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Musik, Tanz, Kunst & Kulinarik
Afrikafest Ingolstadt – 23. & 24. Juni
Ein Bewusstsein für das Leben und die Probleme in Afrika zu schaffen – genau hierfür steht das Afrikafest Ingolstadt. Um kein einseitiges ausschließlich problemorientiertes Bild von Afrika zu zeigen, wurde das Fest mit einem breiten kulturellen Angebot von Musik, Tanz, Kunst, Kunsthandwerk und Kulinarischem ergänzt. Viele Vereine bieten an ihren Ständen kindgerechte Aktionen, um die Lage in Afrika gerade für Kinder und Jugendliche besser verständlich zu machen.
„Immer etwas los“
Mit dabei sind regionale sowie deutschlandweit bekannte und internationale Künstler/-innen, so zum Beispiel die Nina Ogot Band, die mit Afro-Musik begeistern wird. Sie feiern übrigens Premiere auf dem Afrikafest Ingolstadt. Pamuzinda hingegen ist bestens bekannt für seine mitreißenden Trommelshows und Wally Warning für seine Weltmusik, eine Verschmelzung der verschiedenen Musikstile der Welt. „Der Fokus wurde dieses Mal darauf gelegt, Musik aus vielen Teilen Afrikas zu präsentieren und damit die Vielfalt afrikanischer Musik zu zeigen“, sagt Joseph Prah, Vorsitzender des Afrikavereins Ingolstadt-Region. So spielen die Künstler/-innen Musik, die ihren Ursprung unter anderem aus Kenia, Nigeria und Simbabwe haben. Doch nicht nur die Musik ist traditionell, auch die Kleidung ist typisch afrikanisch. Ein DJ, der afrikanische Musik auflegt, komplettiert das Programm, sodass „immer etwas los ist“, freuen sich Joseph Prah und Tobias Klein, der Leiter des Kulturamts.
Informationsstände und Spendenmöglichkeiten
Am Samstag bereichern dann in der Ludwigstraße zusätzlich Informationsstände von gemeinnützigen Vereinen das Afrikafest. Diese sind überwiegend in der Region aktiv und stellen ihr Engagement für und in Afrika vor. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, sich für Menschenrechte und Entwicklungshilfe einzusetzen, Aufklärungsarbeit über Afrika zu leisten sowie den Dialog und die Zusammenarbeit zu fördern. Die Einnahmen der gemeinnützigen Vereine im Rahmen des Afrikafests fließen in verschiedene Hilfsprojekte, darunter in die Kunstschule „Butterfly Art Project“ in Kapstadt, die Hauptstadt Südafrikas. „Bereits seit vielen Jahren unterstützen wir unsere Partnerschule, die sich in den Townships von Kapstadt um Kinder kümmert, die dort leben“, sagt Beate Diao, Vorsitzende der Kunst und Kultur Bastei. „Das ist ein Projekt, das von uns mit viel Leidenschaft und Empathie betrieben wird.“
Die Vielfalt Afrikas
Zudem reihen sich in der Ludwigstraße Stände, die Waren und Kunsthandwerk aus verschiedenen Ländern Afrikas zeigen. Auch hier ist die Vielfalt Afrikas zu spüren: Staunen Sie über filigrane Perlendrahthandarbeiten, handgearbeitete und fair gehandelte Hüte, Korbwaren und Tischdekorationen aus Palmblatt, Holz- und Steinfiguren, Schmuck, Kleidung, Schuhe, Rastazöpfe, afrikanische Trommeln, kleine Tische, Stühle und Spielzeug aus Holz, Produkte aus recycelten Dosen und vieles mehr. Ergänzend an beiden Tagen können sich die Besucher/-innen durch kulinarische Köstlichkeiten Afrikas schlemmen.
Kinderprogramm
Für die kleinen Gäste gibt es an beiden Tagen ein buntes Kinderprogramm zum Mitmachen und Zuhören. Aktiv und kreativ sein heißt es, wenn sich Jungen und Mädchen in der Kunst des Webens oder beim Basteln von Armreifen aus afrikanischen Wachsstoffen versuchen. Und wer zuhören möchte, der lauscht den Worten des Schneckenmannes. Er erzählt von seinen Riesenschnecken, die auf eine abenteuerliche Reise gehen. Die Geschichte ist frei der Phantasie von Michael Tonfeld entsprungen, doch die Riesenschnecken keineswegs: Diese sind „echt“ und gehen auf Tuchfühlung mit den Kindern.
In diesem Jahr symbolisiert ein neues Logo das Afrikafest Ingolstadt. Entworfen von Beate Diao zeigt es den Kontinent Afrika, aus dem in verschiedenen Größen Affenbrotbäume, Baobabs – ein Symbol Afrikas, wachsen. Die Umsetzung machte der Künstler und Grafiker Stefan Wanzl-Lawrenze.
An 23. und 24. Juni wird am Paradeplatz ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geboten, am Freitag von 17 bis 22.30 Uhr, am Samstag von 10 bis 22.30 Uhr. Weitere Informationen zum Afrikafest Ingolstadt unter: www.afrikafest-ingolstadt.de und www.kulturamt-ingolstadt.de

