Indian Summer im eigenen Garten

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Indian Summer im eigenen Garten

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Der Herbst: die graue, triste Jahreszeit, in der man sich am liebsten am Sofa verkriecht? Das muss nicht sein! Mit einer klugen Pflanzplanung und einer entsprechenden Pflanzen-Auswahl lässt sich der Traum vom „Indian Summer“ in jedem Garten verwirklichen. 

Für viele Gartenbesitzer ist der Sommer erklärtermaßen die schönste Zeit im Jahr, verstehen wir! Doch auch ein Herbstgarten kann sehr reizvoll sein. Natürlich zuallererst wegen der vielen bunten Blätter, die in der Herbstsonne leuchten und alle Blicke auf sich ziehen, und weil er unser Körbchen mit reifem Obst und Gemüse füllt. Wir lieben den Herbst aber auch für diesen unvergleichlich erdigen Duft des feuchten Laubs, das Rascheln der trocknenden Blätter und das Blitzen bunter Beeren an kahlen Ästen. Kurz: Im Herbst versprüht der Garten eine ganz eigene Sinnlichkeit. Das bunte Spektakel lässt sich an einem geschützten Sitzplatz, versehen mit Feuerstelle, Laternen, Lichterketten und vielen gemütlichen Kissen und Decken, in vollen Zügen genießen. Grillen und zusammen feiern lässt sich übrigens das ganze Jahr über – probieren Sie es aus!

Bunte Blätter pflanzen

Herbst ist, wenn die Blätter fallen? Ja, irgendwann. Aber vorher kommt die Farbe. Und was für Farben – wenn man sich für die richtigen Pflanzen entschieden hat. Wuchsform, Endgröße, Licht-, Wasser- und Nährstoffbedarf: Bei der Auswahl von Gehölzen für den Garten gibt es natürlich einiges zu beachten. Mit auf der Kriterien-Liste sollte in jedem Fall die Herbstfärbung stehen, gibt es doch einige Pflanzen, die sich hierbei besonders hervortun.

Geheimtipps vom Profi: Mit seinen filigranen, im Herbst oft tiefdunkelroten Blättern ist der japanische Fächerahorn ein echter Hingucker. Langsam wachsend, exotisch und im Herbst markant gelb ist der Ginkgo. Herbstlicher Hingucker ist nicht zuletzt die Felsenbirne, deren Blätter orangerot leuchten, bevor sie abgeworfen werden.

Farbfestival im Beet

Klassische Herbstblüher im Staudenbeet sind zum Beispiel Herbst- und Winterastern, die je nach Sorte bis weit in den November hinein üppig und in kräftigen Farben blühen. Auch Sonnenhut und Fetthenne entfalten jetzt ihre volle Blütenpracht. Spektakulärer Blickfang ist jetzt auch das Pfaffenhütchen: Während es sich in den Sommermonaten optisch zurückhält, rückt es im Herbst dank seiner leuchtend roten Blätter in die erste Reihe.

Mit Weitblick und Liebe zum Detail

Wie gelingt das Kunststück, dass ein Garten zu jeder Jahreszeit ein Blickfang ist? Hierfür sind Weitblick, eine Pflanzplanung mit System und jede Menge Pflanzenwissen notwendig. Neben vielen anderen Aspekten sollte man nämlich die Blühzeiträume der einzelnen Arten kennen, um diese so zu kombinieren, dass sich möglichst ganzjährig attraktive Gartenbilder ergeben und der Garten nicht irgendwann kahl ist. Der Profi geht hierbei so vor: Nach der Bestandsaufnahme und der Entwurfsphase, in der Stil und Formensprache, Nutzung und Flächenaufteilung, Elemente und Materialien des zukünftigen Gartens festgelegt werden, folgt im Bepflanzungsplan die konkrete Anordnung aller Gehölze, Stauden oder Zwiebelpflanzen. Ein Pflanzplan lohnt sich also allemal, denn so erstrahlt der Garten auch im Herbst in voller Pracht und zündet ein Herbst-Feuerwerk für alle Sinne.

Mehr unter: www.arndt-gartenbau.de

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag

Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

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Zweite Blüte

An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

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Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen

Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

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Was wollen wir uns leisten?

Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.

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