"Trenddiäten sind eine Falle"

Hannah veröffentlicht auf ihrem Instagram-Kanal regelmäßig leckere & gesunde Rezepte | Foto: Loïc Fischl

Hannah Stegherr hat sich ganz der Gesundheit verschrieben. Die Neuburgerin ist Personal Trainerin, Ernährungsberaterin und -therapeutin, Diätassistentin am Klinikum Ingolstadt – und Gesundheitspädagogik studiert sie auch noch. Auf Instagram macht sie unter dem Namen Hannah Health Appetit auf einen gesunden Lebensstil.

HANNAH HEALTH

ERNÄHRUNGSBERATERIN UND -THERAPEUTIN

Hannah, welche Bedeutung hat das Thema Ernährung deiner Meinung nach in unserer Gesellschaft?
Ich denke, über die letzten Jahre hat das Thema Ernährung bei einigen Menschen immer höheren Stellenwert erreicht. Das sieht man am reduzierten Fleischkonsum der deutschen Bevölkerung, auch der Gemüseverzehr hat sich seit 1950 nahezu verdoppelt. Trotzdem leiden immer mehr an Übergewicht, Diabetes oder erhöhten Cholesterinwerten – alles Erkrankungen, die größtenteils durch Fehlernährung und einen ungesunden Lebensstil gefördert werden. Meiner Meinung nach weiß der Großteil der Leute in der Theorie sehr wohl Bescheid, wie eine ausgewogene und gesunde Ernährung aussehen sollte. Meistens scheitert es jedoch an der Umsetzung. Außerdem leistet die Lebensmittelindustrie einen erheblichen Beitrag zur allgemeinen Verwirrung, was denn nun „gesund“ ist und was nicht.

Wir werden in Supermärkten überflutet mit neuen, vermeintlich guten Produkten. Slogans wie „high Protein“, „low fat“ oder „ohne Haushaltszucker“ lassen die Verbraucher denken, der Einkaufswagen wäre gefüllt mit guten Lebensmitteln.

Leider kursieren im Internet oft die verrücktesten neuesten Ernährungstrends, unnötige Diäten oder es werden teure Produkte beworben, die keinerlei nachgewiesene gesundheitliche Vorteile bieten. Informationen aus dem Internet oder den Medien sollten immer kritisch hinterfragt werden. Nicht hinter jedem „Ernährungsberater“ steht eine qualitative und adäquate Ausbildung. Diese Berufsbezeichnung ist nämlich leider nicht geschützt und kann schon (wenn überhaupt) nach einem Wochenend-Crash-Kurs geführt werden.

Anm.: Hannah Stegherr darf als Ernährungstherapeutin auch Menschen mit Erkrankungen behandeln und beraten.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört natürlich auch Bewegung | Foto: Loïc Fischl

Was sind häufige Fehler bei der Ernährung?
Ein großer Stolperstein sind definitiv die vielen Fertigprodukte. Die Zutatenlisten sind meist sehr lang und auch nicht immer verständlich. Dass z.B. ein hoher Zuckergehalt nicht ideal ist, wissen mittlerweile die meisten. Die Lebensmittelindustrie schafft es dennoch, den Zucker in viele Produkte zu packen. Nur eben nicht mehr so offensichtlich. Da werden dann verschiedene Zuckerarten verwendet, die dem Käufer nicht direkt ins Auge springen, wie Maltodextrin, Fructose-Glucose-Sirup, Reissirup, Gerstenmalzextrakt… Mittlerweile boomen auch kalorienreduzierte light-Produkte. Hier wird Zucker meist durch alternative Süßungsmittel wie Süßstoffe oder Zuckeraustauschstoffe ersetzt. Dies verringert zwar die Gesamtkalorien, ist aber bei dauerhaft hohem Konsum auch nicht unbedenklich. 

Und eine weitere Falle sind, wie bereits erwähnt, Trend-Diäten. Nicht selten sind diese von der Lebensmittelauswahl sehr einseitig und nicht langfristig umsetzbar.

