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Im Rathaus klemmt was
„Die blinzelt! Die ist echt!“, erklärt ein aufgeregtes Kind seinem Vater an der Kreuzung vor dem Le Café. Im Rahmen der Performance „Bodies in Urban Spaces“ quetschen sich rund 20 Teilnehmer*innen in allerlei Nischen – mal alleine, mal gemeinsam, mal kopfüber oder mit dem Gesicht gegen eine Wand gepresst. Dort verharren sie regungslos und sorgen für allerlei Verwirrung bei Passanten.
Das Ingolstädter Stadttheater geht in eine neue Spielzeit. Zum langen Eröffnungswochenende vom 03. bis 06. Oktober war einiges geboten, den Auftakt machte die Performance „Bodies in Urban Spaces“. Ein Tross aus rund 50 Schaulustigen begleitete das Spektakel auf einem einstündigen Spaziergang durch die Stadt. Als „irritierende Interventionen im öffentlichen Raum“ beschreibt der Künstler Willi Dorner sein Projekt. Er selbst war am 03. Oktober nicht vor Ort, dafür rund 20 Teilnehmer*innen, die in bunter Sportkleidung allerlei Verrenkungen zeigten. „Als bizarre Körperskulpturen eröffnen sie kuriose Perspektiven und geben den Bewohnern ein überraschend anderes Stadterlebnis“, steht dazu auf der Webseite des Künstlers.
espresso begleitete „Bodies in Urban Spaces“ mit der Kamera:

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.