"Hotel Mutti" für Bienen

PRESSEMITTEILUNG, Foto: Mutti / Adobe Stock, Zsuzsanna

Aus leeren Mutti-Konservendosen ein Insektenhotel basteln

Der italienische Tomatenhersteller Mutti hat sich mit einer Influencerin eine sehr nette PR-Aktion überlegt: aus leeren Konservendosen entsteht das “Hotel Mutti” für Bienen. Ein ideales DIY-Projekt für die Corona-Zeit.

Eltern stehen in der Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Zwischen Homeoffice und Homeschooling möchten zusätzlich noch die Kinder beschäftigt werden. Kreative Ideen sind daher mehr als gefragt. Der italienische Tomatenhersteller Mutti ist zusammen mit der Influencerin Tanja von „Landhauskonfetti“ auf die Idee gekommen, aus leeren Tomatendosen* ein Insektenhotel zu bauen. Die Konserven bergen nicht nur den vollen Geschmack sonnengereifter Tomaten, aus welchen sich eine leckere Mahlzeit zubereiten lässt, sondern eignen sich aufgrund ihres Materials auch bestens als Schutzraum für die kleinen Gäste. Kinder können also nicht nur beim Kochen und anschließendem Basteln mithelfen, sondern leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Ökosystems. Denn leider bietet die Natur den fleißigen Flugtieren immer weniger geeignete Unterschlüpfe.

*Hinweis: funktioniert natürlich mit anderen Dosen auch 😉
 

Upcycling liegt im Trend

Das Insektenhotel ist ein echtes Upcycling-Projekt, das obendrein großen Spaß macht. Der nachhaltige Trend, aus gebrauchten Gegenständen neue Objekte herzustellen, wird immer beliebter. Ausrangiertes wird vor dem Müll gerettet und mit einer Prise Kreativität werden in eigener Umsetzung neue Produkte erschaffen. Die Influencerin „Landhauskonfetti“ begeistert immer wieder mit DIY-Ideen und ernannte ihr Söhne bei diesem Projekt kurzerhand zu Architekten. Mit einfachen Mitteln konstruierten sie aus leeren Mutti Konservendosen, einer Kordel zur Befestigung und Füllmaterial ein gemütliches Insektenhotel, in dem Bienen und andere Gäste Unterschlupf finden. „Wir können es kaum erwarten, bis endlich kleine Bienenfamilien einziehen“, so die Familie der Influencerin.

Italienisches Urlaubsflair für die kleinen Gäste

Das DIY-Projekt ist jedoch nicht nur eine tolle Idee für Familien mit Kindern. Auch als Dekoration auf dem eigenen WG-Balkon eignet sich das Insektenhotel hervorragend. Das einzigartige Design der Mutti Konservendosen erzeugt bereits eine Urlaubsatmosphäre, welche die kleinen Fluggäste ohne aufwändige Renovierung ins „Hotel Mutti“ einlädt. Und nicht nur das: Aufgrund ihrer Beschaffenheit sind sie ein ausgezeichneter Regenschutz. Die Einrichtung findet sich beim Spaziergang in der Natur: Natürliche Werkstoffe wie Äste, Stroh oder Bambus eignen sich je nach gewünschten Bewohnern.

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(Werbung/Kooperation) #insektenhotel Nachdem die Stimmung langsam kippt - 10 Wochen #stayathome, kam die Idee von @mutti.northerneurope mal wieder ein #dosendiy zu machen wie gerufen! Dickes Danke Ihr Lieben. Passt auch einfach perfekt zu meinem Hashtag #stayathomemitkids und da ich eh, wie ihr wisst, nur mit diesen Tomaten koche. 🤷🏻‍♀️ Pinterest und Co sei dank, haben wir uns dann für dieses Insektenhotel entschieden und es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht. Den Kids und der Mama. Wie wir das gemacht haben seht Ihr heut in der Story und ich packs auch noch in die Highlights. Natürlich könntet Ihr die Dosen vorher auch als Biene streichen (schwarz/gelb) oder mit Farben besprühen... ich steh aber einfach auf das @mutti.northerneurope Design (war ja auch schon oft in meinem Feed als Deko) und deshalb haben wir das so gelassen (hier genutzt die Schältomaten und Cherrytomaten) Jetzt hoffen wir ganz fest, dass eine Bienen-Familie da einzieht. Die Jungs schauen schon alle 30 Min nach 🙈😂😂😂😂 und wünschen Euch ganz viel Spaß beim nach basteln. (Weitere Bilder mit links Swipe) Habt ein tolles Wochenende ❤️ #stayathomemitkids #kidscrafts #kidscraft #diy #selbstgemacht #bastelnmitkindern #mutti #muttiloves #recycling #kids #muttitomato #muttipomodoro #muttitomaten #garten #garden