Bei gesunder Ernährung denken immer noch viele an zwei Dinge: mehr Aufwand und höhere Kosten. Wie siehst du das?
Da muss ich ganz klar sagen: das ist NICHT der Fall! Um direkt mal aus der Praxis zu sprechen: Pellkartoffel mit Karottengemüse und Spiegelei würde ich weder als aufwendig noch als teuer bezeichnen. Natürlich kann man für Lebensmittel viel Geld ausgeben und man kann auch einige Stunden in der Küche verbringen. Aber beides steht nicht im direkten Zusammenhang mit gesunder Ernährung. Es ist sehr gut möglich, mit wenigen und einfachen Lebensmitteln eine gesunde und ausgewogene Mahlzeit auf den Teller zu zaubern. „Back to the roots“ lautet hier die Devise! Vollkornnudeln, Kartoffeln oder Naturreis kochen ist kein Hexenwerk. Frisches Gemüse ist natürlich super, aber es spricht auch nichts gegen tiefgekühlte Ware – solange sie naturbelassen und ohne Zusätze ist. 

Und auf Billigfleisch zu verzichten, kommt quasi nicht nur der Gesundheit zugute, sondern auch dem Geldbeutel, wenn man stattdessen auch mal zu vollwertigen pflanzlichen Alternativen wie Hülsenfrüchten greift.
Eines von Hannahs Rezepten könnt ihr hier nachlesen:
Hannahs „Easy Peasy Pfannkuchen“

Eine Ernährungsumstellung ist ein großer Eingriff in unseren Lebensalltag, der viele erstmal überfordert. Wie lässt sich eine Ernährungsumstellung für den Einzelnen dennoch umsetzen?
Die Überforderung kommt meistens dann, wenn man zu schnell zu viel möchte. Der Mensch lebt und liebt Gewohnheiten und nichts anderes ist unsere Ernährung. Gewohnheiten und mögliches Fehlverhalten müssen erst einmal erkannt werden. Ganz wichtig ist es, sich dabei immer ein Ziel zu setzen. Was ist meine Motivation? Möchte ich an Gewicht verlieren? Möchte ich meinen Körper bei der Genesung unterstützen oder kann ich eine Erkrankung durch eine Ernährungsumstellung möglicherweise sogar wieder rückgängig machen? Möchte ich mich vorsorglich um mich und mein Wohlbefinden kümmern? Ist das Ziel gesetzt, sollte erst einmal darüber nachgedacht werden, welche Gewohnheiten umgestellt werden können. Hier spielen z.B. Faktoren wie die Lebensmittelauswahl, die Mahlzeitengestaltung, die Häufigkeit oder auch die Menge eine Rolle. Bei der Ernährungsberatung und -therapie bespreche ich gemeinsam mit den Klienten, welche individuellen Bedürfnisse und Wünsche berücksichtig werden müssen, wie der Alltag aussieht und wie die Umsetzung für jeden Einzelnen am besten möglich ist. Und dann ist es besonders wichtig, die Umstellung Schritt für Schritt anzugehen und geduldig zu sein.

Wie schwer fiel dir deine Ernährungsumstellung und wie lief der Prozess bei dir ab?
Bei mir lief das ganz unterbewusst ab. Natürlich war der Startschuss der Beginn meiner Ausbildung zur Diätassistentin. In meiner Jugend habe ich mir wenig Gedanken zur Ernährung gemacht. Von zu Hause habe ich schon gute Voraussetzungen mitbekommen, da meist frisch und ausgewogen gekocht wurde. Aber der Aspekt der Gesundheit und welchen Effekt die Ernährung haben kann, spielte keine große Rolle. Bei dem Berufsbild denkt man meist nur an „Abnehmen“. In meiner dreijährigen Ausbildung lernte ich jedoch eine Vielzahl ernährungsbedingter und vor allem therapierbaren Erkrankungen kennen. 

Dort wurde von allen Seiten beleuchtet: anatomisch, biochemisch, physiologisch und natürlich diätetisch.

Irgendwann kommt das Bewusstsein, dass viele Krankheiten wie Diabetes oder Herzinfarkt, die meist mit „Alterserscheinungen“ in Verbindung gebracht werden, größtenteils durch eine Fehlernährung begünstigt werden. Außerdem wurde dort auch meine Leidenschaft fürs Kochen geweckt. In dieser Zeit lernte ich die volle Lebensmittelvielfalt kennen und lieben. Denn auch das Zubereiten spielt eine wesentliche Rolle. Kreativität und ein klein wenig Mut bringen Schwung in die Küche und wenn man darüber nachdenkt, ist es ja nur logisch, dass eine ungewürzte Suppe oder ein Salat ohne Dressing noch niemandem gesunde Ernährung schmackhaft gemacht haben.

