Startseite » News & Events » Lockdown-Movie feiert Premiere
Lockdown-Movie feiert Premiere
Erinnert ihr euch noch an unseren Bericht über den Quarantäne-Film der Schmutzler-Brüder? Die beiden ließen im Corona-Lockdown ihrer Kreativität auf kleinstem Raum freien Lauf. Jetzt folgt die Premiere des Films: am 16. Juni in einem Münchner Kino. Der Trailer macht schonmal Lust auf mehr!
Fünf Filmemacher haben zwischen März und Mai in den eigenen vier (Büro-)Wänden einen kompletten Spielfilm gedreht: von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Am 16.6. feiert „Lockdown Movie“ Premiere im Münchner Kino, Mond & Sterne. Den Erlös überlassen die Filmemacher zu 100% dem Kino. Zudem sind eine Online Livestream- Premiere am 25.06. sowie eine weitere Vorstellung im Freilichtkino Turm Baur Ingolstadt im August geplant.
Nähere Infos und Tickets zur Livestream-Premiere gibt es hier!
Trailer
Worum geht’s?
Es fühlt sich an wie im Endzeit-Szenario: Seit der absolute Lockdown Deutschland fest im Griff hat, steckt Film-Praktikant Simon im Büro seiner Produktionsfirma fest. Ein Tag ist wie der andere. Die Höhepunkte sind Videocalls mit seiner Freundin Nicole, die als Medizinstudentin Menschenleben rettet. Doch Simon will beweisen, dass er als Kreativer auch etwas Konstruktives in der Krise beitragen kann: denn was brauchen die Menschen in diesen tristen Zeiten mehr als Entertainment? Er beschließt als One-Man-Show einen Comedy-Film zu drehen: ein „LOCKDOWN MOVIE“, geschrieben, gedreht und geschnitten im Lockdown. Als ihn auf einer nächtlichen Suche nach Klopapier eine laufende Kamera auf dem Dachboden erwartet, wird schnell klar: Er ist nicht der Einzige, der hier einen Film macht. Und der Andere steht anscheinend eher auf Thriller. Auf der Jagd nach seinem unsichtbaren Gegner weisen Simon mysteriöse Notizzettel den Weg. Doch wer hat die geschrieben? Und wieso scheint der Unbekannte jeden seiner Schritte vorauszuahnen? Film und Realität vermischen sich ebenso wie Genres zu einem Lagerkoller der Superlative, als Simon begreift, dass er in seinem „LOCKDOWN MOVIE“ feststeckt – und der Film Nicole in Gefahr bringt.
Minimalistische Bedingungen
Ebenso, wie der Protagonist auf sich selbst angewiesen ist und nur die Ressourcen seines Büros zur Verfügung hat, musste auch die Produktionsfirma FilmCrew mit dem arbeiten, was gerade da war: Fünf Leute, ein Büro und viel Zeit. Die Idee dazu kam Mitte März, als durch die Corona-Krise alle Filmprojekte storniert oder verschoben wurden. In wenigen Tagen wurde ein Drehbuch entwickelt und das Büro zur Filmlocation gemacht. Das Team um die beiden Ingolstädter Regie-Brüder Kevin & Toby Schmutzler war eigentlich mitten in den Vorbereitungen für den Dreh des nächsten Kinofilms Ende dieses Jahres, als ihnen der weltweite Lockdown in die Quere kam. Wo normalerweise 50 Leute mit anpacken, bestand die Büro-Crew nur aus fünf – und das sowohl hinter als auch vor der Kamera. So wird Protagonist Simon gespielt von Regisseur und Drehbuchautor Toby Schmutzler. Die beiden weiteren Protagonisten – Nachhaltigkeits-Influencerin Louisa Dellert und Bayern 3 Moderator Sebastian Winkler – wurden für ihre Auftritte per Videokonferenz zugeschaltet.
- Cast: Toby Schmutzler, Louisa Dellert, Sebastian Winkler
- Buch & Regie: Kevin und Toby Schmutzler
- Produktion: Lydia Wrensch, Caroline Muhl
- DoP: Klaus Kneist
- Produktionsfirma: FilmCrew Media GmbH
- Genre: Comedy-Thriller
- Länge: 57 Minuten (Hauptfilm) + 10 Minuten Making-Of
- Premiere: 16.6.2020 Kino, Mond & Sterne, München
Welche Botschaft soll der Film vermitteln?
Nicht nur vielen Kunst- und Kulturschaffenden hat die Corona-Krise die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen. Ein solch tiefer Einschnitt in die Wirtschaft, die Kulturlandschaft und überhaupt in das Leben jedes Einzelnen ist erschütternd. Doch die Wellen dieses Bebens können auch positiv sein: Wir schätzen vormals selbstverständliche Dinge und Freiheiten wieder wert. Wir schätzen einander, und jeder kann in und nach der Krise etwas beitragen. Dieses Wir-Gefühl, das uns auch die einsamsten Stunden im Lockdown überstehen ließ, möchte die Film-Crew mit „Lockdown Movie“ feiern.

Das Haus der guten Geister
Zu Gast in Vohburg bei Susanne Ehrnthaler, Vorsitzende des Presseclubs Ingolstadt. Die Villa wurde 1979 von ihrem Vater Hermann Maria Schneider selbst geplant.

Yakamoz
Ein Ort voller Leben – ein Besuch in der Moschee Pfaffenhofen während des Ramadan.

Welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau?
„Schwarz, braun, gelb, blau – welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau!“, heißt es in einem Kinderlied. In Ingolstadt hat sich das offenbar noch nicht überall herumgesprochen; der Müll wird oft achtlos in der Natur entsorgt. Zum offiziellen Start in die Ramadama-Saison versammelten sich gestern bei Wind und Wetter Helferinnen und Helfer der Sparkasse, um den Piuspark ein Stück weit sauberer zu machen.

Dalwigk-Inhaber äußert sich zu Gerüchten über Schließung
Die Gerüchteküche brodelt in Ingolstadt gerne hoch. Heute traf es das Dalwigk-Restaurant. Steht es keine vier Monate nach der Eröffnung vor dem Aus?

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.