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"Wir können zusammen so viel erreichen"
Madeleine Gugel und Elke Kipfelsberger nutzen ihre Kenia-Reise, um Spenden für eine Schule in Mombasa zu sammeln. Im Interview erklären sie, warum dieses Projekt von SOS Kinderdörfer weltweit e.V. so wichtig ist und wie auch ihr helfen könnt.
Warum habt ihr euch für eure Spendenaktion für die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Mombasa entschieden?
Die Idee entstand bei der Planung unserer Kenia-Rundreise. Mit dem Blick auf Google Maps und weiteren Recherchen zu Mombasa war uns beiden eines klar: wir können unmöglich untätig am paradiesischen Strand liegen, während vor der Haustür an vielen Ecken Elend und Armut herrschen. Wir können nicht wegschauen. Und wir dürfen nicht wegschauen. Daraufhin haben wir geplant, was wir tun können. Wir beide waren uns sehr schnell einig, dass es vor allem die Schulbildung ist, die auf den Lebensweg der Kinder maßgeblich einzahlen kann. Daraufhin haben wir bei SOS Kinderdörfer e.V. nachgefragt, ob wir uns für die Hermann-Gmeiner-Grundschule vor Ort in Mombasa einsetzen dürfen.
Was ist das große Ziel eurer Reise?
Wir lieben beide die Natur und die puren und unverfälschten Momente und Augenblicke. Wir reisen zuerst ein paar Tage durch die Nationalparks, um genau diese Momente erleben zu dürfen und die schöne Tierwelt Kenias zu bestaunen. Im Anschluss werden wir dann in Mombasa sein und freuen uns von Herzen darauf, mit den Schülerinnen und Schülern der Hermann-Gmeiner-Grundschule sowie den Verantwortlichen vor Ort Zeit verbringen zu dürfen (sofern es die aktuellen Corona-Regelungen einen Besuch zulassen). Besonders wichtig ist uns hier, dass wir uns ein Bild von der Situation machen können und zu erfahren, auf welche Weise mit unserer finanziellen Unterstützung geholfen werden kann.
MADELEINE (re.) ist 29 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Ingolstadt und lebt aktuell in Landsberg am Lech. Sie ist Strategiemanagerin bei der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg. Elke war früher ihre Chefin. „Wir haben deshalb eine ganz besondere Verbindung zueinander und gehen seitdem, beruflich und privat, immer gemeinsam durch dick und dünn!“, sagt Madeleine.
ELKE ist 33 Jahre alt, lebt in Dörndorf und zieht im kommenden Jahr nach Beilngries. Sie ist stv. Vertriebsdirektorin und Gruppenleiterin KundenServiceCenter und Digitales BeratungsCenter bei der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt.
Madeleine, du hast schon einmal eine Spendenaktion für SOS Kinderdörfer e.V. in Afrika organisiert. Was ist dir dabei besonders in Erinnerung geblieben?
Ja, ich habe schon mehre Spendenprojekte gemacht. Die letzte Aktion war für das SOS-Kinderdorf in Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Das Kinderdorf war unterteilt in ein Kinderheim und einer Grundschule. Das Schöne ist, dass SOS Kinderdörfer e.V. einen großen Wert darauf legt, den Kindern ein sicheres Zuhause zu geben. Das Kinderheim hat also immer mehrere kleine Gruppen von Kindern, die in je einem Häuschen mit je einer Pflegemutter zusammenleben. Die Kinder wachsen so in einer gut behüteten Umgebung und in ihrer eigenen kleinen Familie auf und werden, wenn sie volljährig und ausgezogen sind, weiter unterstützt, um eine Ausbildungsstelle zu erhalten und ein eigenes Leben aufzubauen.
Der Leiter des Kinderdorfes hat uns viel über die (teils sehr traumatischen) Hintergründe der Kinder erzählt. Er zeigte uns dabei eine bunt bemalte Wand, an der Fotos von allen Heimkindern hingen. Das jüngste Heimmitglied, das dort mit dem Foto abgebildet war, ist mit gerade einmal zwei Monaten einfach vor das Heim abgelegt worden. Es war komplett unterernährt – dieses Foto ist mir bis heute im Kopf geblieben und ich muss oft an das kleine Mädchen denken.
Elke, für dich ist es die erste Reise nach Afrika?
Ja. Ich bin zwar in den letzten Jahren sehr viel gereist und durfte dabei auch wunderbare Menschen und Kulturen in den einzelnen Ländern kennenlernen, Afrika habe ich mir aber dabei sozusagen „aufgehoben“, weil ich diese Reise unbedingt mit Madeleine zusammen machen wollte.
Für mich gehen mit dieser Reise zwei Träume in Erfüllung. Zum einen natürlich ein wunderbares Land mit einem der wunderbarsten Menschen kennenzulernen und meinen Fuß auf einen Kontinent zu setzen, auf dem ich noch nie war. Zum anderen, dass ich mich selbst dort für Bildung und ein besseres Leben für die Kinder ganz aktiv und wirksam einsetzen kann. Ich freue mich so sehr… ein besonderer Lichtblick und ein Highlight in meinem Leben.
Was möchtet ihr unseren Leser*innen zum Abschluss gerne noch mitteilen?
Unser #herzerfuellt-Projekt bedeutet uns so viel. Wir können zusammen so viel erreichen, wenn wir viele Leute dafür begeistern können und unterstützt werden. Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung! Sei es jede noch so kleine Spende oder die Aufmerksamkeit für das übergeordnete Ziel unserer Idee – Glück zu teilen und immer zu versuchen einen positiven Unterschied zu machen.
Unsere Familie und Freunde, und unsere Kollegen der Sparkassen sind uns hierbei eine große Stütze gewesen und haben bereits auf unser Projekt aufmerksam gemacht, gespendet und auch unsere Beiträge z.B. auf Instagram geteilt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bei dieser Herzensangelegenheit bisher so unterstützt haben – wir bleiben weiterhin dran und werden alles geben! PS: Auf unseren Social-Media-Kanälen berichten wir regelmäßig über unser Projekt und nehmen alle „digital“ auf unsere Kenia-Reise mit.
Madeleine, Elke, vielen Dank für euer Engagement und noch viel Erfolg bei eurer Spendenaktion.
Unterstützt Madeleine und Elke bei ihrer Spendenaktion:
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- Madeleine @madeleine.gugel
- Elke @elkekipfelsberger

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