Orte des Widerstands

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Orte des Widerstands

Fühlen sich von der Politik verraten: Vincent (17), Maxi (18), Frizi (21) und Benno (19), sprechen für viele andere junge Männer in ihrem Alter.

Wenn junge Menschen für ihre Zukunft auf die Straße gehen

Schulstreik gegen Wehrpflicht – so nennt sich eine neue deutschlandweite Initiative. In einzelnen Großstädten wurde bereits demonstriert, so wie man es beispielsweise von der Fridays-for-Future-Bewegung kannte.

Fotos und Interview: Stefanie Herker

Hintergrund ist das neue Wehrdienstgesetz, das Anfang des Jahres in Deutschland in Kraft getreten ist. Ziel der Reform ist es, die Verteidigungsfähigkeit durch einen attraktiven, freiwilligen Dienst zu stärken. Zentrale Elemente sind eine digitale Erfassung mittels Fragebogen für alle 18-Jährigen sowie verpflichtende Musterungen für Männer ab dem Geburtsjahrgang 2008, die ab Juli 2027 eingeführt werden sollen. Langfristig plant die Bundesregierung, die Bundeswehr deutlich auszubauen: Bis 2035 sollen mehr als 260.000 aktive Soldat:innen sowie rund 200.000 Reservist:innen zur Verfügung stehen. (Quelle: Bundesregierung).

Angesichts der realen Bedrohungslage kritisieren jetzt vor allem junge Menschen die unzureichende Kommunikation der Regierung mit den „Betroffenen“ selbst. „Niemand redet mit uns. Niemand will wissen, was wir dazu denken. Es sind unsere Leben, über die sie diskutieren und bestimmen wollen!“ – Zitate wie diese findet man auf der offiziellen Seite von @schulstreikgegenwehrpflicht auf Instagram.

Auch in Ingolstadt hat sich ein Komitee aus Schüler:innen und Student:innen geformt. Wir haben mit vier von ihnen gesprochen. Maxi, Benno und Vincent sind Schüler des Reuchlin Gymnasiums, Frizi studiert in Eichstätt.

Ihr habt eine Protestbewegung gegen den Wehrdienst nun auch erstmals in Ingolstadt angestoßen. Was hat euch den Mut gegeben, öffentlich aufzustehen?

Benno: Es ist notwendig. Zum einen der Menschen wegen, denen die Zukunftsperspektive und Selbstbestimmung genommen wird, andererseits weil wir aus einer historischen Perspektive genau wissen, was für ein unglaubliches Leid überall auf der Welt ein hochgerüsteter Westen bedeutet.

Maxi: Ein Streik ist essenziell, um Aufmerksamkeit auf die Probleme zu lenken.

Vincent: Gegen die Wehrpflicht zu sein, ist für mich keine neue Einstellung. Mein Leben hat für mich oberste Priorität.

Frizi: Für uns ist das keine Frage von Mut, sondern eine Frage der Notwendigkeit. Es wird Tag für Tag von der Regierung gegen unser Interesse entschieden und deswegen ist es die einzige logische Schlussfolgerung, sich kollektiv zu organisieren und sich dagegen zu wehren. Wenn wir in Zukunft verpflichtet werden sollen, ist es wichtig, ein Netzwerk zu haben, in Form eines Komitees, um wehrhaft zu sein.

Kritiker werfen jungen Menschen vor, die Schulpflicht zu vernachlässigen, verantwortungslos zu handeln, wenn sie nicht in den Unterricht gehen. Was sagen eure Eltern und was sagen eure Lehrkräfte des Reuchlin Gymnasiums?

Benno: Eltern und Lehrkräfte haben nicht einheitliche Meinungen. Aber es ist egal, was sie sagen. In der Frage warum und wofür bzw. wogegen wir streiten, geht es um inhaltliche Argumente, nicht darum, wer diese vorbringt.

Maxi: Meine Mutter ist ebenfalls gegen die Wehrpflicht und unterstützt meine Ansichten und meine Vorgehensweise.

