„Wir sind ein Team“ – CSD Ingolstadt 2021

Beim CSD im letzten Jahr feierte man gemeinsam im Reduit Tilly, heuer wird es wieder einen Umzug durch die Stadt geben. | Fotos: Sebastian Birkl

Am kommenden Samstag, 18.09.2021, geht es beim Christopher-Street-Day wieder um Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz. Auch Ingolstadt beteiligt sich: Unter dem Motto „Wir sind ein Team“ wird es eine Feier auf dem Paradeplatz geben, einem Umzug durch die Innenstadt und eine Podiumsdiskussion mit den Ingolstädter Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl.

Auch 2021 geht es trotz Pandemie beim Christopher-Street-Day wieder auf die Straße für sexuelle Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz. “Wir sind ein Team!” lautet das Motto des diesjährigen CSDs, der am Samstag, den 18.09 um 14:00 Uhr am Paradeplatz startet und in alter Manier als Straßenumzug stattfinden soll. Auch wegen der wieder steigenden Inzidenzraten sehe man dieses Jahr abermals vom Straßenfest ab. Der Fokus solle genauso wie in Berlin und anderen Städten wieder auf dem Demonstrationsumzug liegen, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins Queer Ingolstadt e.V., der die Feierlichkeiten wie auch schon in den beiden vergangenen Jahren organisiert. 

Bunt beflaggt durch die Stadt

Die Demo startet am Paradeplatz und führt über die Beckerstraße mit Abstecher zum Kreuztor und den Rathausplatz wieder zum Paradeplatz. Am Rande des Demozugs wird es kleine Redebeiträge von Menschen aus der queeren Szene Ingolstadts geben, sowie Musik und zwei Umzugswagen.

Auf Tuchfühlung mit den Direktdanidat*innen

Am Paradeplatz endet die Demo dann mit einer kleinen Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl, die von der Ingolstädter Kabarettistin Maxi Grabmaier moderiert wird. Hier sind die Direktkandidat*innen der Parteien dazu eingeladen, sich von der Kabarettistin aufs Zahnfleisch fühlen zu lassen. Grabmaier betont jedoch, dass keiner Sorge haben müsste vorgeführt zu werden.

Es gehe, wie das Motto durchklingen lasse, um ein gemeinsames und respektvolles miteinander. Dies unterstreicht auch die Vorsitzende Manuela Häusler des Queer Ingolstadt e.V.: “Wir erleben ein Jahr der Krisen und da ist gesellschaftlicher Zusammenhalt und Toleranz wichtiger denn je”, so Häusler. Jeder, der auch ein Zeichen für Zusammenhalt und gesellschaftliche Vielfalt setzen wolle, sei herzlich dazu eingeladen, sich der Demonstration anzuschließen.

Aftershow-Party? Ja, aber...

Die beliebten CSD-After-Show-Partys werden dieses Jahr aus Infektions-Gründen kleiner ausfallen und sich auf eine private, vereinsinterne Feier vom Queer Ingolstadt e.V. im Club Basement beschränken. Der Gastronom und Schatzmeister des CSD Tobias Jakob verweist auf die aktuell immer noch schwierige Infektionslage und damit verbundene Planungsunsicherheit. “In unserem Rahmen können wir eine After-Show-Party im vereinsinternen Rahmen unter der 3G Regelung verantworten und freuen uns natürlich im begrenztem Maße auch immer über neue Vereinsmitglieder. Bei den aktuellen Entwicklungen zu ausufernden nächtlichen Feiern in Innenräumen aufzurufen, kam uns dennoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht richtig vor.” so Jakob.

Deswegen werde man sich bezogen auf die Teilnehmerzahlen der After-Show-Partys noch beschränken. Wer jedoch noch Interesse hätte Mitglied zu werden, können sich jederzeit über die Website queer-ingolstadt.de/mitmachen online registrieren. Da der CSD in Ingolstadt ehrenamtlich organisiert wird, freue man sich über jede helfende Hand.

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