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Ein Bündnis abseits der Politik
Der CSU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Brandl und seine Ines gaben sich Ende April das Ja-Wort „unter anderen Umständen“.
REINHARD BRANDL (44)
Seit 2009 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Beruflich pendelt er zwischen Berlin und seinem Heimatort Eitensheim, wo er gemeinsam mit seiner Frau Ines lebt.
INES BRANDL (geb. Held)
ist 39, stammt gebürtig aus dem niederbayerischen Dingolfing und lebte bis vor kurzem hauptsächlich in München. Bis zur Schwangerschaft arbeitete sie als Referatsleiterin in der Bayerischen Staatskanzlei und war in der Protokollabteilung für Orden, Veranstaltungen und das Konsularwesen zuständig.
Wie habt ihr beide euch kennengelernt?
Ines´ beruflicher Weg hat sie zwischendurch an die Bayerische Vertretung nach Berlin geführt. Dort haben wir uns kennengelernt und wurden 2018 ein Paar.
Als Bundestagsabgeordneter stehst du immer in der Öffentlichkeit. Wann seid ihr das erste Mal gemeinsam in Ingolstadt aufgetreten?
Die Turmschreiberlesung 2019 war die erste größere Veranstaltung in Ingolstadt, die wir zusammen besucht haben.
Von den Turmschreibern ins Arcoschlösschen. Mit wie vielen Gästen habt ihr dort am 30. April 2022 gefeiert?
Die Hochzeit stand unter dem schönen Vorzeichen, dass wir sehr bald Eltern werden. Es war eine kleine Feier mit der engsten Familie und mit vielen wundervollen persönlichen und emotionalen Augenblicken.
Wir sind gerade dabei unsere eigene kleine Familie zu gründen und freuen uns unglaublich auf die Zeit zu dritt und darauf, unser Kind kennenzulernen
Welche besonderen Momente der Hochzeit sind euch vor allem in Erinnerung geblieben?
Die Trauung fand im Freien mit herrlichem Blick auf Neuburg, das Schloss und die Donau statt. Das Wetter sah anfangs gut aus, aber mittendrin begann es plötzlich ganz leicht zu tröpfeln und die Anspannung stieg, wie es weitergehen würde. Aber schon nach wenigen Minuten war die Regenwolke wieder verschwunden und wir nahmen die Tropfen als glücksbringendes Zeichen des Himmels.
Bürgermeister Gmehling hat euch getraut. Was hat er euch mit auf den Weg gegeben?
Es hat uns gefreut, dass Bernhard Gmehling uns getraut hat. Wir sind ihm und seiner Frau Hermine sehr verbunden. In seiner Rede hat er unseren gemeinsamen Weg nachgezeichnet und manchen guten Ratschlag für die Zukunft mitgegeben. Zur Erinnerung hat er uns unter anderem einen Weinstock aus Neuburg geschenkt, der in der Zwischenzeit in Eitensheim Wurzeln geschlagen hat.
Kullerten bei euch oder den Familienmitgliedern bei der Trauung ein paar Tränen?
Ja 🙂
Was schätzt ihr beide aneinander?
Wir können uns auf den anderen bedingungslos und jederzeit verlassen und auf Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen zählen. Wir haben denselben Humor, erfreuen uns an ähnlichen Dingen und teilen gemeinsame Werte und Grundüberzeugungen. Bei uns wird gerne viel diskutiert. Wir beurteilen Sachverhalte im Ergebnis zwar meist ähnlich, haben aber oft ganz unterschiedliche Blickwinkel darauf. Deshalb schätzen wir den Ratschlag des anderen ganz besonders.
Was verbindet euch?
Uns verbindet, dass wir beide gerne viel unterwegs und unter Menschen sind. Wir laden auch gerne Freunde ein und bekochen sie gemeinsam. Während der Corona-Pandemie und der Schwangerschaft von Ines waren wir sehr vorsichtig, aber wir hoffen, dass wir sehr bald wieder normale Zeiten erleben dürfen.
Welche Pläne und Wünsche habt ihr für eure Zukunft?
Wir sind gerade dabei unsere eigene kleine Familie zu gründen und freuen uns unglaublich auf die Zeit zu dritt und darauf, unser Kind kennenzulernen. Vielleicht wird es ja auch so reisefreudig und unternehmungslustig wie seine Eltern und will mit Mama den Papa oft nach Berlin begleiten. Wir sind in jedem Fall sehr gespannt.
espresso wünscht euch alles Gute für eure gemeinsame Zukunft!

»Da ist nichts Ehrliches mehr dabei«
Obwohl gerade einmal 60 Jahre alt, hat der gebürtige Essener Dominik Hülshorst, vor allem bekannt als Ex-Schlagzeuger der Ingolstädter Band „Bonfire“, bereits sein Leben zu Papier gebracht. Im espresso-Interview verrät Hülshorst zudem, ob er für sein Buch KI verwendet hat, was er generell von dem allgegenwärtigen Tool hält und wie er die Kreativbranche der Zukunft sieht.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.

Who cares?
Die Philosophin Imke von Maur erklärt, warum sie soziale Pflegeroboter für eine gefährliche Scheinlösung hält.

Wie wertvoll muss ich sein?
Mahatma Gandhi betonte immer wieder, dass der wahre Wert einer Gesellschaft nicht an ihrem wirtschaftlichen oder militärischen Erfolg gemessen wird, sondern an ihrem sozialen Zusammenhalt und dem Schutz der Hilfsbedürftigen. Unserem Bundeskanzler Friedrich Merz dürfte es bei so viel Empathie die Rückenhaare aufstellen.