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Der Zeitreisende
Der Ingolstädter Fotograf TOBIAS PFALLER alias pfaeff.photosport liebt den Retro-Stil. Mit espresso teilt er seine Lieblingsbilder – und ein paar kleine Geheimnisse.
Als Kind der 90er hat er damals von seinen Eltern seine erste Kamera geschenkt bekommen. Eine Olympus „Point and Shoot“. Damit hat Tobias Pfaller – Spitzname Pfäff – auch seine ersten Erfahrungen mit der Fotografie gemacht. „Diese Kamera habe ich immer noch. Sie hat ihren Wert bereits verdreifacht und ist bei mir auch noch regelmäßig im Einsatz. Die analoge Fotografie hatte ja in den letzten Jahren eine regelrechte Renaissance und ich nutze sie oft als Ergänzung, wenn es zum Stil eines Projektes passt. Leider ist dieses Thema schon wieder am Abklingen, da Filme utopische Preise erreicht haben und wir mittlerweile mit Entwickeln und Scan bei deutlich über einem Euro pro Bild liegen.“ Zusammen mit Michael Wittmann hat er das Introuble049 Magazin (Instagram: @Introuble049) ins Leben gerufen. Hier widmen sich die beiden Fotobegeisterten ausschließlich der analogen Fotografie und veröffentlichen auch gerne Bilder von anderen Fotograf*innen. Durch Workshops und Tutorials hat sich Tobias Pfaller weitergebildet, „um die nötigen technischen Dinge zu erlernen und auch um mal andere Herangehensweisen kennen zu lernen.“ Durch die Liebe zum Kino und den Blick fürs Detail hat er zu einem originellen Bildlook gefunden. Am meisten Spaß machen ihm Fashion-Shootings und Werbe-Kampagnen. „Ich kümmere mich dabei auch gerne um die komplette Produktion. Hier kann man sich kreativ am besten austoben und einzigartige Konzepte entwickeln und umsetzen. Vom Location-Scouting über die Technik bis hin zu den Models organisiert er gerne alles selbst. „Es ist natürlich von großem Vorteil, dass ich hier über ein sehr gutes Netzwerk verfüge und deshalb auch immer sehr spontan agieren kann“, erzählt er. Sein Steckenpferd? Mode, verschiedene Subkulturen, Design, Magazine. „Ich verfolge auch mal die ein oder andere Fashion Show um aktuelle Trends in meinen Bildern zu vermitteln“, gibt er zu. Geht ein Mann der Mode auch gerne ausgiebig shoppen? „Ich gehe ziemlich gerne shoppen, vor allem in kleinen Boutiquen in Ingolstadt und Berlin. Meine Freundin sagt immer ich bin `ne kleine Shoppingqueen!“
Point & Shoot
MEIN EMOTIONALSTES BILD
Diese Bilderserie mit Model Sophia und Fashion von Zenit war wohl eine der emotionalsten. Wir sind mit verschiedenen High-Fashion-Kleidern durch das vorweihnachtliche Ingolstadt
gezogen. Dabei haben wir wohl bei vielen Passanten positive aber auch teilweise negative Emotionen und Reaktionen hervorgerufen. Während des Fotografierens und dann auch nochmal mit den fertigen Bildern. Sophia / Model und Theaterwissenschaftlerin aus Ingolstadt / 2022
Max & The Vagabonds
Beim Bandshooting mit Max Rogue and the Vagabonds entstand eines meiner Lieblingsbilder (oben) und das wohl „leckerste“ Bild, das ich bisher gemacht habe (unten). An den Bildern mag ich besonders die Farben, die so schön oldschool wirken.
DAS BILD MIT DEN MEISTEN LIKES
Dieses Bild hat bei mir auf Instagram mit Abstand die meisten Likes bekommen. Über 500 sogar. Was mit Sicherheit auch an der guten Reichweite des Models lag. Jess / Tänzerin aus Ingolstadt / 2021
EIN BILD AUS MEINER LIEBLINGSSTADT
Im Urlaub fotografiere ich gerne mit analogen Kameras. Ich empfinde das immer als eine kleine Zeitreise, wenn man dann Zuhause gespannt auf seine Urlaubsbilder wartet. Das mochte ich früher schon immer sehr gerne. So ist auch dieses Bild 2021 vor einem kleinen Fischrestaurant in der Altstadt von Neapel entstanden. Das ist meine Lieblingsstadt. Zum Fotografieren und auch zum Urlaub machen. Nichts ist chaotischer, aufregender, verrückter, geheimnisvoller und italienischer als Napoli.
Woher der Name pfaeff.photosport? „Am liebsten mache ich Shootings draußen in der Stadt oder auch in der Natur, an interessanten Orten. Dabei musste ich schon oft widrige Wetterbedingungen meisterne oder auch mal mehrere Models mit wechselnden Outfits innerhalb von zwei Stunden fotografieren. Das ist manchmal richtiger Sport.“ Pläne für die Zukunft? „Ich würde gerne zusammen mit ein paar anderen Ingolstädter Fotograf*innen eine Ausstellung organisieren.“
Terminvereinbarung: Instagram: @pfaeff.photosport
Mail: hallo@pfaeff.de
Website: www.pfaeff.de