Vincent: Meine Eltern sind in Bezug auf Wehrpflicht der selben Meinung. Sie finden es auch gut, dass ich mich politisch einsetze. Meine Lehrer – zumindest die, mit denen ich darüber geredet habe – finden es legitim bis richtig, dass ich bei den Schulstreiks mitmache. Sie sind aber eher für die Wehrpflicht.

Frizi: Schulstreiks sind nicht verantwortungslos. Wir setzen uns ja gerade dafür ein, Verantwortung für unsere Zukunft zu übernehmen und selbst den Weg bestimmen zu können, den wir dafür gehen wollen.
Junge Menschen werden systematisch von der politischen Teilhabe ausgeschlossen. Menschen, die nicht wählen dürfen (auf Bundesebene), die sich nicht aussuchen, unter welchen politischen Rahmenbedingungen sie leben können, sollen zukünftig verpflichtet werden, im Notfall auch zu sterben. Es ist deshalb unglaublich wichtig, dass die Versammlungsfreiheit gewahrt wird und auch von jungen Menschen genutzt werden kann, um ein Zeichen zu setzen, auch wenn das ein paar alten Menschen und den Schulleitungen nicht passt – die Zukunft gehört uns!

Die Gymnasiasten Benno, Maxi, Vincent und der Student Frizi sind teil von "Schulstreik gegen Wehrpflicht"

Ältere Menschen sagen oft „Die Bundeswehr hat noch keinem geschadet!“ – Wie denkt ihr darüber?

Benno: Das Gegenteil ist korrekt. Um ein guter Soldat für den Kriegsfall zu werden, das heißt, auf Befehl beliebig viele Menschen ermorden zu können, müssen Menschen, die aus einer Gesellschaft kommen, in der Töten das größte Übel ist, emotional gebrochen werden. Außerdem ist der Wehrdienst ein riesiger Einschnitt in das Leben junger Menschen, da man ein Jahr oder noch mehr für nichts und wieder nichts vergeudet. Und das ist nur die Perspektive derer, die das Gewehr halten. Natürlich bedeutet die Bundeswehr einen lebensbeendenden Schaden für alle am anderen Ende des Gewehrlaufs.

Maxi: Die Bundeswehr schadet nicht der Einzelperson, sondern der Sicherheit unseres gesamten Volkes. Die Aufrüstung steht immer in direkter Verbindung zu der Aufrüstung in anderen Ländern, was die Grundstimmung kriegerischer macht. Es macht ein Ausarten der militärischen Kräfte wahrscheinlicher.

Vincent: Alle älteren Menschen, die das sagen, haben ja auch nicht im Krieg gekämpft, sondern halt die Ausbildung gemacht und dann mit ihrem Leben weitergemacht. Das steht für uns hier aber leider eher nicht in Aussicht. Zudem bringt es uns in diesen Teufelskreis der Aufrüstung.

Frizi: Schauen Sie sich mal die Menschen an, die in Auslandseinsätzen und Kriegen waren, das hat den Menschen definitiv geschadet, sowohl psychisch als auch physisch.

GG Art. 12 a besagt, dass niemand zum Dienst an der Waffe gezwungen werden kann. Im Kriegsfall müssten Verweigerer zwischen 18 und 60 Jahren einen alternativen Einsatz im Rettungsdienst, Krankenhaus, etc. antreten. Ist das ein fairer Deal? Oder habt ihr Zweifel daran, dass es dabei bleibt?

Benno: Das ist kein fairer Deal. Warum sollten wir irgendeinen Finger krumm machen für einen Staat, dessen Interessen sich diametral zu denen der Arbeiter verhalten? Und natürlich wird es dabei nicht bleiben. Die Bundesregierung hat bereits mehrfach angekündigt, das Grundgesetz zu ändern oder zu missachten, wie es in der Flüchtlingspolitik bereits heute geschieht, um ihre Ziele durchzusetzen.

Maxi: An sich ist nichts dagegen einzuwenden, etwas für seinen Staat zu tun, aber gerade durch diese alternativen Einsätze, könnte dem Personal in diesen Bereichen der Lohn massiv gekürzt werden – wegen dem Überschuss an unbezahlten Arbeitskräften. Des Weiteren bezweifle ich, dass, falls es zu einem Notstand kommen würde, die Regierung es allen freistellen würde, zwischen Waffe und Ersatzdienst zu wählen.