Erdbeer-Rhabarber-Muffins

Auf das Foto klicken, um zum Rezept auf Instagram zu kommen

Ernährst du dich ausschließlich gesund oder hast du auch einen „Cheat Day“?
„Cheat“ bedeutet ja Betrug und meiner Meinung nach hat es nichts mit Betrug zu tun, wenn ich hin und wieder ganz bewusst Sachen esse, die keine gesundheitlichen Vorteile bieten. Zum gesund sein gehört aber auch ein gesundes Umfeld und soziale Kontakte. Ein Pizzaabend mit Freunden, Chips beim gemeinsamen Familien-Filme-Abend, ein Eis nach einer Radtour oder einfach nur ein gemütliches Glas Wein an einem Sommerabend bieten also so gesehen auch gesundheitliche Vorteile. Wie immer kommt es auf die Menge an. Reicht eine oder zwei Kugeln oder muss es wirklich der ganze Becher mit Sahne sein? Verputze ich nach der Pizza noch eine Packung Gummibärchen oder esse ich dazu lieber einen Salat und bin danach richtig satt?

Ich richte mich gerne nach der 80/20-Regel. 80% gesunde Ernährung und 20% „Gönn-ich-mir-Lebensmittel“, die dann bestenfalls täglich eingebaut werden oder es sich zumindest nicht auf einen Tag konzentriert. 

Zum Wohlbefinden trägt das nämlich nicht bei, wenn man sich 6 Tage in der Woche zügelt und zurückhält, um dann innerhalb eines Tages alle hart erarbeiteten Effekte wieder zunichte zu machen und sich am Ende nur noch schlechter zu fühlen. Also nein, keinen „Cheat Day“, aber dafür immer wieder mal ganz bewusst die eine oder andere Leckerei.

Was ist dein Lieblingsgericht?
Tatsächlich kann ich mich da gar nicht so einfach entscheiden. Es klingt wahrscheinlich ziemlich klischeehaft, wenn eine Ernährungsberaterin Salat als Lieblingsgericht nennt 😀 aber tatsächlich esse ich täglich Salat und mir wird es seit Jahren nicht langweilig damit. Salat ist nämlich alles andere als öde, wenn man die richtigen Zutaten verwendet. Bei mir kommen neben unterschiedlichen Blattsalaten und frischem Gemüse auch immer Samen und Kerne dazu. Geröstete Kichererbsen, Kidneybohnen oder marinierter Tofu passen auch super. Und entscheidender Faktor ist natürlich das Dressing: einfach nur Essig, Öl, Salz und Pfeffer oder noch ein wenig Honig, Senf und frische Kräuter dazu, da sind keine Grenzen gesetzt und man darf ruhig mal experimentierfreudig werden (mein Geheimtipp: Tahin – Sesampaste ins Dressing).

Und dein „ungesundes“ Lieblingsgericht?
In meinen Ansichten gibt es wie gesagt keine „ungesunden“ Gerichte bzw. sorgen einzelne Gerichte, die keinen gesundheitlichen Benefit haben und die es aber hin und wieder gibt, nicht für schwerwiegende Probleme. Die Summe macht es aus oder: 

Balance is the key.

Na gut – manches kommt bei mir aus Prinzip nicht auf den Teller, da man irgendwann eine innerliche Aversion gegen manche Dinge entwickelt und nicht mehr nur der Geschmack im Vordergrund steht. Was allgemein wahrscheinlich eher als ungesund gesehen wird, ich aber gerne esse, ist Pizza. Aber auch die gibt’s für mich dann meistens selbstgemacht mit Vollkornteig und Gemüse belegt. Für manche mag das nach viel Verzicht klingen, aber im Gegenteil, ich verbiete mir nichts und esse worauf ich Lust habe. Der Unterschied ist jedoch, dass ich mich mittlerweile viel mehr auf knackig frisches Gemüse, leckeres Obst oder selbstgebackenes ofenwarmes Brot zu einem leckeren Salat freue. Frisch gebackener Apfelstrudel von Mama oder Oma würde ich jetzt auch nicht unbedingt als gesund bezeichnen, steht aber auch ganz oben auf meiner Lieblingsgerichteliste.

