"Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht für uns"

von links: Constantin, Markus, Sarah, Pascal, Korbinian (Fotos: Flaming Fenix)

Die Band Flaming Fenix wollte eigentlich bereits im April mit neuen Songs wie der Phoenix aus der Asche emporsteigen. Doch Corona machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Am Samstag ist es nun endlich so weit: bei der Ingolstädter CSD-Party im Reduit Tilly gibt die “Backyard-Rock”-Band endlich wieder ein Live-Konzert.

Im Februar habt ihr auf eurer Webseite voller Vorfreude ein Kick-Off-Konzert mit neuen Songs für den April angekündigt. Was war das für ein Gefühl, das Konzert Corona-bedingt im März absagen zu müssen?
Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht für uns. Wir hatten uns seit Oktober 2019 eine „Auszeit“ von der Öffentlichkeit genommen und uns komplett zurückgezogen. Diese Monate haben wir genutzt, um neue Songs zu schreiben, unsere Bühnenshow zu überarbeiten, unseren Sound zu optimieren und vieles mehr… quasi „Flaming Fenix 2.0“. Mit unserem Kick-Off Konzert wollten wir dann mit einem großen Knall wieder starten und haben entsprechend viele Monate auf genau diesen Tag hingearbeitet. Leider hat uns Corona dann einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das Konzert am kommenden Samstag ist das erste Live-Konzert seit eurem Rückzug im vergangenen Jahr. Was erwartet die Hörer?
Die Hörer erwartet natürlich einige neue Songs, die es noch nirgendwo anders zu hören gibt, aber auch ein paar Klassiker. Darüber hinaus eine neue, optimierte Bühnenshow und so wie auf jedem Flaming Fenix Konzert, eine mitreißende Stimmung. Wir präsentieren hier ein paar der Ergebnisse der letzten Monate und freuen uns schon riesig darauf, das alles mit dem Publikum teilen zu dürfen. Trotzdem müssen wir sagen, dass wir auch ein bisschen nervös sind nach der ganzen Zeit.

Ende August erschien eure neue Single „Immortal Friday“. Worum geht es dabei?
In „Immortal Friday“ geht es um das Ende eines Lebensabschnitts. Sinnbildlich in diesem Song mit dem letzten Schultag verbunden, daher kommt auch das Cover. Grundsätzlich verbinden wir damit aber die Flucht aus dem Alltagsstress, einfach mal Loslassen und eine gute Zeit haben. Solche Momente hat sicherlich jeder von uns ab und zu.

Woher nehmt ihr Ideen für neue Songs?
Das ist ganz unterschiedlich. Die Melodien und Akkorde entstehen meistens einfach so aus der Improvisation heraus. Irgendwann spielt man mal etwas, das einem gut gefällt und daraus entsteht dann ein Song. Die Inspiration für die Texte ziehen wir aus verschiedensten Quellen. Oft aus Alltagssituationen, prägenden Erlebnissen oder auch aktuellen Ereignissen, aber teilweise auch aus Filmen oder Pop-Kultur. Manchmal kommen die Songs einem aber auch beim Duschen.

2015 habt ihr euch gegründet. Gibt es ein besonders erinnerungswürdiges Erlebnis eures „Tourlebens“?
Für uns ist jedes Konzert etwas ganz Besonderes, denn dafür leben wir. Das Publikum mit unserer Musik begeistern und jedem Zuhörer ein unvergessliches Erlebnis bereiten. Besonders in Erinnerung ist uns aber der Auftritt beim Ingolstädter Bürgerfest 2019 geblieben. Ein riesiges Publikum, tolle Stimmung, geniale Kulisse und jeder von uns war in Topform. An dem Abend hat einfach alles gepasst.

Wie habt ihr damals als Band zusammengefunden?
Zwei von uns (Markus und Pascal) waren vorher schon gemeinsam in einer Band, aus der aber dann nichts geworden ist. Daraufhin ist dann Constantin dazugekommen und wir haben zu dritt einfach angefangen Musik zu spielen. Nach 20 Minuten war damals der erste Song geschrieben… es hat einfach gepasst. Mit der Zeit sind dann Korbinian und Sarah dazu gekommen und haben unsere aktuelle Besetzung perfektioniert.

Euer Bandname Flaming Fenix spielt auf den mythologischen Vogel Phoenix an, der aus seiner eigenen Asche neu emporsteigt. Warum habt ihr euch damals für diesen Namen entschieden? Woher rührt die abweichende Schreibweise?
Vor dem Namen „Flaming Fenix“, als wir noch zu dritt gespielt haben, hießen wir „The Oddettes“. Nachdem dann aber Korbinian als Schlagzeuger dazu gestoßen ist, hat es sich das erste Mal wie eine richtige Band angefühlt. Als würde ein Phönix aus der Asche erwachen. Die abweichende Schreibweise kommt von dem Song „Rise Of The Fenix“ von Tenacious D, von denen wir große Fans sind.

Worauf freut ihr euch am kommenden Samstag besonders?
Das ist ganz einfach beantwortet. Wir freuen uns am meisten darauf, endlich wieder live spielen zu können, unsere neuen Songs zu präsentieren und mit dem Publikum eine tolle Zeit zu haben. Nach fast einem Jahr können wir endlich die Ergebnisse unserer harten Arbeit mit der Welt teilen.

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Was mögen die Bandmitglieder von Flaming Fenix, was mögen sie nicht?

Markus, 27, Gesang, Hepberg
Mag: Wrestling (vorzugsweise AEW), mag nicht: Whiskey
Sarah, 23, Gesang, Wettstetten
Mag: Gutes Essen, mag nicht: „das Einzigste“
Constantin, 23, Gitarre, Kösching
Mag: Neue Saiten auf die Gitarre ziehen, mag nicht: Neue Saiten, die beim Stimmen reißen uns ins Gesicht klatschen
Pascal, 24, Bass, Hepberg
Mag: Tiefgründige Songs, mag nicht: Enttäuschungen
Korbinian, 24, Schlagzeug, Böhmfeld
Mag: Ehrlichkeit, mag nicht: ausgenutzt werden
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von links: Pascal, Sarah, Markus, Korbinian, Constantin

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