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Schatzsuche für Leseratten
Bücherflohmärkte in Ingolstadt und Eichstätt
Für viele Menschen ist der Herbst die perfekte Zeit, um sich in die Welt der Bücher zu vertiefen. Wer Nachschub im Bücherregal braucht, kann sich schon bald zu günstigen Preisen eindecken.
Am Samstag, 28. Oktober, beginnt der beliebte Bücherflohmarkt im Ingolstädter Herzogskasten (Stadtbücherei). Bis zum 4. November können ausgesonderte Medien der Bücherei günstig erworben werden. Der Flohmarkt findet im Veranstaltungsraum, im 4. OG der Bücherei statt. In der Pressemitteilung waren keine Preise angegeben, bisher galt aber immer: 1 Euro pro Kilogramm Bücher.*
Bereits am Freitag, 27. Oktober, startet die Stadtteilbücherei Südwest in der Maximilianstr. 25 mit dem Verkauf. Hier dauert der Flohmarkt bis Freitag, 3. November. Die Flohmärkte sind zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Büchereien zugänglich.
Auch der Lions Club Eichstätt veranstaltet einen Bücherbasar und bietet über 10.000 neue und gebrauchte Bücher zum Verkauf an. Bücher hierfür können gerne jederzeit beim Lions Club Eichstätt abgegeben werden. Der Erlös wird für soziale Zwecke gespendet. Wo? Eichstätt, ehemalige Johanniskirche Wann? 25. November (10 – 19 Uhr) und 26. November (11 – 18 Uhr)
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*espresso-Redakteur Sebastian hat in der Vergangenheit u.a. mitgenommen: „Schatz, ich geh zu Charlie!“ von Maryse Wolinski (äußerst lesenswert, aber auch sehr traurig), „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke (erhielt 2016 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels) und „Codewort Seidenstrumpf“ (ein kurzweiliger Überblick über die größten Spioninnen des 19. und 20. Jahrhunderts)

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.

Biere für Tiere
Der Ingolstädter Wildpark steht wegen klammer Stadtkassen unter Druck. Die Brauerei Yankee & Kraut hat nun die Spendenaktion „Biere für Tiere“ ins Leben gerufen. Und auch Uschi Feyrer-Ziob will mit einem Verein das Überleben des Wildparks am Baggersee sichern.