AfD Ingolstadt: Geöffnet von 19:33 bis 19:45 Uhr
Dass man der AfD aufgrund rechtsextremer Akteure und Bestrebungen innerhalb der Partei gerne eine Nähe zum Nationalsozialismus nachsagt, ist keine große Neuigkeit. Im Internetzeitalter sieht das dann so aus: Ein Unbekannter ändert in einem Google-Eintrag die Öffnungszeiten der Ingolstädter AfD-Stadtratsfraktion auf 19:33 bis 19:45 Uhr. Die Satireseite „Der Postillon“ mit 2,8 Millionen Followern auf Facebook greift das Thema heute auf.

Narrwalla-Jubiläum: Auf der Suche nach einer Festsaal-Alternative
Mitte Mai lädt die Ingolstädter Narrwalla zu einem großen Jubiläumsfest. Die viertägige Sause im Exerzierhaus im Klenzepark dient dabei als „bewusster Praxistest für einen möglichen zukünftigen Veranstaltungsort“, wie die Faschingsgesellschaft erklärt. Denn: Der Festsaal im Stadttheater fällt bald weg. Auch auf dem Rathausplatz gestalten sich die Planungen für die Narrwalla zunehmend schwierig.

Jakob Schäuble (FDP) will zweiter Bürgermeister werden
Das Bürgermeister-Karussell dreht sich heute munter. Nachdem espresso veröffentlichte, dass vieles auf eine Wahl von CSU-Kandidat Christopher Hofmann hindeutet, wirft nun FDP-Stadtrat Jakob Schäuble seinen Hut für das zweite Bürgermeisteramt in den Ring.

Hofmann auf dem Weg zum Bürgermeister?
SPD und Grüne machen allem Anschein nach den Weg frei für Christopher Hofmann (CSU) als zweiten Bürgermeister. Wie espresso aus parteiinternen Kreisen erfuhr, schmieden CSU, SPD und Grüne aktuell an der nötigen Mehrheit; Überzeugungsarbeit wird geleistet. Vor wenigen Wochen sprachen SPD und Grüne dem CSU-Kandidaten Hofmann noch die fachliche Reife für das Bürgermeisteramt ab und warfen ihm mangelnde Erfahrung vor.

Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei
Die Stadtbücherei Ingolstadt veranstaltet erneut im Herzogskasten von Samstag, 18. April, bis Samstag, 25. April, ihren Frühjahrsflohmarkt.

Das bietet das Fest zum Reinen Bier 2026
Schon bald verwandelt sich der Theaterplatz wieder in eine lebendige Kulisse vergangener Zeiten. Die Besucherinnen und Besucher tauchen ein in die Welt des 16. Jahrhunderts.