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Aus dem Winterschlaf erwacht
Die niedrigen Indzidenzwerte machen’s möglich: Am morgigen Donnerstag, 20. Mai, dürfen die Ingolstädter Museen wieder Besucher*innen empfangen. Und es wird noch besser: Die erste Woche bis einschließlich Mittwoch, 26. Mai, ist der Eintritt in den städtischen Museen sogar kostenlos! Wir zeigen euch, wo es aktuell welche Ausstellungen zu sehen gibt.
Museum für Konkrete Kunst (MKK)
Im MKK habt ihr noch die Chance, durch die Daueraustellung „Mind the Gap“ zu schlendern und die vielen Formen und Farben auf euch wirken zu lassen. 12 Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre raumgreifenden Installationen. Es ist die letzte Austellung, bevor das MKK in das neue Gebäude auf dem ehemaligen Gießereigelände zieht.
Öffnungszeiten: Di-So, 10-17 Uhr
Terminbuchung über www.ingolstadt.de/museen/reservierung.
Die Hygieneregeln findet ihr auf der Homepage des MKK.
Lechner Museum
Das Lechner Museum befasst sich aktuell mit der Zerrissenheit und der gesellschaftlichen Spaltung in der USA. „Divided We Stand“ heißt die Ausstellung. Sie zeigt Fotografien des Schweizer Fotografenpaars Mathias Braschler und Monika Fischer, die 100 Tage durch die USA gereist sind und dabei Amerikaner unterschiedlichster Herkunft, Stellung und politischer Ausrichtung porträtiert und interviewt haben. Die Bilder verdeutlichen die zunehmende Zerrissenheit zwischen arm und reich, weiß und schwarz, Trump-Anhängern und Biden-Unterstützern.
Öffnungszeiten: Do-So, 10-17 Uhr
Terminbuchung über www.ingolstadt.de/museen/reservierung.
Marieluise-Fleißer-Haus
Im vergangenen Herbst wurde das Fleißerhaus nach einer langen Phase der Sanierung und Neu-Konzipierung wieder eröffnet. In dem Haus in der Kupferstraße kam 1901 die berühmte Literatin Marieluise Fleißer zur Welt. Das Museum gibt spannende Einblicke in ihr Leben, in die Literaturgeschichte und die Geschichte des Ingolstädter Bürgertums. Mithilfe von audio-visuellen Elementen bekommt man als Besucher*in außerdem einen Eindruck von der besonderen Sprache der Fleißerin.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-12 Uhr, Sa/So/Feiertag 10-16 Uhr
Anmeldung: 0841/305-1832
Deutsches Medizinhistorisches Museum (DMM)
Wer sehen will, wie die Menschen früher mit Krankheiten umgegangen sind, sollte dem DMM einen Besuch abstatten. Das Museum besitzt eine der größten medizinhistorischen Sammlungen Deutschlands. Zum Ausgleich bietet der an das Museum angrenzende Arzneimittelgarten Erholung pur – eine kleine Oase mitten in der Stadt.
Das Museumscafé „hortus medicus“ öffnet voraussichtlich am Pfingstsamstag (aktuelle Informationen unter www.dmm-ingolstadt.de/cafe).
Öffnungszeiten: Di-So, 10-17 Uhr
Terminbuchung über www.ingolstadt.de/museen/reservierung.
Hier gibt es die Hygieneregeln.
Stadtmuseum
Das Stadtmuseum im Kavalier Hepp zeigt die Geschichte Ingolstadts in all ihren Facetten, von den Kelten, die in Ingolstadt die erste Großsiedlung errichteten, über die mittelalterliche Blütezeit als Residenzstadt, die Zeit der ersten Bayerischen Landesuniversität und Ingolstadt als Landesfestung bis hin zu zeitgeschichtlichen Exponaten.
Eine Sonderaustellung gibt es aktuell nicht.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17 Uhr, Sa/So/Feiertag 10-17 Uhr
Terminbuchung über www.ingolstadt.de/museen/reservierung.
Bauerngerätemuseum Hundszell
Neben der Daueraustellung, die sich mit Ackerbau, Viehzucht und dem ländlichen Transportwesen befasst, gibt es im Bauerngerätemuseum aktuell die Wanderaustellung „Sauberkeit zu jeder Zeit! Hygiene auf dem Land“ zu besichtigen. Ausgehend von der Frage „Was ist sauber?“ thematisiert die Ausstellung die ganze Bandbreite der Hygiene auf dem Land: Von Kleidung und Wäschepflege ist ebenso die Rede wie vom Stall und der Abfallentsorgung. Es geht ums Kochen und um die Vorratshaltung, um die Küche und die medizinische Versorgung auf dem Dorf. Zu den Highlights gehört übrigens auch ein voll eingerichteter historischer Frisörsalon.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-12 Uhr, Sa/So/Feiertag 14-17 Uhr
Anmeldung: 0841/305-2859
Bayerisches Armeemuseum
Im Bayerischen Armeemuseum gibt es aktuell folgende Ausstellungen zu sehen:
Formen des Krieges (1600-1815): Die Daueraustellung zeigt die verschiedenen Formen des Krieges: die großen Schlachten, bei denen die Truppen auf offenem Feld aufeinander trafen, Belagerungen von befestigten Städten und Festungen und die „kleinen Kriege“, also die ständigen Plündereien und Beutezüge, die mit einem großen Krieg einhergingen.
Das Zelt des Großwesirs: In einem ganz neu gestalteten Turmraum des Schlosses kann das Zelt des Großwesirs Sarı Süleyman Paşa bewundert werden. Es zeugt von der hohen Kunst der Zeltmacher in Istanbul und von den langen und immer wieder aufflammenden Kriegen der europäischen Mächte mit dem Osmanischen Reich.
Schatzkammer: Die Schatzkammer im Turmraum zeigt Dinge, die aufgrund ihrer Seltenheit ganz besonders wertvoll sind.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17:30 Uhr, Sa/So/Feiertag 10-17:30 Uhr
Anmeldung:
0841/9377-220 (Neues Schloss)
0841/8814940 (Reduit Tilly)
0841/3704326 (Turm Triva)

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.

Biere für Tiere
Der Ingolstädter Wildpark steht wegen klammer Stadtkassen unter Druck. Die Brauerei Yankee & Kraut hat nun die Spendenaktion „Biere für Tiere“ ins Leben gerufen. Und auch Uschi Feyrer-Ziob will mit einem Verein das Überleben des Wildparks am Baggersee sichern.

Antrag in luftigen Höhen
Die Hochzeit von Christine und Fabian Karl – unsere Hochzeitsstory aus espresso 03/2026.

Die WM der Tiere
Eine Geschichte über Fußball, Macht und das, was die Tiere des Ingolstädter Donauwaldes fast verloren hätten.