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Bauanleitung Insektenhotel aus der Dose

Materialien:

  • Drei ausgewaschene, saubere Mutti-Konservendosen (mindestens 10 cm hoch)
  • Füllmaterial: Bambus / Schilf / Stroh / kleine Äste
  • Eine lange Kordel

Werkzeug:

  • Stabile Schere
  • Heißkleber
  •  Zange
  •  Schleifpapier
  •  Hammer
  •  Nagel
Schritt 1:
Die Dosen hinreichend säubern und gut trocknen lassen. Um die Verletzungsgefahr an den Dosenrändern zu verringern, können diese mit etwas Schleifpapier abgeschliffen werden. Das erleichtert nicht nur die Arbeit mit den Dosen, auch Insekten mögen es naturgemäß nicht scharfkantig. Daher mit dem Schleifpapier zusätzlich die Schilfrohre, etc. glätten.
Schritt 2:
Um die Luftzirkulation des Insektenhotels zu sichern, sollten mit einem Hammer und einem großen Nagel kleine Löcher in die Böden der Dosen geschlagen werden.
Schritt 3:
Das Füllmaterial sollte dem Anspruch der gewünschten Bewohner entsprechen und aus natürlichen Werkstoffen bestehen. Als Basis können Pflanzenstängel und kleine Äste genutzt werden, die gleich groß sein müssen, wie die Dose. Das Hotelzimmer ist dann ausreichend gefüllt, wenn nichts mehr herausfällt, sobald die Dose auf den Kopf gestellt wird. Sollen weitere Gäste wie Ohrwürmer eingeladen werden, kann auch Stroh ein geeignetes Füllmaterial darstellen. Dieses kann entweder zwischen die Äste gestopft werden – oder man richtet ihnen ein eigenes Hotelzimmer ein. Auch hier gilt: das Zimmer ist dann ausreichend eingerichtet, wenn kein Strohhalm herausfällt.
Schritt 4:
Sind alle Dosen befüllt ist das Insektenhotel schon fast fertig – jetzt muss es nur noch aufgehängt werden. Dafür eine lange Kordel um die Dosen wickeln, um diese miteinander zu verbinden. Anschließend sollte das Insektenhotel einen sonnigen, trockenen Platz erhalten. Bestenfalls ist der Eingang des Hotels in Richtung Süden ausgerichtet, damit dieser stets sonnig ist und die Insekten diesen leichter finden. Auch die Nähe zu Blumen und Stauden ist für die Platzwahl des Insektenhotels empfehlenswert, da diese als Nahrungsquelle für die kleinen Gäste dienen.
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Das Thema Nachhaltigkeit spielt beim Tomatenhersteller Mutti laut eigenen Angaben eine zentrale Rolle: "Der gesamte Wachstums- und Produktionszyklus gestaltet sich bei Mutti so effektiv wie möglich. So wurden in Zusammenarbeit mit der italienischen Naturschutzorganisation World Wide Fund for Nature (WWF) zwischen den Jahren 2010 und 2015 mehr als 31 Tausend Tonnen Kohlendioxid nicht ausgestoßen. Auch der Wasserverbrauch wurde deutlich reduziert: zwischen 2012 und 2014 konnte in der Produktion der Tomaten über eine Million Liter Wasser eingespart werden – das entspricht einer Füllmenge von über 5.500 Badewannen. Zudem arbeitet Mutti mit dem WWF für ein wichtiges Projekt zum Schutz der biologischen Vielfalt zusammen und verpflichtet sich – zusammen mit den landwirtschaftlichen Unternehmern – zum Schutz der Schwalben und Maden, zwei symbolischen Arten unserer Agrarökosysteme."

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