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Kunst in Miniatur
Spannende Sonderausstellung zu antiken Schmucksteinen im kelten römer museum
manching!
»Und je kleiner etwas ist, umso größeres Staunen ruft die Erfindungsgabe und Geschicklichkeit des Künstlers hervor.«
So brachte der berühmte antike Mediziner Galen von Pergamon seine Begeisterung für die filigran gefertigten Bilder auf geschnittenen Schmucksteinen zum Ausdruck.
Dieser faszinierenden Kunstform widmet sich die Sonderausstellung »Kunst in Miniatur – Antike Gemmen aus Bayern«, die noch bis zum 6. Februar 2022 im kelten römer museum manching zu bewundern ist. Sie präsentiert römische Exemplare aus Bayern und thematisiert zudem das Nachleben der antiken Steinschneidekunst in Mittealter und Neuzeit.
Die farbig schillernden und reich bebilderten Gemmen waren im Altertum sozusagen multifunktional: Als Ringsteine – ihrer wichtigsten Verwendungsart – dienten sie nicht allein als modische Accessoires und Statussymbole, sondern wurden auch zum Siegeln von Dokumenten, zum Schutz vor bösen Mächten, als Glücksbringer oder Liebesgeschenke verwendet. Ihre beeindruckende Bilderwelt umfasst Götter, Herrscherporträts, Tiere, mythologische Szenen, magische Symbole und vieles mehr.
Gemmen gelangen oft ohne konkrete Herkunftsangaben in öffentliche und private Sammlungen. Damit gehen für die Archäologie wertvolle Informationen unwiederbringlich verloren. Die Sonderausstellung in Manching zeigt hingegen Exemplare aus der Archäologischen Staatssammlung München, für die jeweils ihr bayerischer Fundort und meist sogar ihr archäologischer Kontext belegt sind. So können sie Auskunft über das Leben in den römischen Provinzen auf dem Gebiet des heutigen Bayern geben.
Auch in späteren Zeiten erfreuten sich antike Gemmen großer Beliebtheit und wurden vielfach nachgeahmt. Die Ausstellung zeigt beeindruckende Beispiele aus dem kirchlichen und höfischen Kontext, beleuchtet die Aspekte Sammeln und Forschen und stellt einen modernen Gemmenschneider aus Passau näher vor. Damit schlägt sie eine Brücke von der klassischen Antike über Mittelalter und frühe Neuzeit bis in unsere Gegenwart – und lässt immer wieder spannende Bezüge zu Bayern erkennen.

Das Stadttheater feiert den Wonnemonat
Der Mai zeigt sich von seiner schönsten Seite – und das Stadttheater lädt am 15. Mai ab 18 Uhr dazu ein, den Wonnemonat gemeinsam zu feiern: mit Musik, Tanz und einem Hauch Wiener Lebensgefühl. Unter dem Motto „Alles Walzer!“ verwandelt sich der Theaterplatz in eine beschwingte Open-Air-Tanzfläche.

Muss man das Bäumchen biegen, solange es jung ist?
„Man muss das Bäumchen biegen, solange es jung ist“ – Ein Zitat, das man gelegentlich auf Hochzeiten heranzieht. Auch auf meiner. Eigentlich ist damit immer die Frau gemeint. Absurderweise ist dieses Zitat aus der Traurede von mir und meinem Mann das Einzige, woran ich mich textlich noch genau erinnere.

Ziemlich gute Freunde
Der Weg zur Bürgermeisterwahl war steinig und schwer. Und lang. Bei der heutigen konstituierenden Stadtratssitzung ging es hingegen angenehm schnell zu. Nach rund 90 Minuten war die Sause beendet. Das Ergebnis: 17 neue Stadträt:innen wurden vereidigt, ein neuer zweiter Bürgermeister gewählt. Dieser heißt wie erwartet Franz Wöhrl.

Anleitung zum Verlieben
36 Fragen. 4 Minuten Augenkontakt. Das Experiment des Psychologen Arthur Aron soll dabei helfen, sich zu verlieben.

FCI-Geschäftsführer Beiersdorfer muss gehen
Der FC Ingolstadt und Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer gehen ab sofort getrennte Wege. Das gab der Verein am Montagmittag bekannt. Unterschiedliche Auffassungen über den weiteren Kurs des FCI werden als Grund genannt. Die Trennung erfolgte „im gegenseitigen Einvernehmen“.

Alles Wichtige zum Halbmarathon Ingolstadt 2026
Der Halbmarathon Ingolstadt geht am Samstag, 9. Mai in seine 25. Auflage und feiert damit Jubiläum. Der Start findet um 17 Uhr auf der Konrad-Adenauer-Brücke statt. Diverse Staffelformate bieten die Möglichkeit, sich die Distanz miteinander aufzuteilen und als Team die Veranstaltung zu erleben.