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Rochen Jochen: Der erste seiner Art
Rochen Jochen sorgt für Aufsehen: Der mehr als 150 Millionen Jahre alte Rochen aus dem Altmühltal ist erstmals wissenschaftlich beschrieben worden und nun als Typusexemplar anerkannt worden. Was dies heißt? Es handelt sich bei dem auf den Namen Jochen getauften Fisch um eine neue Art, die weltweit noch niemals gefunden wurde.
Vor wenigen Tagen hat das renommierte wissenschaftliche Fachjournal PLOS ONE die bahnbrechende Studie nach monatelanger Evaluierung veröffentlicht. Mit der Publikation ist es offiziell: Das Fossil von Rochen Jochen ist das erste beschriebene Exemplar einer bisher unbekannten Rochenart. Die Entdeckung gibt neue Einblicke in die Evolution der Batomorphii, einer Gruppe der Knorpelfische, zu der auch moderne Rochen gehören. „Dieser Fund erweitert unser Verständnis über die frühen Stadien der Entwicklung der Rochen und ihre evolutionären Verzweigungen“, sagt der Paläontologe und Mitbegründer des Dinosaurier Museum Altmühltal Raimund Albersdörfer. Das Fossil stammt aus den Schichten des Oberjura im bayerischen Ort Painten nahe Kelheim.
„Das Tier zeichnet sich durch eine einzigartige Körperform und eine Kombination von Skelettmerkmalen aus, die ihn deutlich von allen anderen bekannten Rochen unterscheiden“, so Albersdörfer. „Das 1,20 Meter lange Fossil ist außergewöhnlich gut erhalten. Das ist bedeutsam, weil von solchen Knorpelfischen meist nur schlecht erhaltene Skelette, Zähne oder winzige Hautzähnchen erhalten sind. Nur solch perfekt erhaltene Exemplare ermöglichen es den Forschern, Rückschlüsse auf die damaligen Lebensumstände des Rochens zu ziehen.“
Das Dinosaurier Museum Altmühltal präsentiert das einzigartige Rochen-Fossil in seiner aktuellen Ausstellung.

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.