Ab aufs Board! Kostenlose SUP-Kurse am Baggersee
Die „AOK Bayern SUP ’n’ Roll Tour“ kommt noch im Juni nach Ingolstadt. Freut euch auf eine Reihe kostenloser Sportveranstaltungen mit dem Fokus auf Stand-up-Paddling-(SUP)-Kurse, Sportkurse sowie Workouts für alle Fitnesslevel am Baggersee.

Wofür steht das F in FW noch gleich?
Falls Sie sich fragen, was so in einem Postfach der Ingolstädter Lokalredaktionen landet, müssen Sie sich aktuell nur auf Facebook umschauen. Die Freien Wähler verwursten dort gerade alles fleißig zur Pressemitteilung.

Bekommt Ingolstadt einen neuen Club an bekannter Stelle?
„Clubbetreiber aufgepasst!“ ist auf gängigen Immobilienportalen zu lesen. Gesucht wird ein neuer Pächter für eine in Ingolstadt nur allzu bekannte Adresse: die des ehemaligen Amadeus. Seit im vergangenen Oktober das B1 dort auszog, steht die Immobilie leer. Kehrt bald Leben zurück?

27. Markt der Handwerkskunst im Bauerngerätemuseum
Das Bauerngerätemuseum hält seinen traditionellen Markt der Handwerkskunst ab. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Juni, füllen 35 Ausstellerinnen und Aussteller den Hof, Garten und die Halle des Museums mit Leben.

Vom Öffnen einer Blackbox
Die Künstlerin schafft ein Werk und stellt es dann irgendwo aus. Was jedoch passiert dazwischen? Hier erstreckt sich ein großer unbekannter Raum. Eine Blackbox. Nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für die Künstler:innen selbst. Die Ingolstädter Fotografin Laura Michèle Kniesel blickt mit ihrer Fotoserie „Mit freundlichen Grüßen“ hinter die mitunter bürokratischen Kulissen des Kunstbetriebs. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Juni in der Galerie im Stadttheater zu sehen. Vergangene Woche kam die ehemalige MKK-Direktorin Dr. Simone Schimpf zum Artist Talk vorbei.

Michaelis Badkultur feiert Eröffnung nach Neugestaltung
Beim exklusiven Pre-Opening der neuen Ausstellung freute man sich über den Besuch von langjährigen Bestandskunden, Neukunden, Architekten, Freunden und Bekannten. Das Event lebte von der Zusammenarbeit von aufstrebenden, jungen Unternehmern. Passend zum Bäder Design gab es Schmuck Design von Uname Atelier aus Berlin und ausgefallene Cocktail Eigenkreationen von Flo’s Cocktailbar aus Ingolstadt.