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Thursday for Peace
Fotogalerie: „Stand with Ukraine!“ am 03.03.2022
Am heutigen Donnerstag organisierte Fridays For Future Ingolstadt eine Kundgebung in der Innenstadt, um sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen.
Die Freitage für die Zukunft, der Donnerstag für den Frieden. „Aufgrund der enormen Dringlichkeit der Lage“ demonstriert die Bewegung bereits am Donnerstag“, heißt es in einer Pressemitteilung der Ingolstädter Fridays For Future-Bewegung. Zukunft und Frieden. All das, was jüngere Generationen für selbstverständlich halten durften, ist nun keine absolute Gewissheit mehr. Durch das Kernthema der Bewegung rückt eine krisengebeutelte Zukunft auch für jüngere Menschen immer stärker in den Fokus. Diese Krisen jedoch kommen schleichend und scheinen für viele immer noch in weiter Ferne.
Ganz anders der Krieg in der Ukraine, der uns alle über Nacht vor Augen hielt: Friede, das ist keine Selbstverständlichkeit. Und wenn wir ehrlich sind: das war es auch nie. Kriege und Menschenrechtsverletzungen rund um den Globus beweisen uns dies täglich.
„Wir geben die Hoffnung und den Kampf nicht auf“
Eine Woche ist es nun her, seit Wladimir Putin mit seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine unfassbares Leid ausgelöst hat. Die Welt aber reagiert mit einer Geschlossenheit, die der russische Präsident unterschätzt haben dürfte. Mit den heute weltweit stattfindenden Kundgebungen will sich auch Fridays for Future solidarisch mit der Ukraine zeigen. “Junge Menschen stehen hier und überall auf der Welt solidarisch an der Seite der vom Krieg betroffenen Menschen und dem zivilgesellschaftlichen Protest in Russland und Belarus. Wir geben die Hoffnung und den Kampf für eine solidarische, friedliche, demokratische Welt nicht auf”, erklärt Rieke Goldberg von Fridays for Future Ingolstadt in einer Pressemitteilung.
Aufrüstung? Nein, danke!
Die Aufrüstung der deutschen Bundeswehr mit einer beispiellosen Summe von 100 Milliarden Euro verurteilt Fridays for Future deutlich. “Es ist offensichtlich, dass mehr Waffen nicht zu mehr Frieden führen.
Es ist heuchlerisch, dass für die deutsche Aufrüstung Geld vorhanden ist, für Pflegepersonal, Luftfilter für Schulen oder Erneuerbare Energien jedoch nicht”, lässt sich Elisabeth Walderdorff in der Pressemitteilung ergänzend zitieren. Die Aufrüstung helfe den Menschen in der Ukraine nicht, vielmehr werde deren Situation ausgenutzt, um militärpolitische Ziele in Deutschland zu erreichen.
Auf einer Kundgebung am Ingolstädter Paradeplatz am vergangenen Samstag waren ganz andere Töne zu hören. JU-Stadtrat Markus Meyer forderte z.B. eine „sicherheitspolitische Wende“ (was unweigerlich in einer Aufrüstung münden würde) FDP-Stadtrat Jakob Schäuble machte deutlich, dass sich der Friede mit Russland auf militärischer Stärke – nicht auf militärischer Schwäche – begründe. Lieber ein Friedensfalke statt einer Friedenstaube, so sieht es Schäuble. Diese Kundgebung fand einen Tag vor Bundeskanzler Scholz‘ Rede im Bundestag und der Ankündigung des 100-Milliarden-Pakets statt.
Kritik an Flüchtlingspolitik
Fridays For Future ist nicht gerade für ihre leisen Töne bekannt, das umschließt auch die Flüchtlingspolitik der EU. Zwar begrüße man, dass europäische Regierungen die Aufnahme von Geflüchteten stärkten, „die Tatsache, dass die EU seit Jahren Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt oder in Lagern an den EU Außengrenzen einsperrt, spricht jedoch dafür, dass die derzeitige Bereitschaft zur Aufnahme von Menschen nicht aus humanistischen, sondern denselben rassistischen Motiven passiert wie bisher auch.“
Um dem Ganzen auf der Kundgebung Ausdruck zu verleihen, schloss man mit einem lauten (und sämtliche Nationen umfassenden) „Say it loud, say it clear: refugees are welcome here!“. In der Spitze waren knapp 200 Teilnehmer*innen zu zählen. Die Kundgebung blieb friedlich, nur in der letzten Reihe war ein Zaungast mit vereinzelten Rufen aufgefallen. Mit der Solidaritätsbekundung gegenüber der Ukraine konnte dieser allem Anschein nach nichts anfangen. Die Polizei stellte die Personalien fest.

Das ist am Donautag 2026 geplant
Mit einem Donauschwimmen, einem Donaufest und einem Konzertabend wird am 27. und 28. Juni 2026 in Ingolstadt und Neuburg der Internationale Donautag begangen. Die Veranstaltungen rücken die Donau als Naturraum, Kulturraum und grenzüberschreitendes europäisches Flusssystem in den Mittelpunkt.

Wenn Geschichte lebendig wird
Es gibt Veranstaltungen, die weit mehr sind als ein kultureller Termin im Kalender. Sie verbinden Generationen, schaffen Erinnerungen und lassen eine ganze Region zusammenrücken. Genau das passiert derzeit in Vohburg an der Donau. Dort laufen die Vorbereitungen für die Freilicht-Festspiele 2026 auf Hochtouren – und schon jetzt ist spürbar: Die Jubiläumsaufführung von „Agnes Bernauer“ wird etwas ganz Besonderes.

„Ich hab‘ heute leider keinen Chip für dich!“
Was kommt dabei heraus, wenn sich ein internationales Supermodel mit Wurzeln in Bergisch Gladbach und einer der bekanntesten deutschen Snack-Hersteller in Köln zusammentun? – Eine Mischung aus Longevity und Jägermeisternostalgie verfeinert mit Brathähnchenaroma.

Ab aufs Board! Kostenlose SUP-Kurse am Baggersee
Die „AOK Bayern SUP ’n’ Roll Tour“ kommt noch im Juni nach Ingolstadt. Freut euch auf eine Reihe kostenloser Sportveranstaltungen mit dem Fokus auf Stand-up-Paddling-(SUP)-Kurse, Sportkurse sowie Workouts für alle Fitnesslevel am Baggersee.

Wofür steht das F in FW noch gleich?
Falls Sie sich fragen, was so in einem Postfach der Ingolstädter Lokalredaktionen landet, müssen Sie sich aktuell nur auf Facebook umschauen. Die Freien Wähler verwursten dort gerade alles fleißig zur Pressemitteilung.

Bekommt Ingolstadt einen neuen Club an bekannter Stelle?
„Clubbetreiber aufgepasst!“ ist auf gängigen Immobilienportalen zu lesen. Gesucht wird ein neuer Pächter für eine in Ingolstadt nur allzu bekannte Adresse: die des ehemaligen Amadeus. Seit im vergangenen Oktober das B1 dort auszog, steht die Immobilie leer. Kehrt bald Leben zurück?