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Mr. & Mrs. Drehmann
SOMMERHOCHZEIT AUF DEM KAVALIER DALWIGK
Svenja und Paul haben sich das JA-Wort gegeben – wir wollen alles über die beiden wissen! Unsere Hochzeitsstory aus Ausgabe 02/2024 jetzt online!
DIE BRAUT
Svenja ist 27, kommt gebürtig aus Neustadt an der Weinstraße und wohnt seit sechs Jahren in Ingolstadt. Sie arbeitet als Team Lead bei einer Performance Marketing Agentur
DER BRÄUTIGAM
Paul ist 36, ist gebürtig aus Leipzig und ist von Beruf Zahnarzt
Wie habt ihr beide euch kennengelernt?
Svenja: Vor etwa sechs Jahren sind wir beide nach Ingolstadt gekommen, ich für ein Praktikum, Paul nach dem Zahnmedizinstudium für die Assistenzzeit. Nach meinem Einzug in unsere gemeinsame WG hat es nicht lange gedauert, bis es zwischen uns gefunkt hat. So konnten wir uns auch direkt im Alltag kennenlernen und haben gemerkt, das passt einfach. Mittlerweile sind wir in Ingolstadt fest verwurzelt und wollen hier auch nicht mehr weg!
Wie war der Antrag?
Svenja: Im Oktober, knapp ein dreiviertel Jahr zuvor, überraschte mich Paul mit einem spontanen Wochenendtrip nach Wien. Dort hat er nach einem ganz besonderen Abend inklusive veganem Gänge-Menü um meine Hand angehalten.
Wo fand eure Trauung statt?
Paul: Wir haben im Juli auf der Dachterrasse des frisch renovierten Kavalier Dalwigk eine wunderschöne Sommerhochzeit gefeiert. Dort haben wir am Nachmittag eine freie Trauung abgehalten und im Anschluss mit unseren knapp 70 Gästen gemeinsam bis in die Morgenstunden gefeiert. Die standesamtliche Trauung fand bereits einen Tag zuvor im kleineren Kreis der Familie im Barocksaal des Ingolstädter Stadtmuseums statt.























Habt ihr ein Ehegelöbnis gesprochen?
Svenja: Wir haben uns dazu entschieden, kein Ehegelöbnis vor den Gästen zu sprechen. Die freie Trauung wurde dafür musikalisch mit drei Liedern untermalt, das hat zu uns persönlich viel besser gepasst. Die Traurede wurde von Anastasia Liebetrau frei und locker gehalten, da wurde gelacht und geweint – eine wunderschöne Erinnerung.
Hattet ihr ein Hochzeitsmotto?
Paul: Ein richtiges Motto gab es nicht, aber wir wollten alles im Stil einer Sommerparty mit vielen Palmen und Pflanzen halten. Die Location hat natürlich ihr Übriges getan, so hat der Vibe mit den alten Backsteinen auf der Dachterrasse richtig gut gepasst!







Was war euch bei den Hochzeitsplanungen besonders wichtig?
Svenja: Da wir viele eigene Ideen einbringen wollten und das Konzept am Ende gut zusammenpassen sollte, war es uns einfach wichtig, dass die Dienstleister flexibel sind und auf unsere Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Insbesondere Marie von Festtischlein stand uns bei der Konzeption der Ausstattung, Deko und Floristik in jedem Schritt beiseite. So konnten wir einige Dinge, wie den Sitzplan, die Tischnummern und die Getränketafel selbst gestalten, um außerdem unser Budget zu schonen.
Was war das Highlight eurer Hochzeit?
Svenja: Die Stimmung der Gäste und die gesamte Atmosphäre. Natürlich hatten wir uns bei der Planung und dem Konzept unglaublich viel Mühe gegeben, da freut man sich natürlich am Ende riesig, wenn es allen auch gefällt und der Plan aufgeht. Aber die Gäste haben für uns den Tag einfach perfekt gemacht. Es lag unglaublich viel Liebe in der Luft, das hat man gemerkt. Mit der Band Soundslikeflow hatten wir auch für den Abend eine super musikalische Begleitung – darauf sprechen uns auch heute immer noch unsere Gäste an, wie toll die Musik war.
Habt ihr euer Hochzeitsbudget eingehalten?
Paul: Tatsächlich haben wir unser Budget etwas überschritten. Letztlich wollten wir dann auf gewisse Dinge wie die Live-Musik, die zusätzlichen Lichter, die Palmen, sowie unsere Fotografin Nicole Orth und unseren Videografen Louis Hörner, die unsere Hochzeit in Bild und Video festgehalten haben, nicht verzichten. Da wurde es dann am Ende doch etwas mehr als gedacht.
Wart ihr im Anschluss in den Flitterwochen?
Paul: Geplant war eigentlich eine größere Reise im Spätjahr nach Hong Kong und auf die Philippinen. Nach der Hochzeit haben wir uns allerdings keine Zeit gelassen und wurden schon wenige Wochen später mit guten Neuigkeiten überrascht: Wir erwarten nun im April unseren ersten Nachwuchs! Damit haben wir unsere Reisepläne erstmal auf Eis gelegt und freuen uns schon bald zu dritt die Welt zu erkunden.
Welche gemeinsamen Pläne habt ihr?
Svenja: Unsere kleine Familie soll auch weiterhin in unserer Wahlheimat in Ingolstadt bleiben, von hier aus wollen wir aber auch regelmäßig die Welt bereisen und neue Länder entdecken.
Was tut ihr, um eure Liebe aufrechtzuerhalten?
Svenja: Im Alltag versuchen wir immer füreinander da zu sein, uns den Raum zu geben, man selbst zu sein, miteinander zu reden und viel zu lachen!
Wir wüschen euch alles Gute für eure gemeinsame Zukunft!

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.