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Tag der Archive: die Frau im Mittelpunkt
Anlässlich des Marieluise-Fleißer-Gedenkjahres ist der Tag der Archive in das FEM*-Festival eingebunden und stellt die Frau in den Mittelpunkt.
Am Samstag, 2. März, findet zum 12. Mal der bundesweite Tag der Archive statt, mit dem sich Archive in ganz Deutschland der Öffentlichkeit präsentieren. Damit soll der Wert des archivalischen Erbes für das Verständnis von Vergangenheit und Gegenwart ins Bewusstsein gerufen werden.
Anlässlich des Marieluise-Fleißer-Gedenkjahres zum 50. Todestag ist dieser Tag eingebunden in das FEM*-Festival. Beim Zentrum Stadtgeschichte, Auf der Schanz 45, stehen deswegen im Lesesaal der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek und des Stadtarchivs von 12 bis 17 Uhr Frauenthemen im Vordergrund.
Anhand verschiedener Quellen aus den Beständen des Stadtarchivs und des Marieluise-Fleißer-Archivs, mit Hilfe von Foto- und Filmmaterial sowie Graphiken und Plakaten nähern sich die Besucherinnen und Besucher
- Frauen zwischen Familie und Beruf,
- Frauen beim Sport und in der Freizeit,
- Frauen in der Werbung,
- Frauen am Rande der Gesellschaft,
- der Literatur von und für Frauen,
- weiblichen Opfern des Nationalsozialismus mit Bezug zu Ingolstadt und
- der Ingolstädter Schriftstellerin Marieluise Fleißer.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs präsentieren diverse Dokumente zu den einzelnen Themenblöcken und stehen als Ansprechpartner/-innen zur Verfügung. Magazinführungen um 13 und 15 Uhr widmen sich archivspezifischen Themen und führen in das Arbeiten im Archiv ein. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Termin:
Samstag, 2. März, 12 bis 17 Uhr, im Foyer und Lesesaal des Zentrums Stadtgeschichte/Stadtarchiv, Auf der Schanz 45, 85049 Ingolstadt

Yakamoz
Ein Ort voller Leben – ein Besuch in der Moschee Pfaffenhofen während des Ramadan.

Welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau?
„Schwarz, braun, gelb, blau – welcher Müll in welche Tonne kommt, weiß ich doch genau!“, heißt es in einem Kinderlied. In Ingolstadt hat sich das offenbar noch nicht überall herumgesprochen; der Müll wird oft achtlos in der Natur entsorgt. Zum offiziellen Start in die Ramadama-Saison versammelten sich gestern bei Wind und Wetter Helferinnen und Helfer der Sparkasse, um den Piuspark ein Stück weit sauberer zu machen.

Dalwigk-Inhaber äußert sich zu Gerüchten über Schließung
Die Gerüchteküche brodelt in Ingolstadt gerne hoch. Heute traf es das Dalwigk-Restaurant. Steht es keine vier Monate nach der Eröffnung vor dem Aus?

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.