Startseite » Lifestyle » Luft & Liebe
Luft & Liebe
DIE HOCHZEIT VON SARAH & BENEDIKT
Vom ersten Kennenlernen in einer Eichstätter Diskothek bis zum romantischen Heiratsantrag bei Sonnenuntergang am Strand: Sarah und Benedikt erzählen von ihrer ganz persönlichen Liebesgeschichte, emotionalen Hochzeitsmomenten und ihren gemeinsamen Zukunftsplänen auf dem Land.
Wie habt ihr euch kennengelernt?
Benedikt: Kennengelernt haben wir uns im Dezember 2019 – ganz klassisch beim Feiern in der Diskothek „Dasda“ in Eichstätt, kurz vor Weihnachten. Was damals mit einem zufälligen Treffen begann, wurde schnell zu etwas ganz Besonderem.
Die Braut
Sarah, 25 Jahre, Erzieherin aus Ingolstadt
***
Der Bräutigam
Benedikt, 27 Jahre, Polizist aus Ingolstadt
Wie kam es zum Antrag?
Sarah: Der Heiratsantrag war einfach traumhaft. Gemeinsam flogen wir in den Türkei-Urlaub, doch bevor Benedikt die Frage aller Fragen stellte, machte er es ganz traditionell: Er informierte zuerst seine zukünftigen Schwiegereltern. Für meinen Papa brachte er eine gute Whiskyflasche mit und meine Mama bekam einen wunderschönen Blumenstrauß. Auch sein bester Freund und gleichzeitig Trauzeuge wusste bereits Bescheid. Den Ring hatte Benedikt schon Wochen vorher in München ausgesucht. Am Abend spazierten wir gemeinsam am Strand entlang. Ehrlich gesagt hatte ich irgendwann schon keine Lust mehr zu laufen und wollte mich einfach nur hinsetzen. Benedikt bestand aber darauf, noch ein kleines Stück weiterzugehen. Dabei entdeckte er „zufällig“ einen kleinen Steg. Dort standen sogar zwei Stühle, auf die wir uns setzten. Während die Sonne langsam unterging, unterhielten wir uns ganz normal, bis mir Benedikt plötzlich eine wunderschöne Liebeserklärung machte. Kurz darauf kam die Frage aller Fragen. Ich hielt natürlich sofort meine Hand hin und sagte voller Freude: „Ja!“
Mit wem warst du auf Brautkleidsuche und wie war’s?
Sarah: Auch die Suche nach dem Brautkleid war ein ganz besonderer Moment. Mit dabei waren meine Mama, meine Schwester – gleichzeitig meine Trauzeugin – und meine drei engsten Freundinnen. Da ich mich normalerweise sehr schwer entscheiden kann, ging ich eigentlich mit der Einstellung in den Termin, dass ich mich niemals sofort entscheiden könnte. Wir wurden bei Herzzauber herzlich empfangen, stießen erst einmal mit einem Glas Sekt an und begannen dann gemeinsam mit der Beraterin die Suche. Von zehn Kleidern war es tatsächlich das erste Kleid, das ich anprobierte und sofort wusste: Das ist mein Kleid! Obwohl ich natürlich noch alle anderen Kleider anprobierte, hatte sich mein Herz längst entschieden. Damit hätte ich wirklich nie gerechnet. Danach bin ich mit meinen Mädels noch nach München gefahren und wir haben die Entscheidung erst einmal richtig gefeiert.


![Bild[1] (Groß)](https://www.espresso-magazin.de/wp-content/uploads/2026/06/Bild1-Gross.jpeg)
Wie lief euer Hochzeitstag ab?
Benedikt: Unser Hochzeitstag begann für mich um 8 Uhr morgens. Gemeinsam mit meinem Trauzeugen machte ich mich fertig und wir frühstückten zusammen.
Sarah: Ich hingegen hatte bereits um 6 Uhr meinen Termin bei Bahar Shine Beauty für mein Make-up und war um 7 Uhr beim Friseur. Danach zog ich mich bei meinen Eltern um. Dort kamen später auch meine Mädels vorbei und wir hatten einen emotionalen First Look.
Benedikt: Um 11 Uhr begann die kirchliche Trauung. Während ich die Gäste begrüßte, sah ich Sarah erst zu Beginn des Gottesdienstes, als ihr Papa sie zum Altar führte. Nach der Trauung fuhren wir zum Land-Steakhaus Bürger in Marxheim. Für unsere Gäste hatten wir einen Linienbus organisiert. Vor Ort standen unsere Gäste Spalier, es gab einen Sektempfang und in der Wiese machten wir Gruppenfotos, dann der Tortenanschnitt und im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen. Es folgte unser Hochzeitstanz und anschließend sorgten Familie und Freunde mit musikalischen und lustigen Einlagen für viele besondere Momente. Danach wurde das Grillbuffet eröffnet. Als das Essen langsam verdaut war, wurde die Braut gestohlen und die Feier verlagerte sich in die sogenannte „Stadelbar“. Wir lieben es beide zu feiern. Gegen 1 Uhr brachte uns der Linienbus wieder nach Hause.






Eure Pläne für die Zukunft?
Beide: Wir sind beide totale Familienmenschen und lieben das Leben auf dem Land. Deshalb wünschen wir uns für die Zukunft – so Gott will – irgendwann ein kleines Haus mit schönem Garten und einer eigenen Familie.
Wir wünschen Euch alles Gute!
DIE DIENSTLEISTER
- Kleid: Herzzauber, Lenting
- Fotografin: Marina-Hochzeitsfotografie, Ingolstadt
- Blumen: Floristik & Dekoration Schermer Hofstetten
- Make-up: Shine Beauty Bahar Baldan, Eitensheim
- Haare: Schiller’s Haardesign, Hitzhofen/Hofstetten

Good Vibrations
Seit seinem 17. Lebensjahr ist Keeper David Klein beim FC Ingolstadt. 2024 hat der gebürtige Bonner den Sprung ins Profiteam geschafft und stand nun erstmals in den letzten drei Ligabegegnungen bei den Schanzern zwischen den Pfosten. Wie der inzwischen 20-Jährige sein Debüt mit zwei Siegen sowie die vergangene Saison erlebt hat, verrät der Youngster im espresso-Interview und plaudert zudem über seine Hobbys, seine Sommerpläne und die anstehende Weltmeisterschaft.

Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.