Startseite » News & Events » Bier für Frauen
Bier für Frauen
Theaterstück von Felicia Zeller in der Neuen Welt
Zwei an der Theke Gestrandete. Nach Feierabend, im Morgengrauen, auf der Flucht vor der Einsamkeit, auf der Suche nach Abenteuern – Szenen aus dem Theaterstück „Bier für Frauen“, das am Freitag, 9. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt zu sehen ist.
Ein wenig erinnert es ja an Billy Joels Piano Man: And the waitress is practicing politics / As the businessmen slowly get stoned / Yes, they’re sharing a drink they call loneliness / But it’s better than drinkin‘ alone. Und soweit ist es auch gar nicht hergeholt, wenn man sich anschaut, wo Felicia Zeller die Ideen für ihr Theaterstück fand. In jahrelanger Trink- und Sprachrecherche habe sie Sätze und Dialogfetzen junger Frauen gesammelt, die so oder ähnlich immer wieder fallen, wenn der Alkoholpegel steige, ist bei einem Berliner Theater nachzulesen.
Der Rausch als Freiheit
Die Zwei sind Viele, immer wieder andere. Verliebte, Entliebte, Fröhliche, Wutentbrannte, Glückliche, Enttäuschte. Sie verlieren sich und finden sich wieder. An der Theke beim Bier. Ihre Worte fließen in Strömen und versiegen wieder: Warum bin ich so? Wo war ich gestern noch und mit wem? Wie spielt sich das Leben anderswo ab? Und wer sind SIE überhaupt? Der Rausch ist ihre Freiheit. Und wenn sie singen, dann spüren sie: Hoffnung und Malz sind noch nicht verloren…
Auf der Bühne stehen an diesem Abend Chris Nonnast und Natalie Forester. Chris Nonnast wurde in Ingolstadt geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin, unter anderem am Staatstheater Saarbrücken, am Schauspielhaus Bochum und am Theater Krefeld Mönchengladbach. Am Stadttheater Ingolstadt arbeitet sie nach wie vor als Gast. Zuletzt war sie dort in der Produktion „Requiem“ und als Mrs. Darling in der Produktion „Peter Pan“ zu sehen.
Natalie Forster studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken sowie an der bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München. Von 2004 bis 2008 war sie festes Ensemblemitglied am Mainfranken Theater Würzburg. Für ihre „Nora“ im gleichnamigen Stück von Ibsen wurde sie auf den Bayerischen Theatertagen 2007 als beste Darstellerin ausgezeichnet.
Tickets gibt es in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Westpark Ingolstadt, im IN-direkt Shop (Moritzstraße 6), im IN-direkt Verlag (Am Lohgraben 27) sowie über Ticket Regional (www.ticket-regional.de).

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.

Keine Überraschung: De Lapuente wird 3. Bürgermeister
Ein weiterer Meilenstein der Absprachen zwischen CSU, SPD und Grünen für die neue Wahlperiode ging heute reibungslos über die Bühne. Christian De Lapuente wurde zum Dritten Bürgermeister der Stadt Ingolstadt gewählt.

Fotogalerie: Halbmarathon Ingolstadt 2026
Bei der Jubiläumsausgabe des Ingolstädter Halbmarathons gingen bei bestem Wetter tausende Läuferinnen und Läufer an den Start. Cornelia Griesche verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr, bei den Männern siegte Chris Göltl. Doppelsieg für den MTV Ingolstadt.

Bei Anruf Liebe
Umarmen. Küssen. Streicheln. Dinge, die so selbstverständlich wirken – und doch für viele unerreichbar sind. Maria hat daraus ihren Beruf gemacht. Sie arbeitet als Girlfriend-Escort in Berlin. Ihr Versprechen: Für einen Moment Nähe schenken, das Gefühl vermitteln, gesehen, gewollt und gehalten zu werden. Und das, obwohl sie selbst in einer festen Beziehung lebt. Von Anfang an war klar: Monogamie ist für beide kein erstrebenswertes Zukunftsmodell. Eifersucht kennt sie nicht. Auf Ehrlichkeit und Offenheit dagegen legt sie Wert.

Das Stadttheater feiert den Wonnemonat
Der Mai zeigt sich von seiner schönsten Seite – und das Stadttheater lädt am 15. Mai ab 18 Uhr dazu ein, den Wonnemonat gemeinsam zu feiern: mit Musik, Tanz und einem Hauch Wiener Lebensgefühl. Unter dem Motto „Alles Walzer!“ verwandelt sich der Theaterplatz in eine beschwingte Open-Air-Tanzfläche.

Muss man das Bäumchen biegen, solange es jung ist?
„Man muss das Bäumchen biegen, solange es jung ist“ – Ein Zitat, das man gelegentlich auf Hochzeiten heranzieht. Auch auf meiner. Eigentlich ist damit immer die Frau gemeint. Absurderweise ist dieses Zitat aus der Traurede von mir und meinem Mann das Einzige, woran ich mich textlich noch genau erinnere.