Vincent: Wenn der Artikel so in Zukunft immer befolgt würde, wäre das gut, aber im Anblick der Ukraine und den USA, wo andere Rechte momentan extrem misshandelt werden, bin ich mir da nicht so sicher.

Frizi: Wenn Krieg herrscht, wird es keine Entscheidung mehr geben. Das sieht man ja jetzt gerade in Russland und der Ukraine, wo junge Männer durch die Feldjäger an die Front gezerrt werden.

Wenn ihr hört wie viel Geld in die Aufrüstung fließt, was löst das emotional bei euch aus?

Benno: Zunächst Empörung. Jahrelang hat der Staat sinngemäß gesagt, er könne seinem Volk nichts Gutes tun, da ihm das Geld fehlt. Aber sobald es darum geht, allen Arbeitern weltweit zu schaden, ist Geld in Massen da. Offensichtlich hat der Staat kein Interesse daran, dass die Menschen ein würdiges Leben führen.

Maxi: Mich macht es besonders wütend, vor allem, wenn Rentner meinen, mir erklären zu müssen, wie gut wir es doch in Deutschland mit unserem Bildungssystem haben. Die Leute mit der wenigsten Ahnung schreien immer am lautesten. Es mangelt uns an Büchern, an Lehrern, an Renovierungsgeldern, an Geldern für Kultureinrichtungen und vieles mehr. Das Geld dann noch für die Bundeswehr in diesen Maßen aus dem Fenster zu werfen, ist mehr als eine Frechheit.

Vincent: Ich bin jetzt nicht ein allzu emotionaler Mensch, aber wenn ich darüber nachdenke, was man mit dem Militärbudget der ganzen Länder inklusive Deutschland machen könnte, werde ich wirklich wütend. Es wird einfach Leidminderung durch Leidvergrößerung eingetauscht – ich werde es nie verstehen.

Frizi: Egal wo man hinschaut, es fehlt überall dort an Geld, wo es um die tatsächliche Lebensqualität der Menschen geht und besonders im sozialen Bereich. Das Bürgergeld wird immer weiter gestrichen, die Leistungen für Asylbewerber*innen sollen weiter eingeschränkt werden u.a. durch die Streichung von Sprachkursen und Beratungsangeboten. Das Geld für Kultur und Bildung ist anscheinend auch nicht da. Es wird von allen Seiten auf uns gespuckt. Uns wird gesagt, wir müssen den Gürtel enger schnallen. Während mal eben so nebenbei Sondervermögen an die Bundeswehr verteilt werden. Das macht uns wütend und führt uns wieder einmal vor Augen, dass der Staat nicht in unserem Interesse agiert.

Eine Regierung, die Geld für Aufrüstung hat, nicht aber die Sorgen der Menschen des eigenen Landes wahrnimmt, spielt der AfD in die Karten. Spürt ihr einen Rechtsruck in der Schule? Und habt ihr das Gefühl, die Demokratie ist bereits in großer Gefahr?

Benno: Der Rechtsruck ist in allen Lebensbereichen spürbar, weil das Fenster des Sagbaren generell verschoben wird. Natürlich ist das in der Schule auch zu spüren.
Demokratie bedeutet Herrschaft des Volkes. Der Wille der Mehrheit soll also umgesetzt werden. Das macht seit Jahrzehnten rein statistisch gesehen keine der Parteien. Um die Demokratie in Gefahr zu bringen, brauchen wir die AfD nicht. Schwarz-rot reicht völlig.

Maxi: Ich spüre vor allem, dass immer weniger Leute für Politik Interesse zeigen und das macht mir fast noch mehr Angst als der Rechtsruck.

