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Vom Glück verfolgt
Wenn Jasmin morgens aufsteht, geht sie nicht etwa zuerst an die Kaffeemaschine. „Erstmal geh ich in die Dankbarkeit“, erzählt sie. Mit espresso spricht sie über genau dieses Instrument, das uns ein Leben voller Fülle und Freude bescheren soll.
Hallo Jasmin, worum geht es in deinem Buch Fülle Freude Liebe?
Die Leser*innen meines Buchs erwartet die absolute Wahrheit. Sie werden hinter die Kulissen blicken, wie „das System“ funktioniert, wer er oder sie eigentlich ist und was seine oder ihre Aufgabe ist. Ich zeige darin auf, wie man das wahre Glück finden kann, wie man Dinge meistern wird, wie man sich selbst entfalten kann. Das Buch richtet sich an alle, die nach dem Sinn des Lebens suchen.
Welche Hindernisse liegen uns im Weg, um zu Lebensglück zu finden?
Das größte Hindernis sind die Programme, die in uns selbst ablaufen. Man begrenzt sich selbst und das blockiert einen, anstatt offen durch die Welt zu laufen. Wir müssen die Dinge, die uns Ängste und Sorgen bereiten, integrieren, nicht gegen sie ankämpfen. Wir müssen lernen, gegebene Situationen mit Liebe anzunehmen und zu akzeptieren. Wenn man das verinnerlicht hat, löst sich diese Situation auch mit Leichtigkeit auf.

Fülle Freude Liebe
In deinem Buch sprichst du auch über geistige Begleiter. Kannst du dir vorstellen, dass dieser Begriff einigen Menschen zu abstrakt ist?
Ich möchte die Menschen daran erinnern, dass jeder einen geistigen Begleiter hat, wenn er auf Erden inkarniert. Man kann ihn auch als Schutzengel bezeichnen. Sie senden uns Zeichen. Das können Symbole wie eine Feder sein oder eine Zahl. Jeder kann seine Probleme an seinen geistigen Begleiter abgeben. Natürlich kann ich nicht jeden Menschen damit erreichen, muss ich auch gar nicht. Manche sind noch nicht soweit in der Entwicklung. Das ist auch ok. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Das hier ist eine Lebensschule. Die einen gehen weiter und die anderen kommen zu einem späteren Zeitpunkt nach.
Warum haben viele Menschen Probleme mit Veränderung?
Das Leben ist wie Wasser. Es muss fließen. Die Menschen halten leider zu oft an Altem fest, das sie eigentlich loslassen sollten. Ganz nach dem Motto: bloß keine Veränderung. Viele haben Angst, sich einen neuen Job zu suchen, obwohl sie unzufrieden sind und täglich jammern. Das Leben ist stetige Veränderung. Wer nicht offen ist für Neues, macht sich das Leben schwer. Manchmal hab ich das Gefühl, die Menschen wollen sich auch gar nicht verändern.
Inwiefern hast du dich immer wieder verändert?
Ich war auch nicht immer glücklich. Ehrlichgesagt war ich auch schon an einem Tiefpunkt angelangt. Ich war verschuldet und hatte keinen erfüllenden Job, es lief nicht gut für mich. 2010 habe ich einen Menschen kennengelernt, der mich auf die nächste Stufe brachte und zu meinem damaligen Mindset passte. Ich hatte endlich den Mut, eine eigene Firma für Gebäudereinigung zu gründen, obwohl ich davon anfangs – bis auf meine Jobs als Putzfrau, die mir wirklich Spaß machten – relativ wenig Ahnung hatte. Meinen Job im Dialog-Marketing habe ich nicht weiter verfolgt, die Reinigungsfirma habe ich mittlerweile verkauft. Ich möchte mich jetzt weiteren Büchern widmen und zusammen mit meinem Lebenspartner Sebastian die Designagentur Creative Directors GmbH (ansässig in Pfaffenhofen, München und Genf) weiter leiten.
Dankbarkeit lässt die Liebe in dir erblühen
Worin findest du dein Glück abseits des Schreibens?
Wahres Glück kommt von innen, von verinnerlichter Dankbarkeit für die kleinen Dinge. Ich freue mich, wenn ich am Morgen meinen Tee trinke. Ja, ich bin sogar dankbar für den Spülschwamm, den musste auch jemand erfinden. Beim Einkaufen bin ich dankbar, dass ich das Geld dafür habe, mir die Lebensmittel zu kaufen, auf die ich gerade Lust habe. Natürlich gehören materielle Dinge in gewisser Weise auch dazu. In meinem Buch geht es auch darum, die Fülle des Lebens auszuschöpfen und die schönen Dinge anzuziehen. Es ist von allem genügend da. Jeder kann ein Leben in Fülle und Freude leben.
In deinem zweiten Buch, dem Glücks-Tagebuch kann man sich in Dankbarkeit üben und die Dinge, die man sich wünscht, in sein Leben ziehen. Wie funktioniert das?
Das Glücksbuch sieht von Innen aus wie ein Tagebuch. Das Prinzip ist folgendes: Je mehr du für alle erdenklichen Dinge im Leben dankbar bist, desto eher wirst du zu den Menschen gehören, die die unendliche Weisheit des Universums hautnah spüren. Das Prinzip lässt sich auf Gesundheit, die Partnersuche, Geld oder Erfolg anwenden. Im Buch schreibst du die Dinge auf, für die du dankbar bist, z. B. deinen tollen Mann und die, die du herbeisehnst, z. B. ein schönes Haus, ein neues Auto. Das Gesetz der Anziehung unterstützt dich dabei, wenn du dankbar bist und du dir etwas aus tiefstem Herzen wünschst.

Magnet der Wünsche
Kontakt
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Zwischen Romantik & Realismus
Steffen Kopetzky begab sich auf die Spuren von Heinrich Heine und erzählt darüber in seinem neuen Buch „Die Harzreise. Eine Deutschlanderkundung“.

Volksfest Ingolstadt startet am Freitag
Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Zweite Blüte
An Paul Melia kommt man in Ingolstadt eigentlich nicht vorbei. Vielleicht kennt nicht jeder sein Gesicht, wohl aber seine Handschrift. Als Landschaftsarchitekt bei der GWG Ingolstadt ebnet Melia seit Jahren Wege für andere. Ziemlich buchstäblich. Er entscheidet, wo Menschen laufen, wie Kinder spielen und wie sie fallen.

Von der ehelichen Pflicht und zeitlosen Sehnsucht des Menschen
Ich erinnere mich noch ein wenig an meine Urgroßmutter. Jahrgang 1899. Zwei Weltkriege hat sie erlebt – die Mondlandung hielt sie für ausgemachten Unsinn. Wenn eines von uns Kindern nackt durchs Haus flitzte, kam zuverlässig der Kommentar: „Sei ned so unkeusch!“ Ich war vier, als sie starb. Es war eine andere Zeit, die sie prägte.

Was wollen wir uns leisten?
Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.

Keine Überraschung: De Lapuente wird 3. Bürgermeister
Ein weiterer Meilenstein der Absprachen zwischen CSU, SPD und Grünen für die neue Wahlperiode ging heute reibungslos über die Bühne. Christian De Lapuente wurde zum Dritten Bürgermeister der Stadt Ingolstadt gewählt.