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Tag der Menschenrechte im Stadttheater
Am 7. Dezember lädt das Stadttheater Ingolstadt gemeinsam mit Amnesty International Ingolstadt und Eichstätt zum „Tag der Menschenrechte“ ein. Zwischen 10.30 und 13.00 Uhr erwartet das Publikum im Foyer des Stadttheaters ein vielschichtiger Vormittag aus Musik, Impulsen und Diskussion – bei freiem Eintritt.
Musikalischer Auftakt und Ausklang: The Shadow Caravan
Für die musikalische Rahmung sorgt das Trio The Shadow Caravan, das traditionelle Musik aus Aserbaidschan und Iran mit zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Im Zentrum steht Sanaz Zaresani, deren eindrucksvolle Stimme Geschichten von Freiheit und Sehnsucht trägt.
Begleitet wird sie von zwei virtuosen Musikern:
- Benjamin Stein – Oud, Santur, Tar, Gitarre
- Markus Wach – Kontrabass, Rubab, Gadulka
Diskussion: Meinungsfreiheit im Spannungsfeld
Im Mittelpunkt des Vormittags steht eine Diskussion über den Zustand der Meinungsfreiheit
– ein Thema, das weltweit, aber auch hierzulande, zunehmend unter Druck gerät.
Unter dem Titel „Grenzenlose Meinung? Meinungsfreiheit vor der Zerreißprobe – zwischen
Satire, Hass und Fakten“ sprechen:
- Josephine Ballon, Co-Geschäftsführerin von HateAid und Mitglied im Beirat des Digital Services Coordinators, die sich intensiv für den Schutz Betroffener digitaler Gewalt einsetzt.
- Hasnain Kazim, Journalist und Buchautor, ehemals Südasien- und Türkei-Korrespondent des „Spiegel“, bekannt für seine klare Haltung gegen Rassismus, Populismus und für interkulturellen Dialog.
Die Moderation übernimmt Christoph Leibold, Kulturjournalist des Bayerischen Rundfunks und Theaterkritiker.
Programmübersicht
- 10.30 Uhr – Musik von The Shadow Caravan
- 11.45 Uhr – Begrüßung
- 11.45–12.15 Uhr – Diskussion mit Josephine Ballon und Hasnain Kazim
- 12.15–13.00 Uhr – Musik von The Shadow Caravan
Informationsbörse im Foyer
Parallel zur Veranstaltung präsentieren zahlreiche Organisationen ihre Arbeit, Initiativen und Angebote rund um Menschenrechte, Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftliches Engagement. Besonders hervorzuheben ist auch in diesem Jahr wieder die köstliche Verpflegung durch das Alevitische Kulturzentrum.
Wann & wo? 07.12.2025, 10.30 Uhr, Stadttheater Ingolstadt, Foyer

Fotogalerie: Fest zum Reinen Bier 2026
Die Sonne schien, die Leute hatten gute Laune mitgebracht, das Reinheitsgebot war verkündet. Stand eigentlich nur noch eine Sache auf dem Programm: der Fassanstich. Der aber eskalierte heuer beim Auftakt vom Fest zum Reinen Bier in Ingolstadt ein wenig. Hatte OB Michael Kern zu viel Kraft? Das Fass zu viel Druck auf dem Kessel? Oder ist das im wahrsten Sinne des Wortes ein Symbolfoto? Der Oberbürgermeister beim Versuch, das Haushaltsloch zu stopfen?

Christopher Hofmann zieht Kandidatur zurück
Der Mittwoch endet mit einer – wenn auch nicht ganz unvorhersehbaren – Überraschung. Der CSU-Kandidat Christopher Hofmann zieht seine Kandidatur für das Amt des zweiten Ingolstädter Bürgermeisters zurück.

Neues Heim für die Kammerphilharmonie
Die Suche nach einer Ersatzspielstätte für den Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters verläuft – wohlwollend ausgedrückt – schleppend. Während die Narrvalla Mitte Mai das Exerzierhaus im Klenzepark für künftige Veranstaltungen auf Herz und Nieren prüfen will, wurden bei der Kammerphilharmonie nun Nägel mit Köpfen gemacht. In der Saison 2027/28 wird im Congress Centrum gespielt. Wohl für lange Zeit, falls sich nicht doch noch eine Alternative ergibt.

Sonderausstellung: Gerolfinger Eichenwald
Eine neue Sonderausstellung im Bauerngerätemuseum Ingolstadt-Hundszell befasst sich mit dem Thema „Gerolfinger Eichenwald. Fenster in die Vergangenheit – mit Aussicht auf Zukunft“.

Wildpark: Führung mit Tierfütterung
Das Amt für Sport und Freizeit lädt am Samstag, 2. Mai, zur Führung mit Tierfütterung in den Wildpark am Baggersee ein. Das Forstamt der Stadt Ingolstadt wird die Führung mitgestalten und alle Fragen zu Wald und Forstwirtschaft beantworten.

AfD Ingolstadt: Geöffnet von 19:33 bis 19:45 Uhr
Dass man der AfD aufgrund rechtsextremer Akteure und Bestrebungen innerhalb der Partei gerne eine Nähe zum Nationalsozialismus nachsagt, ist keine große Neuigkeit. Im Internetzeitalter sieht das dann so aus: Ein Unbekannter ändert in einem Google-Eintrag die Öffnungszeiten der Ingolstädter AfD-Stadtratsfraktion auf 19:33 bis 19:45 Uhr. Die Satireseite „Der Postillon“ mit 2,8 Millionen Followern auf Facebook greift das Thema heute auf.