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Fest der Kulturen lockt mit großem Programm
Mehr als 140.000 Menschen aus rund 140 Nationen prägen das Leben in Ingolstadt. Ein sichtbares Zeichen dieser Vielfalt ist das Fest der Kulturen. Am 24. und 25. Juli findet es erneut im Klenzepark statt.
Das Fest der Kulturen findet am Freitag, 24. Juli, ab 16 Uhr, und Samstag, 25. Juli, ab 10 Uhr, jeweils bis 0 Uhr, im Klenzepark statt. Die offizielle Eröffnung erfolgt am Freitag ab 17.30 Uhr auf der Donaubühne.
Die Donaubühne bietet den idealen Rahmen für das vielfältige und abwechslungsreiche Musik- und Tanzprogramm. Gestaltet wird es von rund 30 ansässigen Kulturvereinen, die ein unterhaltsames Programm auf die Beine gestellt haben. Sie bringen dem Publikum die Kultur des jeweiligen Landes näher, angefangen von Folkloretanz- und Musikgruppen sowie Chören, deren kraftvolle Stimmen Volkslieder singen. Nicht zu vergessen die mitreißende Livemusik unterschiedlichster Genres wie die traditionelle Volksmusik der jeweiligen Länder. Aber nicht nur visuell und akustisch, sondern auch kulinarisch hat das Fest der Kulturen wieder einiges zu bieten. Die teilnehmenden Kulturvereine heißen die Besucherinnen und Besucher an ihren Ständen willkommen und bieten herrliches Essen.
Zum ersten Mal wird es auch einen kleinen, aber feinen Umzug geben. Am Samstag, 14.15 Uhr, schlängelt sich die 15-köpfige Tanzgruppe „Ayni Bolivia“ vom Donausteg bis zur Donaubühne. Dort präsentieren sie den Tanz „Caporales“, der ein wesentlicher Bestandteil des Karnevals in Oruro (Bolivien) ist und den die UNESCO bereits im Jahr 2001 offiziell zum Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit erklärt hat.
Großes Kinder- und Jugendprogramm
Buntes, Kreatives und viel zu entdecken gibt es auch beim Kinder- und Jugendprogramm. Am Rondell Reduit Tilly präsentieren die Künstler an die Schulen e. V. die Kulturzeit mit einem abwechslungsreichen und kostenfreien Programm für Kinder und Jugendliche. Beim „Mitmach-Zirkus“ können Kinder jonglieren, balancieren und kleine Kunststücke ausprobieren. Passend dazu entstehen fantasievolle Zirkusmasken aus Pappkarton. Mit Gips, Mosaik, Stoff und Farbe gestalten junge Besucherinnen und Besucher Blumen, Tiere, Wunschflaggen, Buttons und viele weitere kreative Werke zum Mitnehmen. Beim Malen mit Schablonen entstehen eindrucksvolle Acrylbilder mit klaren Mustern und detailreichen Motiven. Auch Nachhaltigkeit wird kreativ umgesetzt: Aus Tetrapacktüten werden bunte Blumen, während Bannerwände und Biertischgarnituren gemeinsam gestaltet und verschönert werden.
Am Stand des Migrationsrates, direkt am Eingang des Bayerischen Armeemuseums, erwartet Kinder ein buntes Kreativangebot. Unter dem Motto „IN Vielfalt leben“ können sie eigene Bilder gestalten und präsentieren. Spielerisch setzen sie sich dabei mit den Themen Zusammenhalt, Vielfalt und friedliches Miteinander in unserer Stadt auseinander – mit viel Farbe, Fantasie und Freude.
In unmittelbarer Nähe zur Donaubühne lädt Plan International dazu ein, farbenfrohe Schmetterlinge aus Upcycling-Materialien zu gestalten. Dabei erfahren die Kinder auf kreative Weise, wie aus vermeintlich Wertlosem etwas Neues entstehen kann. Der Schmetterling steht symbolisch für Vielfalt, Entwicklung und Entfaltung. Anschließend können sich die kleinen Künstlerinnen und Künstler vor einer Fotowand selbst als Schmetterling in Szene setzen und ein schönes Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr ist auch das Aktionsbündnis für Toleranz und Vielfalt „Ingolstadt ist bunt!“ wieder mit dabei. Am Rondell Reduit Tilly sorgen Glitzertattoos, Bastelaktionen und das kreative Bemalen von Stofftaschen für abwechslungsreichen Mitmachspaß und viele fröhliche Momente.
Schanzer Entenrennen
Freuen kann sich das Publikum auch wieder auf das Schanzer Entenrennen. Veranstaltet vom Lions Club Ingolstadt stürzen sich am Samstag, ab 17 Uhr, von der Konrad-Adenauer-Brücke über 3.000 Sponsorenenten in die Fluten der Donau. Wer den Schnabel zuerst über die Ziellinie geschoben hat, wird im Anschluss an den Zieleinlauf auf der Bühne des Fests der Kulturen bekannt gegeben. Der Erlös aus dem Entenrennen fließt in soziale Projekte in der Region und zwar an die KlinikClowns für Senioren, die Special Olympics und das Elisabeth Hospiz.

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.

Who cares?
Die Philosophin Imke von Maur erklärt, warum sie soziale Pflegeroboter für eine gefährliche Scheinlösung hält.

Wie wertvoll muss ich sein?
Mahatma Gandhi betonte immer wieder, dass der wahre Wert einer Gesellschaft nicht an ihrem wirtschaftlichen oder militärischen Erfolg gemessen wird, sondern an ihrem sozialen Zusammenhalt und dem Schutz der Hilfsbedürftigen. Unserem Bundeskanzler Friedrich Merz dürfte es bei so viel Empathie die Rückenhaare aufstellen.