Von Gaunern und Landstreichern

Was passiert, wenn ein Gauner und sechs Landstreicher zueinander finden? Sie gründen eine Band! Max Rogue & The Vagabonds bringen uns modern interpretierten 60er- und 70er-Jahre-Sound! Mit einer Mischung aus Blues, Rock and Soul gibt die Band am 25. September das Kick-Off-Konzert ihres Debütalbums My Mind.

Max Albecker

aka Max Rogue
25 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in Ingolstadt, Sänger und Kopf der Band Max Rogue & The Vagabonds

Max, wie habt ihr als Band zueinander gefunden?
Ich war ein Jahr lang in der Welt unterwegs und habe dabei viele Songs geschrieben. Hinzu kam der Wunsch, eine eigene Band zu gründen. Als ich zurück in Ingolstadt war, habe ich angefangen, Jam-Sessions im Tagtraum zu organisieren. Dort habe ich dann nach und nach die Leute kennengelernt. Die Zusammensetzung hat sich mittlerweile aber geändert. Unser Schlagzeuger ging zurück nach Mexiko und neue Mitglieder kamen hinzu. Anfangs waren wie zu viert, jetzt sind wir zu siebt.

Ihr tretet in recht internationaler Besetzung auf, die Bandmitglieder sind ursprünglich u.a. aus Chile, Italien und Tunesien. So viele verschiedene Einflüsse sind vermutlich von Vorteil?
Ja klar, man hat auf jeden Fall viele verschiedene Einflüsse – nicht nur auf musikalischer Ebene. Man kann viel voneinander lernen. Außerdem werden die ganzen Sprachen wild durcheinander gemixt (lacht).

Du sagst, du warst ein Jahr lang in der Welt unterwegs, wo warst du denn?
Ich wollte einfach mal raus und habe mir ein Ticket nach Indonesien gekauft, der Rest hat sich spontan ergeben. Ich war auch in Australien, New York und Südamerika und habe dort viel Straßenmusik gemacht.

Alle ein Teil der Band, v.l.: Ferdinando Grimaldi (Bass), Oussama Sekrani (Gitarre), Max Rogue und Mathias Kähni (Drums), Fotos: Louis Hörner
Paulina Urban und Anna Metko (beide Vocals, bekannt von der Band The Komets) sind genauso Teil der Vagabonds wie Josef Heinl (Keys, links).

Wie hast du eigentlich zum Musikmachen gefunden?
Ich habe schon als Kind angefangen, Klavierunterricht zu nehmen, hatte darauf dann aber irgendwann keinen Bock mehr. So richtig fing es mit der ersten Band Six Dix an. Das hat sich aber mit der Zeit verlaufen, jetzt wollte ich mein eigenes Ding mit Max Rogue & The Vagabonds machen.

Was hat es mit diesem Namen auf sich?
Künstlernamen sind ein schwieriges Thema. Ich habe sehr lange überlegt, man will ja auch nicht irgendwas nehmen. Mein bester Kumpel und ich nennen uns schon seit Ewigkeiten gegenseitig Gauner – zu einem Geburtstag habe ich mir das sogar mal spontan tätowieren lassen. Rogue ist die Übersetzung von Gauner. In Neuseeland gab es außerdem den Laden Rogue & Vagabond. Den Namen fand ich ganz cool. Schlussendlich wurde daraus Max Rogue & The Vagabonds.

Waren die anderen Bandmitglieder mit „Vagabonds“ (eng. Landstreicher) zufrieden?
Das habe ich einfach so festgelegt (lacht).

Am 25. September veröffentlicht ihr euer Debütalbum. Gibt es ein Thema, das sich durch das Album zieht? Was erwartet den Hörer?
Es ist schwer zu sagen, ob das Album eine gewisse Stilrichtung hat – es ist bunt gemischt. Es geht in Richtung Blues, Rock und Soul. Generell versuche ich, sehr zuhörernah zu schreiben. Also über Alltagsgeschichten, mit denen sich die meisten vermutlich identifizieren können.

Zum Beispiel?
Liebe, das klassischste Thema (lacht). Der Titeltrack My Mind handelt davon, dass die Leute sich etwas lost (verloren, Anm.) in ihren Möglichkeiten fühlen. Viele Leute wissen nicht, in welche Richtung es gehen sollen, hören mit dem Studium auf und fragen sich: was will ich eigentlich machen? Dieses Gefühl ist, denke ich, ein Thema unserer Generation.

Das Debüt-Album
MY MIND
ist ab 25.09.20
erhältlich!

Ging es dir auch schonmal so, dass du nicht wusstest, in welche Richtung es gehen soll?
Ich glaube, dass es jedem mal so geht. Jetzt im Moment fühle ich mich nicht so, ich habe ein Ziel. Ich will Musik machen, die gerne gehört wird, von der die Leute berührt werden und mit der sie sich identifizieren können.

Zum Titeltrack My Mind habt ihr ein Musikvideo gedreht.
Genau, es erscheint am 18. September. Es war wirklich etwas Besonderes, mal in diese Filmwelt einzutauchen. Das Video gleicht einem Kurzfilm, der Startpunkt der Handlung ist der Ausbruch aus dem ewig gleichen Trott, eben der Zustand des „Lost“-Seins, den auch der Song zum Thema hat. Das Drehbuch habe ich zusammen mit dem Schauspieler und Hauptdarsteller Patrick Schlegel geschrieben. Kameramann und Regisseur war Julian „Joules“ Hagen. Gedreht wurde in Ingolstadt und Umgebung, aber hauptsächlich in München.

Eure Musik hat ein bisschen den Vibe der 60er und 70er Jahre.
Viele der Künstler, die mich inspirieren, kommen aus dieser Zeit. Ich würde aber nicht behaupten, dass unsere Musik genauso klingt, als käme sie aus den 70ern. Sie ist schon modern interpretiert. Große Inspirationsquelle aus dieser Zeit ist für mich z.B. Bill Withers, aber auch neue Artists wie Michael Kiwanuka oder Gary Clark Jr. spielen eine Rolle.

Ich hätte noch einen Satz für dich zum Vervollständigen: Eine Welt ohne Musik wäre…
…für mich sehr still. Einen Großteil des Tages verbringe ich damit, Musik zu hören. Es ist schwer, sich das überhaupt vorzustellen. Wir sind überall von Musik umgeben. Manche Lieder erinnern uns dabei auch an vergangene Erlebnisse.

Gibt es ein Lied, das dich direkt in vergangene Zeiten zurückreisen lässt?
Viele meiner Erinnerung sind mit Liedern verknüpft. Somebody to love von Mark Ronson und Boy George erinnert mich z.B. an eine lustige Taxifahrt mit meinem besten Kumpel in Australien.

10 Tracks sind auf eurem Debütalbum zu finden…
Genau. Als alles fertig war, haben wir einen Listening-Abend mit allen Leuten, die daran beteiligt waren, gemacht. Insgesamt waren das 18. Es ist schön zu sehen, wie man mit einem Projekt so viele Leute zusammenbringen kann. Ich bin mega dankbar, dass es hier solch eine Musiker-Community gibt. Für nächstes Jahr wünsche ich mir, dass wir so viel wie möglich live spielen können.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg bei eurem Auftritt am 25. September im Kulturzentrum neun.

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