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Spendenmöglichkeiten für die Türkei & Syrien
Ein schweres Erdbeben erschütterte am Montagmorgen die türkisch-syrische Grenzregion. Die Zahl der Opfer stieg mittlerweile auf mehr als 5.000 Tote, Zehntausende wurden verletzt. 23 Millionen Menschen sind laut WHO von dem Unglück betroffen. Der Ingolstädter Oberbürgermeister und der Migrationsrat wenden sich am Dienstag mit einem Spendenaufruf an die Bevölkerung.
GELDSPENDEN
„Mit großer Bestürzung verfolge ich die schrecklichen Nachrichten aus der türkisch-syrischen Grenzregion. Das Ausmaß von Leid und Zerstörung durch die Erdbeben machen mich tief betroffen. Viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter mit türkischen Wurzeln haben Familie, Verwandte und Freunde in den betroffenen Gebieten. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite und senden unsere aufrichtige Anteilnahme. Mit dem türkischen Generalkonsulat stehe ich in Kontakt. Jetzt geht es darum, schnell zu helfen. Ich möchte alle Ingolstädterinnen und Ingolstädter zu Spenden für die betroffene Region aufrufen, zum Beispiel über das gemeinsame Spendenkonto von ‚Bündnis Entwicklung Hilft‘ [BEH] und ‚Aktion Deutschland Hilft‘ [ADH]“, so Oberbürgermeister Christian Scharpf.
BEH und ADH
IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Commerzbank
Stichwort: ARD / Erdbeben Türkei und Syrien
www.spendenkonto-nothilfe.de
Spenden können auch mit dem Stichwort „Erdbeben in der Türkei und Syrien“ auf das Spendenkonto des Caritasverbandes Eichstätt überwiesen werden. Konten des Caritasverbandes Eichstätt: Liga (IBAN DE94 7509 0300 0107 6173 13), Sparkasse Ingolstadt Eichstätt (IBAN DE54 7215 0000 0018 0100 33), Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG (IBAN DE66 7216 0818 0009 6010 07).
SACHSPENDEN
Auch der Migrationsrat und die Integrationsbeauftragte der Stadt Ingolstadt zeigen sich tief betroffen über das schreckliche Erdbeben und seine Folgen in der Türkei und in Syrien: „In Ingolstadt leben sehr viele Bürgerinnen und Bürger mit türkischen Wurzeln, die auch durch fünf Mitglieder im Migrationsrat repräsentiert werden. Uns ist es ein großes Anliegen ihnen solidarisch zur Seite zu stehen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und deren Familien“, so die Integrationsbeauftragte Ingrid Gumplinger. Neben dem Aufruf zu finanziellen Spenden im Rahmen der bekannten internationalen Hilfsorganisationen kann auch durch Sachspenden geholfen werden.
Was wird benötigt?
Der Migrationsrat unterstützt die private Hilfsaktion von Cengiz Altuntas, dem Betreiber der Veranstaltungsstätte „Altuntas Saal“ in der Manchinger Straße und bittet alle Ingolstädterinnen und Ingolstädter um ihre Hilfe. Benötigt werden Winterkleidung, Decken, Kissen, Stiefel und ähnliche Artikel, die sauber und noch benutzbar sind. [UPDATE: ANNAHMESTOPP – BITTE KEINEN SPENDEN MEHR VORBEIBRINGEN]
Diese Sachspenden können bis Freitag, 10. Februar im „Altuntas Saal“ in der Manchinger Str. 129 abgegeben werden. Herr Altuntas ist täglich von 12 bis 18 Uhr vor Ort und nimmt die Sachspenden dankbar entgegen. Er organisiert den anschließenden Weitertransport in die betroffenen Gebiete. Der Migrationsrat und die Integrationsbeauftragte bedanken sich herzlich für die Unterstützung durch die Bevölkerung.

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.