Startseite » News & Events » Biere für Tiere
Biere für Tiere
Der Ingolstädter Wildpark steht wegen klammer Stadtkassen unter Druck. Die Brauerei Yankee & Kraut hat nun die Spendenaktion „Biere für Tiere“ ins Leben gerufen. Und auch Uschi Feyrer-Ziob will mit einem Verein das Überleben des Wildparks am Baggersee sichern.
Ob sich die Stadtverwaltung einen großen Gefallen damit getan hat, die Schließung des Wildparks im Zuge der (nötigen) Sparmaßnahmen überhaupt in Betracht zu ziehen, sei mal dahingestellt. Der Aufschrei jedenfalls war groß. Groß war aber auch das darauf folgende Engagement der Schanzer. Wie etwa das von Bryan France und Alex Böheim. Die beiden Yankee & Kraut-Geschäftsführer zögerten nicht lange und belieferten Wildsau, Wisent & Co. mit frisch dampfendem Biertreber – also die festen Rückstände des Malzes, die beim Brauen anfallen. Der nährstoffreiche Malzsnack kommt bei den Tieren hervorragend an, mehr als 3 Tonnen davon kann die Brauerei künftig jeden Monat an den Wildpark liefern.


Doch damit nicht genug. Mit der Spendenaktion „Biere für Tiere“ soll auch noch der Rubel rollen. Sprich: Yankee & Kraut verkauft das Pale Ale „Starry Night“ in 6er, 12er und 24er Boxen, der Gewinn wird an den Wildpark gespendet. „Der Wildpark gehört einfach zu Ingolstadt“, sagt Alex Böheim. Es gibt wohl kaum einen Ingolstädter, der damit nicht irgendeinen schönen Moment in Verbindung bringt. Böheim erinnert sich gerne an Spaziergänge mit seinen Eltern, „es sind schöne Kindheitserinnerungen“. Bryan France, der in seiner Kindheit noch in den USA lebte, besucht nun mit seiner eigenen kleinen Familie den Wildpark. „Wir sind super oft dort“, sagt er.
Jedes Bier rettet ein Tier
Der Wildpark am Baggersee ist seit langem ein einzigartiger Teil unserer Stadt und braucht unsere Hilfe. Den Gewinn aus dem Verkauf aller „Biere für Tiere“-Boxen spendet die Brauerei Yankee & Kraut daher für den Erhalt des Wildparks. Die Box besteht aus: „Starry Night“, das bekannte Eden Pale Ale, aber mit Sonderetikett für diese Aktion. Erhältlich in 6er, 12er und 24er Kartons.
Boxen bestellbar auf yankeeundkraut.de
Auch ein Verein entsteht
Unabhängig von dieser Aktion gründete sich im Februar der Förderverein Schanzer Wildparkfreunde e.V. Initiatorin ist Uschi Feyrer-Ziob, die auch schon die Online-Petition „Der Wildpark darf nicht sterben“ ins Leben gerufen hatte. Die Petition sammelte mehr als 10.000 Unterschriften.
Feyrer-Ziob freut sich über den Ansturm bei der Gründungsveranstaltung des Vereins. 15 Leute hätten bereits ihre aktive Mithilfe angeboten. Während ein langfristiges Ziel des Vereins die Wiederaufnahme in das Wisent-Zuchtprogramm ist, sollen kurzfristig Ruhebänke vor Ort und ein Spendenkonto entstehen. Auch eine Osterfeier ist in Planung. Auf den Facebook- und Instagramaccounts des Vereins Schanzer Wildparkfreunde können sich Interessierte künftig über aktuelle Entwicklungen und Aktionen informieren.

Im 22. Jahr
Manche Liebesgeschichten beginnen ganz leise – mit einem Kaffee, ein paar gezeichneten Yogahaltungen auf einem Notizzettel und einem zufälligen Gespräch. So war es auch bei Ulrike und Michael.

Fest der Kulturen lockt mit großem Programm
Mehr als 140.000 Menschen aus rund 140 Nationen prägen das Leben in Ingolstadt. Ein sichtbares Zeichen dieser Vielfalt ist das Fest der Kulturen. Am 24. und 25. Juli findet es erneut im Klenzepark statt.

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.