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„Wir wollen schnell parat stehen"
Derzeit ist die Durchführung von Veranstaltungen verboten, die Vorbereitungen für kommende laufen aber auf Hochtouren, darunter auch für die Tanztage21.
„Natürlich kann eine Durchführung der Veranstaltungen derzeit noch nicht garantiert werden“, sagt Tobias Klein, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Ingolstädter Veranstaltungs GmbH.
„Wir wollen aber schnell parat stehen, sobald im Rahmen der Coronaschutzmaßnahmen Veranstaltungen wieder erlaubt sind. Sobald eine Durchführung gesichert ist, werden wir den Kartenvorverkauf kurzfristig starten.”
Viele kleine Anker im kulturellen Jahreskalender
Die Tanztage21 finden erstmalig über das Jahr verteilt in drei Modulen statt. Ziel ist es, diese Veranstaltung im kulturellen Jahreskalender der Stadt noch sichtbarer zu machen und den Tanz weiter in unseren Alltag zu integrieren. Das erste Modul trägt den Namen Tanztage21 Frühling, startet am Freitag, 30. April, und endet am Montag, 3. Mai. In dieser Zeit erwartet das Publikum drei Performance-Abende mit Publikumsgesprächen, einem Workshop und einleitenden Introduction Labs.
Introduction Lab?
Ein Introduction Lab sind kurze kostenlose (freizugängliche) Mitmach-Ateliers, die 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn angeboten werden. Das Introduction-Lab ist eine körperlich geistige Aufwärmübung, die einen Vorgeschmack auf Ausdruck und Bewegung des nachfolgenden Stücks geben soll. Ziel ist eine Weitung der sinnlichen Wahrnehmung, durch die eine intensivere Resonanz mit der Bühnenperformance gelingt. Nach jeder Vorstellung findet zudem ein Künstler/-innengespräch statt, bei dem die Performer/-innen und Choreograph/-innen über ihre Arbeit berichten und die Fragen des Publikums beantworten werden.
Jede der eingeladenen Companies und Choreograph/-innen hat eine eigene Arbeitsausrichtung. Sie wurden bewusst in dieser Vielseitigkeit ausgewählt, um die reiche Vielfalt in Bezug auf Körperforschung, Ästhetik und sozial-politische Themen präsentieren zu können, die der zeitgenössische Tanz aktuell bearbeitet und in Anspruch nimmt.
Beginn (nach Plan): 30. April
Den Beginn der Tanztage21 Frühling gestaltet am Freitag, 30. April, 20 Uhr, Kulturzentrum neun, Cia Naïf Production mit ihrem Programm „Des Gestes Blancs“. Das Duo aus Vater und Sohn versucht eine physische Annäherung an die Begriffe der väterlichen Bindung und Kindheit. Bei dieser Veranstaltung findet im Vorfeld ein Introduction Lab statt, Beginn 19.25 Uhr.
Weiter geht es am Sonntag, 2. Mai, mit einem Workshop mit Tu Hoang, von 16.00 bis 18.30 Uhr im Basement Performing Arts Studio (Theresienstraße 29). Unter Einbeziehung von Elementen des Kung Fu, des klassischen Balletts und sogar des Breakdance entwickelt Hoang außergewöhnliche Tanz- und Kunstwerke, die derzeit die Festivalbühnen erobern und viele Preise in Europa und Asien gewinnen.
Am Abend desselben Tages steht Strado Compagnia Danza mit dem Programm „Frida“, 20 Uhr, Kulturzentrum neun, auf der Bühne. Was die mexikanische Malerin Frida Kahlo in ihren Bildern zeigt, erzählen die Tänzer/-innen mit ihren Körpern.
Den Abschluss bildet am Montag, 3. Mai, 20 Uhr, Kulturzentrum neun, Company Tu Hoang mit dem Programm „Humane“ und „Thoughts“. Dabei kommt der Tänzer mit einer hybriden Arbeit nach Ingolstadt, die das Spektrum von Tai-Chi-Chuan und Kung-Fu mit der klassischen Ballett-Tanztechnik verbindet. Bei dieser Veranstaltung findet im Vorfeld ein Introduction Lab statt, Beginn 19.25 Uhr.
Tickets sind erhältlich in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Schanzer Ludwig Store (Theresienstr. 13), Westpark Ingolstadt und über www.eventim.de.

Wer ist hier die Maschine?
Ein Zirkus kommt und geht. Starke Männer, wie man sie damals sah, sieht man dort schon länger nicht mehr. Werden auch wir irgendwann überflüssig sein? Werden Maschinen uns beflügeln oder ersetzen? Egal wie es kommen wird, es gibt Fähigkeiten, die keine noch so leistungsstarke KI lernen kann. Moana Bauer ist ein Exempel dafür, dass gewisse Facetten und Fähigkeiten eines Menschen unkopierbar sind. Soweit.

Carinas Traum
Wer Carina unterschätzt, macht meist nur einmal diesen Fehler. Die 37-Jährige häkelt, malt, liebt Delfine und lustige Kinofilme. Klingt erst einmal nach einem ruhigen Leben – bis man sie auf dem Laufsteg sieht. Da blüht sie auf.

Aus dem „Dinner in Weiß“ wird das „Picknick in Weiß“
Am Samstag, 25. Juli, findet von 18 bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz in Ingolstadt das inklusive „Picknick in Weiß“ statt. Menschen mit und ohne Behinderung sind herzlich eingeladen, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen besonderen Sommerabend zu verbringen.

Who cares?
Die Philosophin Imke von Maur erklärt, warum sie soziale Pflegeroboter für eine gefährliche Scheinlösung hält.

Wie wertvoll muss ich sein?
Mahatma Gandhi betonte immer wieder, dass der wahre Wert einer Gesellschaft nicht an ihrem wirtschaftlichen oder militärischen Erfolg gemessen wird, sondern an ihrem sozialen Zusammenhalt und dem Schutz der Hilfsbedürftigen. Unserem Bundeskanzler Friedrich Merz dürfte es bei so viel Empathie die Rückenhaare aufstellen.

DIE GEISTER, DIE WIR RIEFEN
Was ist KI? Was geschieht, wenn KI nicht reguliert wird? Und was bedeutet, es wenn Intelligenz zur Ware wird?