Vincent: Ja, unsere Demokratie ist stark von der AfD bedroht. Man merkt es immer wieder. Man redet mit Leuten im eigenen Alter und dann kommt sowas in der Art von „Also eigentlich bin ich ja gegen die AfD“ oder „Ich bin ja nicht ausländerfeindlich, aber…“ – Es kotzt mich an, weil es einfach an Bildung und Wohlstand fehlt, zu der wir Zugang haben.

Frizi: Der Rechtsruck ist in jeder Partei wahrzunehmen, weil sich unser System in einer Krise befindet und autoritäre Politik notwendig wird, um den Status quo zu erhalten und mögliche Protestwellen zu unterdrücken.

Ihr hattet auch schon Besuch von einem CSU-Politiker aus dem Bundestag in der Schule. Wie fühlt es sich für euch an, wenn militärische Themen in euren Schulalltag gepackt werden?

Benno: Als Antimilitaristen finden wir Militär an den Schulen erschreckend. Reinhard Brandls Besuch hingegen war recht amüsant. Zwar sind seine stark rechten Inhalte erschreckend, aber Brandl als Person konnte ich nicht ernst nehmen. Mit Aussagen wie „Uns fehlen halt die Bagger für den Internetausbau“ oder „Es gibt ja auch Menschen, die in den Bundestag gehen, nur um zu koksen“ sorgt er gelegentlich für Lacher. Das Traurige ist nur, dass er sie ernst meint und im Bundestag für eine Regierungspartei sitzt.

Maxi: Der Besuch war ein scheinheiliger Versuch uns über die „Vorteile“ eines Beitritts in die Bundeswehr aufzuklären. Als man Herrn Brandl genauere Fragen zu unserer aktuellen politischen Lage stellte, wich dieser aus und beantwortete keine von ihnen vollständig. Sich auf diese Art und Weise vor uns zu stellen und dann zu erwarten, dass die Jugend für diesen Staat seinen Kopf im Militär hinhält, ist an Naivität wirklich nicht zu überbieten.

Vincent: Das war ehrlich gesagt nicht wirklich schlimm. Ich hab mir zwar noch meinen Teil extra dazu gedacht aber insgesamt wurde Herr Dr. Brandl nicht wirklich ernst genommen von den meisten, da er sich selber mehrmals widersprochen hatte und auch offensichtlich allen kritischen Fragen ausgewichen ist. Aber das ursprüngliche Ziel, also uns der Bundeswehr vertrauter zu machen, finde ich höchst kritisch, da es einfach nicht mein Werteverständnis ist, gegen andere Menschen bis zum Tod zu kämpfen.

Frizi: Wir sollen nicht gegen die Wehrpflicht demonstrieren, aber der neutrale Ort Schule wird immer wieder von der Bundeswehr besucht und wir müssen uns davon beschallen lassen. Außerhalb der Schulen, zum Beispiel an Universitäten wie der THI, sieht man außerdem vermehrt, dass Studierende immer mehr im Bereich des Militärs und Waffenentwicklung erforschen. Unsere Schulen und Hochschulen sind nicht neutral, sondern tragen die Staatsräson und in diesem Sinne auch die Aufrüstung, deshalb ist es selbstverständlich – vor allem im Bezug auf die Versammlungsfreiheit – sich dagegen aufzulehnen.

Friedrich Merz sagte, er will die stärkste Armee Europas aufbauen. Immer wieder hört man Sätze wie „Ohne eine starke Armee gibt es keine Sicherheit.“ Oder: „Wer soll denn sonst das Land verteidigen?“ Was ist die Alternative in dieser rauen Zeit? Was würdet ihr anders machen?

Benno: Aus staatlicher Perspektive macht dieser Militarismus durchaus Sinn, um seine Interessen durchzusetzen. Wäre ich Kanzler, würde ich nicht viel anders machen. Nur sind wir nicht der Staat. Und wir teilen auch nicht seine Interessen. Wir sind die, die sprichwörtlich für die Interessen des Staates unter den Bus geworfen werden.

Maxi: Falls Herr Merz meint, man könne ein Problem nur durch Gewaltbereitschaft beseitigen, irrt er sich gewaltig: Meiner Meinung nach wäre vieles durch Diplomatie regelbar.

