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Keine Überraschung: De Lapuente wird 3. Bürgermeister
Ein weiterer Meilenstein der Absprachen zwischen CSU, SPD und Grünen für die neue Wahlperiode ging heute reibungslos über die Bühne. Christian De Lapuente wurde zum Dritten Bürgermeister der Stadt Ingolstadt gewählt.
Jetzt läuft’s doch, möchte man meinen. Wochenlang ging es hitzig zwischen den Parteien zu, nun hält man sich verlässlich an erfolgte Absprachen. Nachdem vergangene Woche Franz Wöhrl (CSU) zum Zweiten Bürgermeister gewählt wurde, schaffte es heute Christian De Lapuente (SPD) mit 32 Stimmen zum Dritten (ehrenamtlichen) Bürgermeister. Sein Herausforderer Hans Stachel (FW) unterlag mit 17 Stimmen. Es gab eine Enthaltung, einer von 51 Stimmberechtigten war in der heutigen Stadtratssitzung nicht anwesend.
Das „Bündnis“ aus CSU, SPD und Grünen hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Kern (CSU) 29 Stimmen. De Lapuente bekam demnach drei Stimmen mehr, Franz Wöhrl in der vergangenen Woche noch zwei weniger (27). Die Wahl ist geheim, wodurch sich keine eindeutigen Schlüsse ziehen lassen, wer nun tatsächlich für De Lapuente gestimmt hatte. Vor allem bei der Linken dürfte man eher auf den SPD-Mann gesetzt haben, um einen Bürgermeister Stachel zu verhindern.
Hans Stachel wurde in der heutigen Sitzung von Jakob Schäuble (FDP) für die Wahl vorgeschlagen, für Christian De Lapuente übernahm das Christoph Späth (Grüne).
Für den dritten Teil der Vereinbarung der drei Parteien wird im Laufe der heutigen Stadtratssitzung der Grundstein gelegt: Die Errichtung eines Referats für Umwelt, Nachhaltigkeit und Transformation. Übernehmen soll das Petra Kleine (Grüne). Damit hätte jede der Parteien ein Stück vom Kuchen.

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