„Kein Grad weiter“

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"Kein Grad weiter"

Fotos: Sebastian Birkl

„Fridays For Future“-Demo in Ingolstadt

Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ rief die Umweltbewegung Fridays for Future am 25. September zum fünften globalen Klimastreik auf. An hunderten Orten in Deutschland und vielen weiteren auf der ganzen Welt protestierten Aktivistinnen und Aktivisten für eine bessere Klimapolitik.

„Das Wetter ist nicht halb so beschissen wie die aktuelle Klimapolitik“, verkündete Luis Gutierrez von der Ingolstädter „Fridays For Future“-Bewegung am Freitag bei Regenwetter auf dem Rathausplatz. Das sogenannte 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen werde man so nicht erreichen. Einmal mehr waren die mahnenden Worte an die Politik gerichtet.

Ein Demozug durch Ingolstadt, wie er noch vergangenes Jahr abgehalten wurde, war corona-bedingt nicht möglich. Um den nötigen Abstand zwischen den Teilnehmern einhalten zu können, wurden die Kundgebungen auf drei verschiedene Orte verteilt: den Rathausplatz, den Theaterplatz und vor der Franziskanerkirche. Allzu viel Zulauf gab es allerdings nicht, weswegen schon kurz nach offiziellem Starttermin die Kundgebungen vom Theaterplatz und der Franziskanerkirche zusammengelegt wurden. Am Rathausplatz versammelten sich rund 80 Teilnehmer.

Push the break

Lange war Ingolstadt eine Stadt, in der Zukunft vor allem nach Motor klang. Ein vertrautes Brummen aus Werkhallen, Pendlerverkehr – und dazu das beruhigende Gefühl: Hier geht schon nichts schief. Audi lief, also lief die Stadt. Gewerbesteuer reichlich, Haushalt solide, Selbstbewusstsein serienmäßig. Kultur durfte mitfahren, aber meist auf dem Beifahrersitz.

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Die Abwarter. Warum die Union kein AfD-Verbot will

„So ein herrlicher Sonnentag und ich muss gehen. (…) Was bedeutet mein Tod, wenn durch unser Handeln Tausende gewarnt und alarmiert werden“ – Dieses Zitat von Sophie Scholl, Widerstandskämpferin im Dritten Reich, die im Alter von 21 Jahren durch das Fallbeil hingerichet wurde, bringt die Tragik unserer aktuellen Situation auf den Punkt.

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Krisenkids

Zur Geburt der Anschlag auf das World Trade Center. Zur Einschulung der Beginn der Globalen Finanzkrise. Zur Pubertät der Höhepunkt der Flüchtlingswelle. Zur Volljährigkeit der Ausbruch der Coronapandemie. Der Ukrainekrieg im Anschluss – und zwischendurch Klimakrise und Rechtsruck. Eileen Karl ist Teil der krisengebeutelten Generation Z. Mit Herzchen auf den Fingernägeln und antifaschistischem Selbstverständnis kandidiert sie in Ingolstadt für die Linke.

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Notstand bekämpfen

Carlos Alvarez de la Rosa ist Pflegefachmann im Seniorenzentrum Dietrich-Bonhoeffer. Seit neun Jahren lebt er mit seiner Frau Steffi und seinen zwei kleinen Kindern Raffaela und Leonardo in der Region 10, zunächst in Buxheim, nun in Ingolstadt. Er möchte das Thema Pflegenotstand und würdevolle Pflege im Alter in den Fokus der Menschen rücken und kandidiert unter anderem dafür für den Ingolstädter Stadtrat auf der Liste der Grünen.

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Angriff auf die Brandmauer

Es ist ein Artikel mit Sprengkraft. „Teile der Ingolstädter CSU stellen die Abgrenzung zur AfD infrage“, schreibt der Donaukurier in seiner heutigen Printausgabe. Im Mittelpunkt steht ein Zitat von Florian Wäckerle (CSU). Der Fall der Brandmauer verkommt darin zur reinen Formsache. Der gemäßigte Teil der Ingolstädter CSU muss jetzt laut werden.

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