Vincent: Das Land bin nicht ich, ich stimme nicht mit ihm überein und mein eigenes Leben gebe ich schon mal per se nicht her. Allen, denen es das doch wert ist, können gerne Deutschland verteidigen. Ich jedenfalls nicht, ich bin im Zweifelsfall hier weg. Zudem: Aufrüstung führt zu mehr Aufrüstung.

Frizi: Sicherheit gibt es, wenn alle Menschen gleichermaßen profitieren und nicht eine reiche kapitalistische Klasse den Großteil des Profits für sich einheimst. Wir wollen nicht für Milliardäre kämpfen, die immer mehr Unheil über die Welt bringen. Wir werden nicht auf andere Schüler/Studierende/Arbeiter aus anderen Ländern schießen, denn sie haben dasselbe Interesse wie wir, der Hauptfeind steht wo anders. Wir wollen eine andere Wirtschaftsform, in der endlose Kapitalakkumulation nicht mehr möglich ist und wir darüber entscheiden, was in welchen Mengen produziert wird. Außerdem müssen wir alles mehr global denken. Es mag sein, dass wir dann Sicherheit und Wohlstand haben, wenn wir aufrüsten, aber zu welchen Kosten? Sicherheit entsteht, wenn niemand in Hunger und ständiger Angst leben muss, egal in welches Land das Glücksspiel der Geburt ihn oder sie verschlagen hat.

Was wollt ihr den Politikern sagen, die behaupten, Wehrpflicht sei notwendig für die Sicherheit des Landes?

Benno: Kann ja gut sein. Was hat das mit mir zu tun? In welchen Rahmen wir selbstbestimmt entscheiden können, entscheidet der Staat, in dem wir leben. Aber um überhaupt entscheiden zu können, müssen wir leben. Kein Staat und kein Land darf sich auf uns verlassen, vor allem nicht im Kriegsfall.

Maxi: Ich teile seine Meinung in keinem Fall und bin nicht bereit für ihn in einem Schützengraben zu sterben.

Vincent: Denen kann man doch eh nichts mehr sagen, die wollen nur ihre große, gehörige Armee. Wenn sie aber eben nicht von Rüstungsfirmen kontrolliert und wie normale Menschen reden würden, würde ich vermutlich einfach fragen, ob sie Kinder haben. Es war unvorhersehbar, dass vor allem Trump so ausartet, aber man muss das Beste draus machen, also so weit weg vom Krieg, wie nur möglich.

Frizi: Leckt Eier! Lasst die hohen Herren sich selber schlagen – Söder und Co. in den Schützengraben.

Der nächste Streik gegen die Wehrpflicht findet am 8. Mai 2026 deutschlandweit statt - auch in Ingolstadt. Jungs und Mädchen und natürlich auch Erwachsene sind gleichermaßen willkommen | Foto: privat

Was möchtet ihr anderen jungen Menschen sagen, die sich gerade unsicher fühlen?

Benno: Noch seid ihr sicher. Wenn der Staat das nicht mehr möchte, seid ihr es nicht. Will der Staat euch im Militär, verweigert und flieht. Die einzige Taktik, um möglichst viele Leben im Krieg zu retten, ist den Krieg nicht zu führen, ist aufzugeben.

Maxi: Die einzige Möglichkeit ist dem System Widerstand zu leisten und sich nicht mundtot machen zu lassen.

Vincent: Der Kapitalismus muss weg, dann denken die Menschen vernünftig, dann hören Kriege für Geld, Land und Macht auf.

Frizi: Die Zukunft gehört uns, traut euch aufzustehen, traut euch eure Meinung zu sagen und lasst euch nicht von den alten Menschen verunsichern und einschüchtern. Es ist unglaublich wichtig, sich zu organisieren und gemeinsam für eine bessere Welt zu kämpfen, es ist möglich. Orte wie die Schule müssen wieder als politische Orte verstanden werden, an denen man sich aktiv weiterbildet und sich mit seinen Mitschüler*innen politisch austauscht und diskutiert.

Auf dem Laufenden bleiben: Instagram @schulstreik_ingolstadt

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