Du bist auch Diätassistentin am Klinikum Ingolstadt. Wie sieht dein Arbeitsalltag dort aus?
Der Arbeitstag beginnt sehr früh zwischen 6 und 6.30 Uhr. Da meine Kolleginnen und ich für die Versorgung von Patienten mit speziellen Kostformen zuständig sind, müssen wir natürlich bereits vor dem Frühstück überprüfen, ob sich seit dem Vortag spezielle ernährungstechnische Anforderungen geändert haben. Wir müssen die Verpflegung dieser Patienten koordinieren und organisieren. Dies kann z.B. bei Unverträglichkeiten und Allergien, welche nicht im allgemeinen Speiseplan gekennzeichnet sind, sowohl in persönlicher Absprache mit den Patienten oder auch mit Rücksprache des Pflegepersonals erfolgen. Außerdem sind wir auch für die Vor- und Zubereitung der Sonderkostformen wie beispielsweise glutenfreie Kost, histaminarme Kost, Pankreaskost, purinarmer Kost uvm. zuständig. Hinzu kommen noch ärztlich verordnete Ernährungsberatungen der Patienten, z.B. nach einer Darmresektion, bei Diabetes oder auch Essstörungen.

1. Tipp:

Kaufe Lebensmittel ohne Zutatenliste! So kann man sicher sein, dass sich keine unnötigen Zusatzstoffe verstecken.

2. Tipp:

Nimm dir Zeit für dein Essen! Bewusste Nahrungsaufnahme ohne Stress und Hektik trägt erheblich zur Sättigung bei.

3. Tipp:

Regelmäßig essen! Unser Körper braucht über den Tag Energie, um leistungsfähig zu sein. Unregelmäßige Nahrungsaufnahme führt zu Blutzuckerschwankungen, welche sich in Heißhunger und Unkonzentriertheit äußern.

4. Tipp:

Achte auf eine ausgewogenen Mahlzeitenzusammensetzung! In einer langfristigen Ernährungsweise dürfen keine Nährstoffe verboten sein. Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in guter Qualität sollten Teil jeder Mahlzeit sein.

5. Tipp:

Lebensmittel nicht werten! Es gibt kein „gut“ oder „böse“. Lerne welche Lebensmittel für dich und deine Gesundheit von Vorteil sind und welche in geringeren Mengen aber bewusst und mit Genuss gegessen werden dürfen.

6. Tipp:

Geduldig sein! Viele wünschen sich den Soforteffekt, vergessen aber, dass ungewünschte Kilos auch nicht innerhalb einer Woche auf der Waage angezeigt wurden. Zudem ist es nachhaltiger, sich langsam und dafür dauerhaft einen gesunden Körper zu erarbeiten.

Gesunde Ernährung bedeutet viel Aufwand und hohe Kosten? Hannah Stegherr widerspricht dem entschieden | Foto: Loïc Fischl

Was sind noch – neben der Ernährung – wichtige Grundpfeiler für einen gesunden Lebensstil?
Zu einem gesunden Lebensstil zählen für mich auf jeden Fall die fünf Säulen der Gesundheit: Bewegung, Ernährung, Entspannung, Umgebung und Bewusstsein. Bestenfalls stehen alle Säulen gleichermaßen, was sich in einem ausgeglichenen und gesunden Lebensstil äußert. In der Praxis ist das aber nicht immer zu 100% umsetzbar. Nicht jeder Faktor ist direkt beeinflussbar. Die Familie oder auch der Job können als Umgebung Stress verursachen und gleichzeitig viel Zeit in Anspruch nehmen, so dass für weitere Aspekte wie Entspannung und Bewegung nur wenig Ressourcen übrigbleiben. Unser Leben ist grundsätzlich bewegt und oft verlagern sich die Schwerpunkte immer wieder. 

Es ist wichtig Prioritäten zu setzen. Ausreden warum wir keine Zeit für gesunde Ernährung oder ausreichend Bewegung haben, sind schnell gefunden.

Worauf sollte besonderes Augenmerk gelegt werden?
Auf Bewegung. Wir leben in der Generation Vielsitzer, begünstigt durch Homeschooling, Homeoffice, Aufzüge, Rolltreppen, Autos und Busse. Die kürzesten Wege werden mit dem Auto zurückgelegt. Dabei wäre für viele bereits mehr Alltagsbewegung ein guter Anfang. Um tatsächlich gesundheitliche Vorteile zu erlangen, reicht aber der gemütliche Spaziergang in der Mittagspause nicht aus. Rückenschmerzen und Depression stehen weltweit auf den ersten Rängen der häufigsten Erkrankungen. Beides kann durch körperliche Aktivität gemildert werden. Dazu kommen außerdem verbesserte kognitive Leistungen, sowohl bei Kindern, als auch bei Erwachsenen und natürlich auch die Stärkung des Herz-Kreislauf- und Immunsystems. 

Findet das dann auch noch an der frischen Luft in der Natur statt, stärkt man zeitgleich noch alle weiteren Säulen: Entspannung, positive Umgebung und Bewusstsein.

Hannah, vielen Dank für das Interview.

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