Wünsch dir was!

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Wünsch dir was!

Die kleinen Teilchen auf der Kometenbahn kollidieren mit rund 180.000 km/h mit der Erdatmosphäre.

In der Nacht auf Freitag lohnt sich ein Blick in den Nachthimmel – der Höhepunkt eines Sternschnuppenschwarms erwartet uns!

Beim Sternschnuppenbeobachten kann ganz schön viel schiefgehen. Mal leuchtet der Mond zu hell, mal versperren Wolken den Ausblick. Der aktuell zunehmende Mond ist zwar nicht optimal, aber auch kein Sternschnuppenkiller. Der Wetterbericht sagt allerdings eine klare Nacht voraus. Nichts ist ärgerlicher als eine dicke Wolkenwand, wenn man einen Wunsch auf den Lippen hat 😉

Alle 3 Minuten ein Wunsch frei

Pro Stunde dürft ihr mit rund 20 Lyriden-Sternschnuppen rechnen, das ist immerhin eine alle drei Minuten. Am besten sucht ihr euch einen dunklen Ort. Wer sich für Astrofotografie interessiert, kann sich an dieser Karte über Lichtverschmutzung orientieren. Schnell wird jedoch deutlich, dass es rund um Ingolstadt keine besonders lichtarmen Orte gibt. Auf der Karte wären das für Deutschland die hellblau eingefärbten Bereiche. Fürs Sternschnuppenschauen mit den eigenen Augen reichts aber natürlich allemal auch an anderer Stelle. Aber selbst dann solltet ihr lieber einen dunklen Ort aufsuchen.

Wohin muss ich schauen?

Die Lyriden wurden nach dem Sternbild Leier benannt, aus dem sie zu kommen scheinen. Von Nordosten her steigt das Sternbild auf und steht bis zum Beginn des Morgengrauens hoch über dem südöstlichen Horizont. Somit tauchen die Sternschnuppen der Lyriden auch erst spät am Abend oder nach Mitternacht auf – man schaut dazu am besten nach Osten.

Der nächste Sternschnuppenschauer kommt bestimmt

Lyriden verpasst? Das sind die nächsten Sternschnuppennächte:

  • Eta-Aquariiden (19. April – 28. Mai, Höhepunkt auf 6. Mai)
  • Perseiden (17. Juli – 24. August, Höhepunkt auf 13. August)
Die Lyriden schwirren übrigens seit mindestens 1,5 Millionen Jahren herum und werden das vermutlich auch noch eine Weile tun… 😉
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