Startseite » News & Events » Schutzschild aktiviert
Schutzschild aktiviert
Vor drei Wochen ließ sich espresso-Redakteur Sebastian mit Astrazeneca impfen. Wie er auf die Impfung reagierte und was sich sonst noch geändert hat, berichtet er hier.

Sebastian Birkl
Insgesamt 20.000 Astrazeneca-Impfdosen beschaffte die Stadt Ingolstadt. Erst profitierten nur Ingolstädter*innen von diesem Sonderkontingent, bald darauf auch alle, die „nur“ in Ingolstadt arbeiten oder studieren. Eine von diesen 20.000 Impfdosen habe ich erhalten und hier darüber berichtet.
Impfreaktion: Einmal alles bitte
Was ich Ihnen bisher schuldig geblieben bin: Wie erging es mir nach der Impfung? Nun, die Impfreaktion war so deutlich wie erwartbar. Von Schüttelfrost über Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Übelkeit bis hin zu den viel zitierten Schmerzen an der Einstichstelle war alles dabei. Achteinhalb Stunden nach der Impfung kamen die ersten Symptome. Das war wenig überraschend, denn die Ärztin klärte mich bei der Impfung darüber auf, dass es acht Stunden nach dem Piks soweit sein könnte. Geliefert wie bestellt sozusagen. Am Tag nach der Impfung lag ich also flach, am zweiten Tag ging es aber größtenteils schon wieder.
Mein Tipp: Wärmflasche mit ins Bett nehmen und Fiebersenker mit einem Glas Wasser in Griffweite bereitstellen. Mit Schüttelfrost durch die Wohnung stapfen ist dann doch eher unangenehm.
Hoher Schutz schon nach erster Impfung
Drei Wochen sind seit der Impfung vergangen und damit die volle Schutzwirkung nach der ersten Astrazeneca-Dosis erreicht, wie mir die Ärztin damals ebenfalls erklärte (Studien sprechen von einer Schutzwirkung von 76 Prozent nach 22 Tagen). Auch folgende Meldung stimmt mich zuversichtlich: Vier Wochen nach Gabe der ersten Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca sank das Risiko der geimpften Person, wegen einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, um 94 Prozent. [Quelle]
Was machte die Impfung mit meiner Gefühlswelt? Direkt nach der Impfung fühlte ich mich tatsächlich irgendwie befreit – das hätte ich so ehrlichgesagt nicht erwartet. Doch auch ich merke: das letzte Jahr mit seinen vielen Beschränkungen war ein Kraftakt. Ein Kraftakt, der durch die Impfung nun bald vorbei sein könnte.
Weiterhin gilt aber auch für Geimpfte: Sie können sich noch anstecken und das Virus an andere übertragen (wenn auch wohl mit geringerer Wahrscheinlichkeit). Daher halte ich mich an die bestehenden Regeln und führe meine Interviews telefonisch.
Und etwas anderes mache ich, was mir erst so richtig durch einen Tweet bewusst wurde:
Generation Luft anhalten beim Passieren von Passanten
— Saša Stanišić (@sasa_s) March 5, 2021
Ich fühle mich ertappt. Sie auch?

Carrara-Weinfest startet am 30. Juli
Ab Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 16. August, findet in Ingolstadt bereits zum 40. Mal das Carrara-Weinfest, das Festa del Vino, statt.

Im 22. Jahr
Manche Liebesgeschichten beginnen ganz leise – mit einem Kaffee, ein paar gezeichneten Yogahaltungen auf einem Notizzettel und einem zufälligen Gespräch. So war es auch bei Ulrike und Michael.

Fest der Kulturen lockt mit großem Programm
Mehr als 140.000 Menschen aus rund 140 Nationen prägen das Leben in Ingolstadt. Ein sichtbares Zeichen dieser Vielfalt ist das Fest der Kulturen. Am 24. und 25. Juli findet es erneut im Klenzepark statt.

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.