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Alarmstufe Rot 2.0
Das Herz der Stadt blutet
Schon einmal – nämlich im Juni – hüllte sich das Ingolstädter Stadttheater in Rot. Anlass war die deutschlandweite Aktion “Night of Light“, mit der auf die prekäre Situation der gesamten Veranstaltungsbranche aufmerksam gemacht werden sollte. Jetzt – im November des Corona-Jahres – ist es erneut so weit.
Der sogenannte „Lockdown light“ erschwert die Situation vieler Kulturschaffender erneut dramatisch. „Mit der Aktion #alarmstuferot setzen die Theater nun ein Zeichen für die 1 Million Beschäftigten in der Kultur- und Veranstaltungsbranche und lassen ihre Theater während der Dauer der Schließung rot bestrahlen. Nach Häusern wie der Bayerischen Staatsoper und des Gärtnerplatztheaters schließt sich nun auch das Stadttheater Ingolstadt der Protestaktion an“, ist auf der Facebook-Seite des Theaters zu lesen.
Der Hämerbau wird täglich von 17.30 bis 22 Uhr bestrahlt – wenn auch deutlich schwächer als das noch im Juni der Fall war. Ein Sinnbild für das stete Schwinden der Kräfte?

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