Startseite » News & Events » Fest zum Reinen Bier: Zwei Premieren im Gepäck
Fest zum Reinen Bier: Zwei Premieren im Gepäck
Das Fest zum Reinen Bier dauert dieses Jahr vom Freitag, 25. April, bis Sonntag, 27. April, und findet nach der geglückten Premiere im Vorjahr erneut auf dem Theaterplatz statt. Dieser verwandelt sich vor der prächtigen Kulisse des Herzogskastens zum Schauplatz des 16. Jahrhunderts. Um 15.16 Uhr wird das Reinheitsgebot verkündet und anschließend eröffnet Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll offiziell das Fest zum Reinen Bier.
Die Stadt Ingolstadt erinnert mit dem „Fest zum Reinen Bier“ wieder an die Verkündung des Reinheitsgebotes am 23. April 1516. Damals erließen die gemeinsam herrschenden Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt ein Gesetz, das Gerste, Hopfen und Wasser als einzig zulässige Zutaten für die Bierherstellung festlegte.
An den drei Festtagen präsentieren Musikgruppen auf einer großen Bühne spektakuläre Shows. Gaukler, Barden und andere historische Gestalten reihen sich in das Spektakel mit ein. Zum Verweilen und geselligen Beisammensein lädt ein großer Biergarten mit historischen Biertischgarnituren ein. Brauereien und Essensstände säumen den Biergarten und bieten kulinarische Feinheiten. Gut gestärkt können Kinder dann an dem vielfältigen Programm der Stadtwache teilnehmen. Oder aber sie begeben sich auf eine Fahrt in der Wikingerschaukel oder im Korbkarussell. Premiere feiert eine Schmiede, in der sich Buben, Mädel und Erwachsene in der Kunst des Schmiedens versuchen können.
Ingolstadt sucht die beste Brauerei
Auf eine weitere Premiere können sich Besucherinnen und Besucher ebenfalls freuen: Zum ersten Mal wird beim Fest zum Reinen Bier der Publikumspreis „Beste Brauerei“ verliehen. Das Rennen um diese Auszeichnung startet mit Festbeginn am Freitag und dauert bis Sonntagmittag, Karten für die Teilnahme liegen an den Ausschankhütten aus. Am Sonntag wird nach der Verkündung des Reinheitsgebots um 15.16 Uhr der Titel verliehen. Zudem werden auf der Bühne aus allen Teilnehmenden die Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost, die sich über einen der attraktiven Gewinne der ausschenkenden Brauereien freuen können.
Diese Brauereien sind dabei: Herrnbräu, Nordbräu, Yankee & Kraut, Griesmüllers, Schattenhofer, Schlossbrauerei Sandersdorf, Riedenburger, Hallertauer, Weltenburger Kloster, Gutmann und Urban Chestnut.
Beim Fest zum Reinen Bier werden die Sicherheitsvorkehrungen in diesem Jahr angepasst. Dazu gehört unter anderem die Sperrung der Tränktorstraße. Diese Maßnahme beginnt bereits am Donnerstag, 24. April, ab zirka 18 Uhr und dauert bis Sonntag, 27. April, zirka 22 Uhr.
Das ganze Programm gibt es hier.

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.