Say cheeeeese!

Home » Say cheeeeese!

Say cheeeeese!

Käseknödel mit Weinkraut und Preiselbeeren | Foto: Simon Maus

Jede Woche treten Hobbyköche in der ZDF-Show „Küchenschlacht“ gegeneinander an. Innerhalb kürzester Zeit müssen sie mit ihrem Gericht einen Profi-Koch von ihren Kochkünsten überzeugen und ihre Konkurrenten ausstechen. Dem 22-jährigen Eichstätter Simon Maus konnte im vergangenen Jahr niemand das Wasser reichen: er gewann das Finale und darf sich nun offiziell „Hobbykoch des Jahres 2020“ nennen. Für espresso hat er erneut einen Rezepttipp parat.

Was Simon Maus mit dem Geldkoffer gemacht hat, erfahrt ihr im Interview | Foto: ZDF

Vor nicht allzu langer Zeit ging der Hobbykoch des Jahres Simon Maus mit seinem Foodblog mousykitchen.com online. Inspiration für leckere Gerichte findet man dort zuhauf, das Angebot wächst stetig.

Vor kurzem haben wir Simon zu seinem neuen Foodblog interviewt. Schaut doch mal rein 😉

Dieses und viele weitere Rezepte findet ihr auf Simon Maus' Food-Blog mousykitchen.com

Rezept: Käseknödel mit Weinkraut und Preiselbeeren

Zubereitung

Zubereitungszeit: ca. 45 Min

KÄSEKNÖDEL

Für die Käseknödel die Milch in einem Topf oder in der Mikrowelle erwärmen. Die Brötchen vom Vortag mit einem guten Messer/Brotmesser in kleine Würfel schneiden. Je kleiner, desto feiner. Am besten sind ca. 1 cm große Würfel. Diese Würfel in eine Schüssel geben, die warme Milch hinzugeben und alles miteinander vermengen. Das Ganze für 15 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit den Bergkäse (am besten ein sehr würziger) grob reiben und die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl die Zwiebel anschwitzen. Diese anschließend zu den gequollenen Brötchen geben. Den geriebenen Bergkäse und das Ei ebenfalls in die Schüssel geben und das Ganze mit feuchten Händen oder einem Knethaken zu einem schönen Knödelteig verkneten.

Anschließend aus dem Teig mit feuchten Händen 8 Knödel formen und auf ein Brett legen.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Knödel darin ca. 10 Minuten von allen Seiten goldbraun braten, sodass diese knusprig werden.

Aus der Pfanne nehmen, abtropfen lassen und auf dem Weinkraut anrichten.

WEISSWEINKRAUT

Für das Weißweinkraut den Weißkohl von den äußersten Blättern befreien. Den Weißkohl anschließend mit einer Schneidemaschine oder mit einem Messer in feine Streifen schneiden und in eine Schüssel geben. Es sieht zunächst nach sehr viel aus, wird durch das Anbraten und kochen jedoch weniger. Zum Weißkohl etwas Salz und Zucker geben.

Daraufhin die Zwiebeln und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin für 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Hitze etwas erhöhen und den Weißkohl dazugeben. Für 5 Minuten unter Rühren den Kohl scharf anbraten. Daraufhin mit dem Weißwein ablöschen und die Hitze herunterdrehen. Für ca. 5 Minuten köcheln lassen und bereits mit Salz, Pfeffer, Zucker und Muskatnuss würzen. Nach den 5 Minuten den Schmand dazugeben und weitere 2-3 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen.

Final abschmecken und in einem tiefen Teller anrichten.

PREISELBEEREN

Die Preiselbeeren entweder direkt aus dem Glas nehmen oder in einer Schüssel die frischen Preiselbeeren mit dem Zucker und dem Zitronensaft mischen und mit einem Knethaken sehr langsam verrühren. Nach 20-30 Minuten abschmecken und die Preiselbeeren zu den Käseknödeln reichen.

Zutaten für 2 Portionen

  • Für die Käseknödel:

150 ml Milch
100g würziger Bergkäse
40g Butterschmalz
1 Zwiebel
1 Ei
2 Brötchen vom Vortag ca. 50g
Salz und Peffer aus der Mühle
Muskat

  • Für das Weißweinkraut:

1 Weißkohl (ca. 700g)
100 ml Weißwein
2 EL Schmand
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 TL Zucker

Salz und Pfeffer aus der Mühle
Öl zum Anbraten

  • Für die Preiselbeeren:

Entweder:

1-2 EL Preiselbeeren aus dem Glas

oder:

100 g frische Preiselbeeren
30 g Zucker

Saft einer halben Zitrone

Darf’s auch Fisch sein? Topinambur vs. Kabeljau:

 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Ein Beitrag geteilt von Simon Maus (@mousykitchen)

Rezept: Simon Maus / mousykitchen.com

Unser Interview mit dem „Hobbykoch des Jahres“ findet ihr hier:

Keine Maus wie jede andere

Lust auf Zucchini-Bavette mit zweierlei Aubergine?

Der “Hobbykoch des Jahres 2020” empfiehlt…

Weitere Themen:

» Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Daten «

Wenn in 50 Jahren eine KI scheinbar jeden Menschen kennt, jederzeit ansprechbar ist, Trost spendet, Fragen beantwortet und moralische Orientierung gibt – woran würden Gläubige noch erkennen, dass sie nicht Gott ist? Und wird Gott – oder Religion als Ganzes – damit überflüssig?

Weiterlesen »

Taktwechsel nach zwölf Jahren: Die Brass Wiesn verlässt Eching

Ein letzter Anstich, ein letzter Tusch – und gleichzeitig der Startschuss für das nächste Kapitel: Nach zwölf erfolgreichen Jahren wird das größte Blasmusikfestival Deutschlands vom 30. Juli bis 2. August 2026 ein letztes Mal auf dem Gelände am Echinger See stattfinden. Danach ziehen Bierzelt, Bühnen und Bands weiter in eine neue Heimat, um das Festival mit frischem Wind in die Zukunft zu führen.

Weiterlesen »

Im 22. Jahr

Manche Liebesgeschichten beginnen ganz leise – mit einem Kaffee, ein paar gezeichneten Yogahaltungen auf einem Notizzettel und einem zufälligen Gespräch. So war es auch bei Ulrike und Michael.

Weiterlesen »

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«

Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen