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Hochzeit im Leuchtturm
Die Liebesgeschichte von Wencke & Markus

Wer hat sich getraut?
WENCKE ist 44,
arbeitet als Krankenschwester in der Ilmtalklinik. Hobbys? Mädelsabende, Dekorieren, Schuhe kaufen. Sie kommt gebürtig aus dem Erzgebirge, hat lange in Stuttgart gewohnt.
MARKUS ist 46,
gelernter Elektriker, arbeitet in der Audi. Hobbys? Radfahren, Grillen, Handwerken. Markus wurde in Wolnzach geboren und ist in Schweitenkirchen aufgewachsen. Die beiden wohnen jetzt in Geisenfeld.
Wann und wo habt ihr euch kennengelernt?
Am 02.10.2010, in Stuttgart, auf dem Cannstatter Wasen haben wir uns das erste Mal getroffen. Es hat sofooort gefunkt. Dass wir uns näher kennenlernen wollen, haben wir beide sofort gewusst. Eine Woche später hat Markus mich in Stuttgart besucht und eine Woche darauf bin ich bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit meinem Sohn Justin nach Bayern gezogen. Habe dann erst bei einer Freundin in Geroldshausen gewohnt, kurze Zeit später bin ich dann mit Justin zu Markus gezogen.
Du hast deinen Job und deine Wohnung hinter dir gelassen und bist ganz spontan mit deinem Sohn nach Bayern gezogen?
Ja. Meinen Job und meine Wohnung habe ich im Nachhinein gekündigt. Meinen Sohn habe ich an der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen angemeldet. Es war schwer für ihn, aber er hat sich gut eingelebt in Bayern und ist seitdem auch sehr glücklich. Mittlerweile ist er 23, hat seine große Liebe gefunden und sie haben sich ein Haus in Wolnzach gekauft.
Eure Standesamtliche Hochzeit war am 03. Juli 2020 auf Rügen. Warum Rügen?
Ich wollte nicht daheim heiraten. Es sollte einfach etwas ganz Besonderes sein. Markus und ich sind große Rügen-Fans, deshalb sind wir ans Kap Arkona.
Als Hochzeitslocation habt ihr euch auch was ganz besonderes einfallen lassen..
Ja, unsere Trauung fand in einem Leuchtturm statt, im engsten Kreis der Familie. Es war ein rundum gelungener Tag: Sonnenschein, unsere Liebsten waren dabei, ich habe für Markus Hallelujah gesungen auf dem Standesamt. Und hinterher haben wir vor dem Leuchtturm Tauben fliegen lassen.
Aufgrund von Corona war eure langersehnte Hochzeitsfeier erst zwei Jahre später..
Wir mussten coronabedingt dreimal verschieben! Unsere big Party am 16.4.22 haben wir im Goaßstoi in Großmehring mit 50 Gästen gefeiert. Die freie Trauung übernahm die Hochzeitsrednerin Heidi Weißlein. Sie hat uns die letzten zwei Jahre über begleitet und uns bei der Organisation und Planung unterstützt. Sie ist uns wirklich ans Herz gewachsen. Die Rede war sehr persönlich und auch von unseren Gästen haben wir sehr viel positives Feedback über die Trauung erhalten.
Wir möchten alles gemeinsam meistern und gemeinsam in unserem Häuschen alt werden.
Wie war die Stimmung im Goaßstoi?
An dem Abend haben wir richtig Party gemacht, die Band war mega, hat immer für super Stimmung gesorgt, es wurde gelacht und getanzt, jeder hatte Spaß.
Was war der schönste Moment auf der Hochzeit für euch?
Wencke: Bei der standesamtlichen Trauung, als mein Papa mich im Hotel die Treppe runter begleitet hat und unten in der Lobby Markus und der Rest der Family auf mich gewartet haben. Ich war erleichtert, als ich dann endlich singen konnte, denn keiner wusste, dass ich Markus damit überraschen werde. Bei der freien Trauung war es der Moment, als die Deko fertig war und die Tische eingedeckt waren, das wollte ich unbedingt alles selber machen, denn ich hatte meine genauen Vorstellungen.
Markus: Dass meine Eltern an der Hochzeit auf Rügen mit dabei waren und dass mein Papa die freie Trauung noch mit erleben durfte, hat mich und meine Frau sehr glücklich gemacht. Er ist kurz darauf verstorben.
Welche gemeinsamen Pläne habt ihr für eure Zukunft?
Wir würden gerne noch viele gemeinsame abenteuerliche Reisen machen, auch eine Kreuzfahrt. Und natürlich wünscht man sich für immer glücklich zu sein. Wir möchten alles gemeinsam meistern und gemeinsam in unserem Häuschen alt werden.
Was liebt sie an ihm?
„Seine handwerklichen Fähigkeiten, mein bester Handwerker ever! Und ich liebe seine Geduld, wenn ich mir z.B. Schuhe kaufe.“
Was liebt er an ihr?
„Ihre spontane Art! Sie ist kreativ, flippig, ihre positive Art im Umgang mit anderen Menschen, Freunde, Familie. Man kann mit ihr immer Spaß haben.“
Die Beteiligten:
- Brautkleid: Brautstube Second Hand, Karlskron
- Haare & Make up: Natascha Sedlmair, Baar-Ebenhausen
- Location für die Hochzeitsfeier: Almhütte Goaßstoi, Großmehring
- Traurednerin: Heidi Weißlein
- Blumen: 1A Garten Eickelmann
- Band: The Roses

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
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Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.