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Sweetstagram
Der Instagram-Account von Irene Wendler aus Wettstetten strotzt nur so vor vielen kleinen Kunstwerken. Das Beste daran: alle sind essbar.
Irene, durftest du als Kind früher immer vom Kuchenteig naschen oder wie hast du deine Liebe zum Backen entdeckt?
Ja klar, wer hat es denn nicht?! Gebacken habe ich schon immer, da ich dabei meine kreative Seite zeigen kann. Ich wollte meine Kinder gesund erziehen, daher habe ich ihnen die Süßigkeiten selbst hergestellt. Eine gesunde und schmackhafte Alternative zu dem Schmarrn im Regal. Letzten Endes weiß ich dann auch, was drinnen ist und welche Lebensmittel ich verwende.
Was bedeutet das Backen für dich?
Backen ist für mich Wellness für die Seele. Es bereitet mir sehr viel Freude, kleine Dinge schön zu gestalten. Da ich auch die Herausforderung suche, konfrontiere ich mich immer mehr mit komplizierten Sachen. Es gibt nichts Besseres, als den Satz: „WOW, Kunst zum Essen!“




Dein Instagram-Kanal ist quasi voller kleiner Back-Kunstwerke mit liebevollen Details. Woher nimmst du die Ideen?
Meine kleine Tochter kommt zum Beispiel öfter zu mir und fragt mich: „Mamaaaaaa, kannst du auch einen Einhorn-Cupcake backen?“ Das kann ich ihr natürlich nicht ausschlagen und beginne zu recherchieren. Das Internet hilft mir eine grundlegende Inspiration zu finden, aber zum Schluss kreiere ich es nach meiner eigenen Art selbst.
Besonders interessant sind die Cakesicles. Erkläre doch bitte unseren Leser*innen, die das noch nicht kennen, was das ist.
Cakesicles sind ein Trend aus den Vereinigten Staaten. Sie sind sehr beliebt bei Geburtstagen und Hochzeiten oder in „Treat Boxen“ – also kleine Boxen, gefüllt mit Naschereien. Die Cakesicles werden aus Rührkuchen-Bröseln hergestellt und mit Schokolade oder Deko Melts ummantelt. Besonders schön ist, dass man diese nach jedem Motto dekorieren kann. Sie sind auf jeder Party der Renner.
Von Perlen über Blüten bis hin zu kleinen Muscheln verwendest du viel essbare Deko. Machst du das auch alles selbst oder gibt es das zu kaufen?
Ja, ich mache meine Deko am liebsten selbst. Nur die Streusel sind gekauft, sonst verwende ich viel Fondant. Es eignet sich perfekt, um meine kreative Ader ausleben zu können. Fondant lässt sich leicht formen, man kann es beliebig färben und mit natürlicher Lebensmittelfarbe anpinseln. Für kleinere Sachen braucht man natürlich viel Geduld und ein ruhiges Händchen. Eigene Kreationen sind letztendlich etwas Besonderes.
Wie regelmäßig backst du?
Ich backe fast jeden Tag, da es mein Hobby ist. Zucker ersetze ich meistens durch Erythrit (kalorienfreies Süßungsmittel) und oft backe ich auch vegan. Zu besonderen Anlässen gibt es auch oft etwas Aufwendiges. Zum Beispiel die Geburtstagstorte meiner Tochter, die 6 Stunden gebraucht hat, weil ich mehrere Böden und Cremes verwendet habe.
Irene, vielen Dank für das Interview.

Fest der Kulturen lockt mit großem Programm
Mehr als 140.000 Menschen aus rund 140 Nationen prägen das Leben in Ingolstadt. Ein sichtbares Zeichen dieser Vielfalt ist das Fest der Kulturen. Am 24. und 25. Juli findet es erneut im Klenzepark statt.

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.

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