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My (big fat) greek wedding
VICKY & DANIEL ERZÄHLEN IHRE LIEBESGESCHICHTE
Fangen wir ganz vorne an: Wie habt ihr euch kennengelernt?
Daniel: Richtig kennengelernt haben wir uns 2013. Wir haben damals beide noch in einer anderen Firma gearbeitet, in der Vicky bereits gelernt hat und ich 2013 als Projektleiter anfing. Dort haben wir sogar im gleichen Büro gearbeitet, bevor wir uns näher kennengelernt haben. Als wir dann 2014 ein Paar waren und sich unsere Familien trafen, kam auf, dass wir schon als Kinder miteinander zu tun hatten. Unsere beiden Onkel haben früher zusammen Handball gespielt und daher haben sich unsere Familien bereits gekannt. Das war natürlich ganz praktisch. Es war wie ein großes Wiedersehen für alle.
Erinnert ihr euch noch an den Tag, an dem es dann richtig gefunkt hat?
Vicky: Endgültig gefunkt hat es 2014 auf der Erlangener Bergkirchweih, die wir damals gemeinsam besucht haben.
Verratet ihr uns Details zum Antrag?
Daniel: Wir haben im August 2019 eine Rundreise durch Griechenland gemacht. Und wo macht man einer Halbgriechin am besten einen Antrag? – klar, in Griechenland! Gestartet sind wir in Athen, weiter nach Mykonos und Paros und am nächsten Stopp auf Santorini war der Antrag geplant. Wir hatten einen super entspannten Tag an unserem Pool und haben uns langsam fertig gemacht, um in die Stadt zum Abendessen zu gehen. Vicky war schon auf der Terrasse und hat Fotos vom Sonnenuntergang gemacht als ich im Zimmer noch den Ring aus seinem Versteck geholt habe. Zeitpunkt, Stimmung und Ort hätten nicht besser sein können – nur wir zwei ganz privat. Sie war wirklich überrascht und hat unter Tränen gleich JA gesagt.
DIE HOCHZEIT VON VICKY & DANIEL
Wer hat sich getraut?
VICKY Auernhammer, Mädchenname: Papadopoulos, Alter: 32, Beruf: Projektsachbearbeiterin bei Audi,
Hobbys: Alles, was Kreativität beinhaltet, Tanzen und Treffen mit Freunden
DANIEL Auernhammer, Alter: 33, Beruf: MSR-Elektromeister bei Audi, Hobbys: Joggen, alle Sportarten mit einem Ball und Treffen mit Freunden
Wann habt ihr damit begonnen eure Hochzeit zu planen?
Vicky: Als wir wieder zuhause waren, haben wir gleich angefangen, die wichtigsten Dienstleister unter einen Hut zu bekommen. Geplant war die standesamtliche Hochzeit am 19. Juni 2020 (unserem Jahrestag) und die kirchliche Hochzeit als Winterhochzeit im November 2020 und wir haben ziemlich schnell auch alles fixiert. Dann kam leider Corona und wie für viele brach erstmal alles wie ein Kartenhaus zusammen – so stellt sich das natürlich keiner vor… Mit der standesamtlichen Hochzeit hatten wir damals Glück und wir waren eine der ersten Feiern nach dem ersten strengen Lockdown. Bei der kirchlichen Trauung hatten wir leider Pech. Wir mussten zwei Wochen vorher absagen und haben den Termin dann gleich auf Juni 2022 geschoben, da wir auch nicht wussten, wie die ganze Situation 2021 aussehen wird. So wurde aus einer Winterhochzeit eine Sommerhochzeit mit 32°C.
Vicky, erinnerst du dich noch an den Brautkleidkauf? Wurde es emotional?
Vicky: Mein Kleid habe ich im November 2019 bei Herzzauber in Lenting gekauft. Ich hatte schon immer eine ziemlich klare Vorstellung und wirklich alle (ich glaube 10) Kleider waren wunderschön! Ich hatte am Schluss drei Kleider in der engeren Auswahl, als Marion noch ein Kleid brachte – ein absolutes Traumkleid und das auch noch von einem griechischen Designer! Als ich das Kleid anhatte und vor meine Begleiterinnen trat, war sofort klar, DAS ist mein Kleid! Und obwohl ich immer gesagt habe, wegen einem Kleid werd ich nicht weinen, kamen mir tatsächlich ein paar Tränen, als ich dran dachte, wie Dani mich in diesem Kleid das erste Mal sieht.
