Endspurt in der Sommer Lounge

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Endspurt in der Sommer Lounge

Christopher Britt führt zusammen mit Klaus Richters und Diego Richter die Eventagentur Luminous | Foto: Sebastian Birkl

Ingolstadts wohl schönste Rooftop-Location befindet sich im Saison-Endspurt. Was euch bis 06. September in der Sommer Lounge noch erwartet, welches Fazit Christopher Britt jetzt schon zieht und welche Andeutungen er über ein nahendes neues Projekt in Ingolstadt macht, lest ihr hier.

Besser als in diesem Sommer hätte man es als Betreiber einer Rooftop-Bar wohl kaum treffen können. Das sieht auch Christopher Britt so. „Super“ sei die Saison gelaufen, resümiert er. „Das Wetter hat viel besser mitgespielt als im vergangenen Jahr.“ Nur an sehr wenigen Tagen hätte man seit dem Start am 17. Juli regenbedingt nicht öffnen können. Mottopartys und Tanzkurse in Kooperation mit dem Studio Polanc seien auch heuer wieder gut angekommen.

Noch ist aber nicht Schluss in der Sommer Lounge. In dieser und kommender Woche stehen noch ein paar Highlights auf dem Programmplan. Darunter „Dancit“ mit dem Studio Polanc (Do., 27.08.) und die „80s Miami Night“ mit DJ Den (Sa., 29.08.). Am letzten Wochenende der diesjährigen Sommer-Lounge-Saison legen DJ Sonic (House/Lounge, Fr., 04.09.) und Sophie Damme (Minimal/House, Sa., 05.09.) auf.

Wie geht es weiter?

Ideen für die kommende Saison haben Christopher Britt, Klaus Richters und Diego Richter von der Eventagentur Luminous zur Genüge. Das „klassische Kulturprogramm“ würde man in der Sommer Lounge gerne wieder stärker in den Fokus nehmen, erklärt Britt und meint damit unter anderem wöchentliche Termine für Live-Musik oder Formate wie Poetry Slams. Live-Events bergen aber immer auch mehr Risiko, ergänzt er. „Mit mehr Planungssicherheit können wir mehr riskieren.“ Pachtverträge für die Location auf dem Kavalier Dalwigk vergibt die IFG nur für ein Jahr. Das erschwere die Suche nach Sponsoren, aber auch den Umgang mit eigenen Investments. Gespräche mit der IFG für die kommende Saison liefen aber bereits, sagt Britt.

Ein neues Format für Ingolstadt

In diesem Sommer musste Ingolstadt ohne das beliebte Taktraumfestival auskommen. Christopher Britt und Diego Richter stellten es gemeinsam mit Phillip Schmid über viele Jahre erfolgreich auf die Beine. Die Kostensteigerungen, v.a. im Sicherheitsbereich, machen kleine Wochenendfestivals aber mittlerweile vielerorts unrentabel. 

Ein Satz aus der damaligen Ankündigung über das Ende des Taktraumfestivals ließ jedoch aufhorchen. „Bereits jetzt arbeiten wir mit viel Energie und Kreativität an zwei neuen Formaten/Festivals, die noch größere und für den ein oder anderen vermutlich noch spannendere Veranstaltungen sein werden“, hieß es im Mai 2025. Hat sich da mittlerweile etwas getan? Allzu viel will Christopher Britt im espresso-Gespräch zwar noch nicht verraten, ein neues Festival sei aber nicht geplant. Beim neuen Projekt drehe sich stattdessen alles um das Thema Lichtkunst. Es sei „speziell auf Ingolstadt zugeschnitten“ und werde erstmal nur einmalig stattfinden.

Das Thema kommt nicht ganz überraschend, bedeutet der Agenturname Luminous doch „leuchtend“ – und schon 2021 haben die drei Köpfe als Organisatoren des SWI-Lichtstromfestivals im Klenzepark bewiesen, dass sie eindrucksvolle Lichtshows bestens umsetzen können.

Über die genauen Pläne wird man bald mehr erfahren. Geplant ist das neue Projekt nämlich schon für dieses Jahr. 

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