Startseite » Topstory » Bambadu – das neue Open-Flair?
Bambadu - das neue Open-Flair?
Kreative Köpfe planen neues Kulturfestival
Wird es jemals etwas vergleichbares wie ein Open-Flair wieder geben? Wenn diese Frage wortgleich in einer Einladung zu einer Pressekonferenz steht, darf man ruhig die Ohren spitzen. Noch sind nicht allzu viele Details bekannt, das wird sich aber schon bald ändern.
Das Open-Flair war eines der Lieblingsfeste der Ingolstädter*innen und der Aufschrei groß, als es nicht mehr stattfand. Noch immer sind in den Sozialen Medien Kommentare zu lesen, in denen man sich eine Rückkehr des „Vielfühlfestivals“ wünscht. Wird es bald vielleicht so weit sein? Oder genauer gesagt: Kann man den Geist des Open-Flairs auf ein anderes Festival – an einem anderen Standort – übertragen?
Und will man das überhaupt? Die Antworten darauf werden schon bald die Verantwortlichen der Luminous Eventagentur auf einer Pressekonferenz geben. Christopher Britt, Diego Richter und Klaus Richters haben in der Pandemie durch die von ihnen konzipierten und organisierten Lichtshows (Luminous am Theaterplatz und auf der Landesgartenschau, Lichtstromfestival im Klenzepark) – im wahrsten Sinne des Wortes – für einen Lichtblick gesorgt. Außerhalb der Lichtkunst sind die drei Köpfe bekannt durch Kulturveranstaltungen wie dem Taktraumfestival, Backyard Beauty oder der Winter Lounge.
Jetzt planen sie gemeinsam mit den Verantwortlichen der eventhalle Westpark ein „noch nie dagewesenes Kulturfestival“. Was das im Detail bedeuten soll, werden wir am 16. November erfahren. So manches ist aber schon bekannt. Der Name des Festivals: bambadu. Der Veranstaltungszeitraum: 20.05. – 29.05.2022. Der Veranstaltungsort: Das Gelände der Landesgartenschau 2020. Man darf gespannt sein.
Bald mehr auf espresso-magazin.de!

Hoppla, die Wahl ist rum!
Ingolstadt hat gewählt. Seit Gründung der BRD saßen noch nie so viele Vertreter einer rechtsextremen Partei im Stadtrat. Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen. Wir tun es trotzdem. Eine Rückschau auf die Ergebnisse der Kommunalwahl 2026.

Ingolstadt, Bier und Meuterei
Wenn Fastenprediger Johannes Langer neue politische Skandale aufdeckt.

Push the break
Lange war Ingolstadt eine Stadt, in der Zukunft vor allem nach Motor klang. Ein vertrautes Brummen aus Werkhallen, Pendlerverkehr – und dazu das beruhigende Gefühl: Hier geht schon nichts schief. Audi lief, also lief die Stadt. Gewerbesteuer reichlich, Haushalt solide, Selbstbewusstsein serienmäßig. Kultur durfte mitfahren, aber meist auf dem Beifahrersitz.

Die Abwarter. Warum die Union kein AfD-Verbot will
„So ein herrlicher Sonnentag und ich muss gehen. (…) Was bedeutet mein Tod, wenn durch unser Handeln Tausende gewarnt und alarmiert werden“ – Dieses Zitat von Sophie Scholl, Widerstandskämpferin im Dritten Reich, die im Alter von 21 Jahren durch das Fallbeil hingerichet wurde, bringt die Tragik unserer aktuellen Situation auf den Punkt.

Gastronomie zieht noch heuer ins Georgianum
Freitagnachmittag, die Sonne strahlt. Ortstermin am Ingolstädter Georgianum. INKoBau-Geschäftsführer Nicolai Fall hat – anders als in der Vergangenheit – viele gute Nachrichten im Gepäck.

Krisenkids
Zur Geburt der Anschlag auf das World Trade Center. Zur Einschulung der Beginn der Globalen Finanzkrise. Zur Pubertät der Höhepunkt der Flüchtlingswelle. Zur Volljährigkeit der Ausbruch der Coronapandemie. Der Ukrainekrieg im Anschluss – und zwischendurch Klimakrise und Rechtsruck. Eileen Karl ist Teil der krisengebeutelten Generation Z. Mit Herzchen auf den Fingernägeln und antifaschistischem Selbstverständnis kandidiert sie in Ingolstadt für die Linke.