Danis Willkommensrede war auch noch so ein Highlight, da liefen auch einige Tränchen, nicht nur bei mir
DIE DIENSTLEISTER
KLEID
Herzzauber, Lenting
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BLUMENDEKO
Bellezza Flower, Ingolstadt
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LOCATION
Das Wirtshaus am Auwaldsee
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HAIRSTYLING
Das Haaratelier, Wettstetten
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FOTOS
Patrick Amos Photography
www.patrickamos.de
Was war euch in den Vorbereitungen besonders wichtig?
Vicky: Wichtig war uns, dass alle unsere Lieben mit dabei sein können und wir mit so wenig Einschränkungen wie möglich feiern dürfen. Die griechisch-orthodoxe Tradition mit unserem bayerischen Lebensgefühl zu verbinden und so auch unsere beiden Kulturen zu vereinen, war zudem besonders wichtig für uns.
Was ist Brauch bei einer griechisch-orthodoxen Trauung?
Im Wesentlichen besteht die griechisch-orthodoxe Eheschließung aus zwei Teilen – aus der Verlobung (bei der auch der Ringtausch durchgeführt wird) und die sogenannte Krönung. Hierzu werden die Hände des Brautpaares ineinander gelegt und zwei mit einem Band verbundene Kronen – auch Stefanas genannt – vom Trauzeugen über den Köpfen des Brautpaares dreimal gekreuzt. Anschließend wird bei traditionellen „Tanz des Jesaja“ der Trautisch dreimal umschritten – die ersten gemeinsamen Schritte als Ehepaar.
Wo habt ihr euch getraut?
Daniel: Unsere kirchliche Trauung fand in der Maria de Victoria Kirche in Ingolstadt statt.
Und wo habt ihr hinterher gefeiert?
Daniel: Danach fuhren wir mit einem Autokorso zum Wirtshaus am Auwaldsee. Dort starteten wir und unsere 90 Gäste mit einem Sektempfang und Häppchen. Nach dem Anschnitt der Hochzeitstorte und dem Eröffnungstanz wurde bis in die Nacht ausgelassen gefeiert.
Gab es einen besonders witzigen Moment auf der Hochzeit?
Daniel: Unser Effka (= FK = Freundeskreis) hat uns mit einer Einlage überrascht und ein 1, 2 oder 3 Hochzeitsspecial auf die Beine gestellt, bei dem wir gegeneinander antreten mussten. Das lustige waren die Fragen, die speziell auf unsere Eigenheiten oder lustige Momente unserer Jugend abzielten und mit eigens gedrehten Videos unserer Freunde auch noch sehr lustig veranschaulicht wurden. Da blieb kein Auge trocken!
Was war der emotionalste Moment für dich/ihn?
Vicky: Der First Look war so das erste Highlight des Tages – bis zu diesem Zeitpunkt war ich ultra angespannt und wollte nur noch zu Dani und ihn endlich sehen. Er war mit Pat schon zur First-Look-Location vorgefahren und als wir uns endlich sahen, war die größte Anspannung weg. Die Trauung war aufgrunddessen, dass meine Eltern auch schon griechisch-orthodox geheiratet haben sehr emotional für mich und vor allem dass Dani auch so offen war, in meiner Religion kirchlich zu heiraten, war ein sehr großer Liebesbeweis. Danis Willkommensrede war auch noch so ein Highlight, da liefen auch einige Tränchen, nicht nur bei mir.
Daniel: Für mich definitiv der First Look. Ich war so gespannt wie Vicky aussehen würde und ich war einfach nur geflasht – wie eine Prinzessin.
Was verbindet euch beide?
Daniel: Unsere gemeinsamen Ansichten und Ziele im Leben, dass wir beide sehr harmoniebedürftig und große Familienmenschen sind. Und wir lachen viel gemeinsam und scherzen gerne rum.
Was unterscheidet euch?
Daniel: Vicky ist sehr strukturiert und ein Organisationstalent. Ich bin eher für Spontanes zuständig und finde wir ergänzen uns ganz gut dabei.
Was sind eure gemeinsamen Pläne?
Beide: Eine lange und glückliche Ehe mit viel Gesundheit, Vertrauen und Offenheit.
Wir wünschen euch für eure gemeinsame Zukunft alles Gute!

