Startseite » News & Events » Frisch vom Fass
Frisch vom Fass
Jung-Braumeister Franz Rottenkolber bringt mit seiner Brauerei die Jahrhunderte alte Tradition des Bierbrauens zurück auf die Schanz.
Wie viele 23-Jährige wird es wohl geben, die von sich behaupten können, eine eigene Brauerei zu betreiben? Mit ziemlicher Sicherheit eine überschaubare Anzahl. Einer von ihnen ist Franz Rottenkolber. Der gebürtige Ingolstädter, Enkelsohn von Alt-OB Peter Schnell und Sohn von Stadträtin Simona Rottenkolber, hat sich vor wenigen Wochen endlich seinen großen Traum von einer eigenen Brauerei in seiner Heimatstadt erfüllt.
Sein Leben lang hat er auf diesen Punkt hingearbeitet. Bereits während der Schulzeit braute er im Elternhaus sein erstes eigenes Bier. 5 Jahre ist das nun her, 19 Jahre war Rottenkolber damals alt. An seiner Faszination für das Bierbrauen hat sich bis heute nichts geändert.
Wir haben damals schon mit ihm gesprochen: Das Interview gibt es hier zum Nachlesen.
Am 23.7. war es für den Jung-Braumeister nun endlich so weit, der große Traum ist Wirklichkeit geworden: Nach einem Jahr harter Arbeit durfte er sich über die Eröffnung seiner hauseigenen Brauanlage in der Schulstraße 19 freuen.
Rottenkolber war sichtlich stolz, als der Pfarrer nach der Andacht im Münster die Räumlichkeiten segnete und Oberbürgermeister Christian Scharpf das erste frisch vor Ort gebraute Bier zapfte. Zusammen mit seinen trinkfreudigen Gäst*innen feierte Rottenkolber den Abend, wobei neben der Live-Volksmusik natürlich eines nicht fehlen durfte: der eigentliche Star des Abends, das frisch gezapfte Bier. Freunde und Bekannte halfen dabei, den Bierstrom aufrecht zu erhalten.


Franz Rottenkolber lebt mit jeder Faser seines Körpers für das Bier, das spürt man sofort, wenn man mit ihm über sein Lieblingsthema spricht. Der gebürtige Schanzer entwickelte schon in jungen Jahren eine Faszination für die Brauereigeschichte Ingolstadts. Als Schüler schrieb er eine Seminararbeit darüber, gleichzeitig begann er im Elternhaus sein erstes Bier zu brauen und fing eine Ausbildung bei Augustinerbräu in München an. Nach seiner erfolgreichen Meisterprüfung reiste er ein Jahr lang durch die USA, um weitere Erfahrungen zu sammeln und andere Brauerei-Traditionen und -Techniken kennenzulernen.
2019 folgte dann eine Anstellung als Braumeister in der Hallertau, wo er aber nur kurz blieb, weil er sich stattdessen seinen Traum von einer eigenen Brauerei in seiner Heimatstadt erfüllen wollte. „In der Blütezeit der Brauereien hatten wir hier in Ingolstadt 46 Brauereien auf 5000 Einwohner“, erzählt er. „Es war immer mein Traum, diese Tradition wieder nach Ingolstadt zurückzubringen.“ Mit seiner Altstadtbrauerei ist ihm das gelungen. Jetzt arbeitet er an seinem nächsten großen Traum: Sein Bier zum nächsten Kultbier in Ingolstadt zu machen. Darüber werden die Ingolstädter*innen entscheiden müssen. Doch vieles spricht dafür, dass sich auch dieser Traum für Franz Rottenkolber erfüllen wird.



Griesmüllers Altstadtbrauerei
ADRESSE: SCHULSTRASSE 19 | 85049 INGOLSTADT
ÖFFNUNGSZEITEN: DI – DO 16:00 BIS 24:00 UHR | FR 16:00 BIS
01:00 UHR | SA 10:00 BIS 01:00 UHR | SO 10:00 BIS 21:00 UHR
KONTAKT: 0841 99476896 | INFO@GRIESMUELLER.DE

Schäfflertanz: Letzte Chance am Faschingsdienstag
120 Auftritte in etwas mehr als fünf Wochen. Die Ingolstädter Schäfflergilde hat sich die anstehende Pause redlich verdient. Diese dauert – so will es die Tradition – ganze sieben Jahre. Erst 2033 tanzen die Schäffler wieder im Kreis. Eine letzte Chance gibt es am Faschingsdienstag.

Fotogalerie: Ingolstädter Ballnacht 2026
Die Ingolstädter SPD feierte am Samstag im Stadttheater ihre rauschende 23. Ingolstädter Ballnacht. Bis in die frühen Morgenstunden wurde in Saal und Foyer ausgiebig getanzt und gefeiert. Tanzmusik, Akrobatik und zahlreiche Showeinlagen begeisterten die vielen Ballgäste.

IOC verkaufte T-Shirt mit „Hitlergruß“-Motiv
Olympia 1936 unter der Hakenkreuzflagge – das wohl schwärzeste Kapitel deutscher Sportgeschichte. Dass das IOC noch bis vor kurzem ein Motiv aus eben dieser Zeit über den offiziellen Olympia-Onlineshop vertrieb, brachte der Organisation diese Woche viel Kritik ein. Nur: die zahlreichen Presseberichte besprechen ein Motiv der Sommerspiele 1936. Verkauft wurde allerdings auch ein Motiv aus den Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen – mit noch problematerischem Inhalt.

Weltberühmte Tanzkompanie kommt nach Ingolstadt
Im Februar kommt Gauthier Dance als Gastspiel mit dem Tanztheater „FireWorks.“ ins Große Haus des Ingolstädter Stadttheaters. Noch gibt es Tickets für die Vorstellungen der weltberühmten Tanzkompanie.

Fotogalerie: Wiener Ball 2026
Mit rund 700 Ballgästen ging im Stadttheater Ingolstadt am Samstagabend die Jubiläumsausgabe der Wiener Ballnacht über die Bühne. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt präsentierte im Festsaal zum 25-Jahr-Jubiläum Tanzmusik aus 150 Jahren unter der Leitung von Dirigent Walter Kiesbauer.

An uns denkt doch kein Mensch!
Vielen kleinen Kommunen fehlt das Geld für notwendige Investitionen. Der Frust steigt mit jedem Schlagloch, jedem Tropfen durch das undichte Schuldach. Abhilfe könnte ausgerechnet die umkämpfte Vermögensteuer schaffen. Da sind sich zwei Wissenschaftler der KU Eichstätt einig. Ein Interview über die »Politik der 1.000 Fördertöpfe« und Wege aus der Misere – und warum wir mehr investieren müssen, um die Demokratie zu schützen.