Sonderausstellung: Gerolfinger Eichenwald

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Sonderausstellung: Gerolfinger Eichenwald

Gerolfinger Eichenwald - fotografiert von Anton Brandl

Eine neue Sonderausstellung im Bauerngerätemuseum Ingolstadt-Hundszell befasst sich mit dem Thema „Gerolfinger Eichenwald. Fenster in die Vergangenheit – mit Aussicht auf Zukunft“. Sie ist eine Kooperation zwischen dem BUND Naturschutz Ingolstadt und dem Bauerngerätemuseum und zeigt Fotografien des Künstlers Anton Brandl. Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, 26. April, um 11 Uhr im Bauerngerätemuseum Hundszell.

Inmitten der ausgedehnten Auwälder entlang der Donau zwischen Ingolstadt und Neuburg bildet der Gerolfinger Eichenwald ein wahres Kleinod einer naturnahen und artenreichen Kulturlandschaft.

Kein Wunder, dass der Erhalt dieses Eichenwalds mit seiner Mischung historischer, teilweise parkartiger Landschaftselemente seit den Anfängen der Ingolstädter Kreisgruppe des BUND Naturschutz (BN) Ort der Identifikation und Motivation war – und auch unvergesslicher Waldfeste. Zu ihrem 50. Jubiläum widmet die BN-Kreisgruppe deshalb gemeinsam mit dem Bauerngerätemuseum dem Gerolfinger Eichenwald eine eigene Ausstellung.

Anton Brandl, der in Ingolstadt geborene und heute in München lebende Fotograf, hat über drei Jahre lang diesen Wald im Westen Ingolstadts erkundet und mit seiner Kamera die besonderen ästhetischen Qualitäten einer Kulturlandschaft, die diese Bezeichnung zurecht trägt, herausgearbeitet.

Seine Bilder spiegeln das wider, was das Auenzentrum Neuburg Ingolstadt so beschreibt: „Der offene Eichenwald gleicht einem Fenster in die Vergangenheit.“

Aus Sicht des Naturschutzes bietet der Gerolfinger Eichenwald mit seiner traditionellen Mittelwaldbewirtschaftung darüber hinaus ein Musterbeispiel für eine nachhaltige und zukunftsweisende Forstwirtschaft im Einklang mit der Natur, also ein Fenster in die Vergangenheit, aber mit Aussicht auf Zukunft.

Die Ausstellung läuft bis Samstag, 31. Oktober, und ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen.

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