Startseite » Topstory » Mehr braucht’s nicht
Mehr braucht's nicht
Tiny House Bayern
Sich auf das Wesentliche konzentrieren – manchmal gar keine schlechte Idee. Die Schreinerei Walch aus Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck hat sich auf die Umsetzung von Tiny Houses spezialisiert. Wie schön Leben auf kleinstem Raum sein kann, erzählt uns Andreas Walch im Interview.
Herr Walch, Sie fertigen in Ihrer Schreinerei seit 4 Jahren Tiny Houses an. Wie kam es zu dieser Entscheidung? Ich war in den USA und habe dort das erste Mal ein Tiny House gesehen. Zurück zuhause habe
ich das erste angefertigt – es war bereits verkauft, bevor die Fenster eingebaut waren. Als ich damals anfing, gab es nur noch eine andere Firma in Norddeutschland, ansonsten noch niemanden.
Welche Entwicklungen gab es in dieser Zeit? Es gibt jedes Jahr mehrere neue Entwicklungen. So stammt z.B. das absenkbare Hubbett oder das Slideout-System bei Tinys unter 3,5t von uns. Außerdem haben wir ein sehr ausgeklügeltes Bausystem unserer Tinys, sodass wir ein Haus ohne Möbel aber mit komplettem Bad mit zwei Mann in 6 Tagen fertigbauen können.
Wo liegen die Herausforderungen bei der Produktion eines Tiny Houses? Die größte Herausfoderung ist das Gewicht sowie die Richtlinen für die Staßenzulassung.
Wer kommt zu Ihnen, um sich den Traum vom Tiny House zu erfüllen? Gewerbetreibende wie Friseure, Kosmetiker und Heilpraktiker sowie Landwirte für den Urlaub auf dem Bauernhof. Bei den Kunden, die es als Hauptwohnsitz nutzen, sind es Personen ab 55+.
Wer kommt zu Ihnen, um sich den Traum vom Tiny House zu erfüllen? Gewerbetreibende wie Friseure, Kosmetiker und Heilpraktiker sowie Landwirte für den Urlaub auf dem Bauernhof. Bei den Kunden, die es als Hauptwohnsitz nutzen, sind es Personen ab 55+.
Angenommen einer unserer Leser ist von unserer Tiny-House-Serie in dieser Ausgabe total angefixt von dieser Wohnform. Welche Überlegungen sollte er anstellen, bevor er zu Ihnen kommt? Wo wird das Haus aufgestellt? Welche Größe und Ausstattung soll es haben?
In einem Tiny House muss man den zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen. Welche Lösungen haben Sie hierfür parat? Das ist sehr unterschiedlich, je nach Kundenwunsch. Allerdings sind die Tinys im Normalfall nicht so verspielt, wie es in den Sendungen aus den USA dargestellt wird.
Wie ist es um die Umweltbilanz/Nachhaltigkeit eines Tiny Houses bestellt? Wir sind der einzige Hersteller in Deutschland, der die Tinys komplett klimaneutral baut – dafür haben wir ein Zertifikat. Wir schneiden unser Holz selbst in einem Sägewerk, das Holz kommt aus unserem Wald bzw. aus einem Umkreis von bis zu 15 km. Die Dämmung besteht aus
Jute-Pflanzenfasern.
Leben Sie eigentlich selbst in einem Tiny House? Noch nicht, da bei den 42 Tinys, die wir letztes Jahr gebaut haben, keine Zeit für ein eigenes bleibt.
Mehr zum Thema Tiny House unter tinyhouse-bayern.de

» Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Daten «
Wenn in 50 Jahren eine KI scheinbar jeden Menschen kennt, jederzeit ansprechbar ist, Trost spendet, Fragen beantwortet und moralische Orientierung gibt – woran würden Gläubige noch erkennen, dass sie nicht Gott ist? Und wird Gott – oder Religion als Ganzes – damit überflüssig?

Taktwechsel nach zwölf Jahren: Die Brass Wiesn verlässt Eching
Ein letzter Anstich, ein letzter Tusch – und gleichzeitig der Startschuss für das nächste Kapitel: Nach zwölf erfolgreichen Jahren wird das größte Blasmusikfestival Deutschlands vom 30. Juli bis 2. August 2026 ein letztes Mal auf dem Gelände am Echinger See stattfinden. Danach ziehen Bierzelt, Bühnen und Bands weiter in eine neue Heimat, um das Festival mit frischem Wind in die Zukunft zu führen.

Carrara-Weinfest startet am 30. Juli
Ab Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 16. August, findet in Ingolstadt bereits zum 40. Mal das Carrara-Weinfest, das Festa del Vino, statt.

Im 22. Jahr
Manche Liebesgeschichten beginnen ganz leise – mit einem Kaffee, ein paar gezeichneten Yogahaltungen auf einem Notizzettel und einem zufälligen Gespräch. So war es auch bei Ulrike und Michael.

Fest der Kulturen lockt mit großem Programm
Mehr als 140.000 Menschen aus rund 140 Nationen prägen das Leben in Ingolstadt. Ein sichtbares Zeichen dieser Vielfalt ist das Fest der Kulturen. Am 24. und 25. Juli findet es erneut im Klenzepark statt.

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.