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Voll auf die ZWØLF
Neue Bierbar in Ingolstadt
Um einen Nachfolger von „Sigis Bistro“ in der Kreuzstraße war es lange Zeit ruhig – zu ruhig. Doch seit einigen Monaten tüfteln die sympathischen Brauer Bryan France und Max Senner von Yankee&Kraut an einem Konzept. Das Ergebnis: Leerstand adé, im November öffnet hier die Bierbar „ZWØLF“ ihre Pforten.
Am 27. August tauchte der erste Hinweis auf der Facebook-Seite von Yankee&Kraut auf: „ZWØLF COMING SOON“ hieß es dort. Verraten wurde zunächst noch nichts, doch auf dem Teaser-Foto waren zwölf Zapfhähne abgebildet – nicht zufällig, wie sich herausstellen sollte. Mittelfristig soll das Bier in der neuen Bierbar nämlich aus zwölf Zapfhähnen strömen. Starten wird man aber vermutlich erstmal mit zehn.
Kreativ & klassisch
Vordergründig liegt der Fokus bei ZWØLF natürlich auf Bier von Yankee&Kraut. Exklusiv für die Bar wird ein Helles und ein Weißbier gebraut, die es dauerhaft gibt. An den restlichen Hähnen fließen die kreativen Sorten (die immer mal wieder wechseln werden) der Craftbeerbrauerei und je nach Auslastung ein bis zwei Biere befreundeter Brauereien. Geplant ist außerdem ein „Tap Takeover“: dann fließt einen Abend lang die komplette Palette einer anderen Brauerei, erklärt Bryan France. An Vielfalt wird es also sicherlich nicht mangeln. Nicht-Biertrinker werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, wie Max Senner verrät: „Geplant ist eine überschaubare Auswahl qualitativ hochwertiger Sachen, drei bis vier Longdrinks, jeweils zwei bis drei Varianten der gängigen Spirituosen, jeweils zwei bis drei Weiß- und Rotweine, usw. Und ganz wichtig: Guter Kaffee.“ Der Blog „extra prima good“ berichtete zuerst über das neue Projekt in der Kreuzstraße 6.
Wer trinkt…
…kriegt Hunger. Noch ist das Essenskonzept nicht komplett ausgearbeitet, auf ein paar Dinge hat man sich aber schon geeinigt. Max: „Es wird wechselnde Grilled Sandwiches geben, außerdem sogenannte Ertrunkene“. Also so ähnlich wie Wurstsalat. „Nur, dass da ganze Würste sauer eingelegt werden. „Außerdem wollen wir Obazdn und Hummus anbieten“, sagt Bryan.
Wann geht’s los?
Einen genauen Eröffnungstermin gibt es noch nicht, angepeilt wird November. Öffnen will man an fünf Tagen in der Woche von mittags bis maximal 1 Uhr. Zusätzlich ist noch ein sonntäglicher Frühschoppen geplant.
Bis es so weit ist, muss noch einiges gewerkelt werden. Allzu lange steht aber noch gar nicht fest, dass man der Nachfolger des legendären „Sigis“ in der Kreuzstraße werden wird. Ab Weihnachten 2019 habe man sich ernsthaft um eine Immobilie bemüht, verrät Bryan. Zwischenzeitlich war auch ein anderes Objekt im Gespräch. „So richtig fix ist das Ganze seit Juli, da haben wir auch die entsprechende Firma gegründet. Wir waren uns zwar davor schon weitestgehend einig, aber wir haben Wert darauf gelegt, möglichst genau zu planen und gerade mit der Corona-Situation alle Eventualitäten sauber abzuwägen, damit das Ganze auch auf gesunden Beinen steht“, erklärt Max.
Neben dem „Yankee“ und dem „Kraut“ sind noch sechs weitere Gesellschafter an der neu gegründeten GmbH beteiligt – allesamt Freunde aus einem gemeinsamen Jahrgang am Christoph-Scheiner-Gymnasium. Max:“Jeder bringt sich in der Planungsphase gemäß seiner Stärken ein. Wir sind da insgesamt glücklicherweise breit aufgestellt. Vom Sound- über den Steuerspezialisten bis zum IT-Fachmann. Die meisten mit Erfahrung im Projektmanagement. Das macht uns das Leben schon einfacher. Es haben auch alle Interesse bekundet, im laufenden Betrieb mal eine Schicht hinter der Bar zu übernehmen.“

Vom Öffnen einer Blackbox
Die Künstlerin schafft ein Werk und stellt es dann irgendwo aus. Was jedoch passiert dazwischen? Hier erstreckt sich ein großer unbekannter Raum. Eine Blackbox. Nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für die Künstler:innen selbst. Die Ingolstädter Fotografin Laura Michèle Kniesel blickt mit ihrer Fotoserie „Mit freundlichen Grüßen“ hinter die mitunter bürokratischen Kulissen des Kunstbetriebs. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Juni in der Galerie im Stadttheater zu sehen. Vergangene Woche kam die ehemalige MKK-Direktorin Dr. Simone Schimpf zum Artist Talk vorbei.

Michaelis Badkultur feiert Eröffnung nach Neugestaltung
Beim exklusiven Pre-Opening der neuen Ausstellung freute man sich über den Besuch von langjährigen Bestandskunden, Neukunden, Architekten, Freunden und Bekannten. Das Event lebte von der Zusammenarbeit von aufstrebenden, jungen Unternehmern. Passend zum Bäder Design gab es Schmuck Design von Uname Atelier aus Berlin und ausgefallene Cocktail Eigenkreationen von Flo’s Cocktailbar aus Ingolstadt.

Luft & Liebe
Vom ersten Kennenlernen in einer Eichstätter Diskothek bis zum romantischen Heiratsantrag bei Sonnenuntergang am Strand: Sarah und Benedikt erzählen von ihrer ganz persönlichen Liebesgeschichte, emotionalen Hochzeitsmomenten und ihren gemeinsamen Zukunftsplänen auf dem Land.

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.