Fotogalerie: CSD Ingolstadt 2026
Unter dem Motto „Kein Schritt zurück“ ging heute der Christopher Street Day in Ingolstadt über die Bühne. espresso begleitete die bunte Parade durch die Innenstadt mit der Kamera.

Die Kunst der Selbstliebe – mit Nathalie Argus
Nathalie Argus ist verheiratet, hat einen tollen Job als Nachhaltigkeitsmanagerin bei Audi und sitzt seit kurzer Zeit im Ingolstädter Stadtrat. Aber ist sie auch selbst zufrieden mit ihrem Leben? Mit der Aufgabe „Wer bist du?“ sollte uns die 34-Jährige anhand von Gegenständen zeigen, was ihr wichtig ist, was sie für ihr Wohlbefinden braucht und was sie charakterisiert. Im Gespräch verrät sie uns mehr über ihre Selbstwahrnehmung, ihre Erwartungen an sich selbst und was sie früher gerne an sich ändern wollte.

Bunter Sommermarkt auf dem Paradeplatz
Am 5. September lädt das Tagtraum mit Unterstützung von IN-City von 11 – 17 Uhr zum „End of Summer Market“ auf den Paradeplatz in Ingolstadt ein. Mehr als 30 Marktstände mit Second-Hand-Schätzen und handgemachten Produkten abgerundet von Musik, Food und Drinks sowie Tattoos und Mitmach-Angeboten für Kinder machen den Platz zum Treffpunkt der Stadt und sorgen für einen abwechslungsreichen Spätsommertag mitten in der Innenstadt.

Die Kunst der Selbstliebe – mit Mike Lewandowski
„Im nächsten Leben werde ich Interieur Designer oder Florist“, stellt der Friseur Mike Lewandowski aus Ingolstadt klar und begründet das mit seiner Deko-Leidenschaft. Bis dahin genießt er aber erst einmal das aktuelle Leben mit seiner Frau und seinen Kindern und sorgt für Kreativität auf dem Kopf seiner Kundinnen und Kunden. Wir haben ihn getroffen und sprechen mit ihm über sein Selbstbild, was Selbstliebe für ihn konkret bedeutet und was er anderen leichter verzeiht, als sich selbst.

CSD in Ingolstadt: Bunte Parade am Samstag
Kein Schritt zurück“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher Street Days in Ingolstadt. Herzstück der Veranstaltung am kommenden Samstag ist auch heuer der bunte Demozug durch die Innenstadt. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Christian De Lapuente. Ein Blick in die Sozialen Medien verrät derweil, wie verroht der Umgang mit queeren Menschen ist.

Die Kunst der Selbstliebe – mit Manuela Müller
Manuela Müller ist in der Region keine Unbekannte. Als Moderatorin für tv.ingolstadt setzt sie gern auf eine Prise Humor. Sie liebt Feste wie den Barthelmarkt und das Griesmüller Bier. Diese Leichtigkeit ist allerdings nur ein Teil ihres Lebens. Als Vollwaise mit Heimvergangenheit kämpft sie auch heute noch in manchen Stunden gegen die Einsamkeit. Wir haben sie Zuhause besucht.