Ein Stück hortus medicus für den eigenen Garten

Home » Ein Stück hortus medicus für den eigenen Garten

Ein Stück hortus medicus für den eigenen Garten

Unter anderem gibt es den echten Steinklee als Samenpäckchen.

Weil der Museumsshop aufgrund des Lockdowns nach wie vor geschlossen ist, versendet das Deutsche Medizinhistorische Museum nun auf Anfrage Samen aus dem Arzneipflanzengarten per Post. Damit kann man sich ein Stück des altehrwürdigen hortus medicus nach Hause holen.

Der Arzneipflanzengarten hinter der Alten Anatomie gehört zu den schönsten Orten Ingolstadts. Einst lernten Medizinstudenten dort, im hortus medicus der Bayerischen Landesuniversität, das Aussehen und die Wirkungsweise der Arzneipflanzen kennen. Heute vermittelt der Garten immer noch den aktuellen Stand der Wissenschaft, denn die Arzneipflanzen sind nach modernen Wirkstoffgruppen angeordnet. So mancher Gartenfreund nimmt sich zur Erinnerung ein Tütchen mit Arzneipflanzensamen mit, um sich im eigenen Garten ein Hortus-medicus-Eck anzulegen.

Wie funktioniert die Ernte?

Die Ernte dieser Samen gehört zu den Aufgaben der Volontärin Greta Butuci.

„Je nach Pflanzenart kann es ganz schön mühsam sein, die Samenstände zu gewinnen“,

erzählt sie. „Und damit ist es noch nicht getan. Anschließend trockne ich die Samenstände in tiefen Tellern und hole dann die Samen heraus.“ Erst wenn diese ganz trocken sind, werden sie portionsweise für den Verkauf abgefüllt. Die Samentütchen bieten auch Tipps zum Anbau, zur medizin(histor)ischen Bedeutung und der heutigen Verwendung der jeweiligen Pflanze.

Welche Samen gibt es?

Wegen Corona gibt es die Möglichkeit, die Samentütchen per Telefon oder E-Mail zu bestellen. Der Versand erfolgt per Post mit beigelegter Rechnung. Solange der Vorrat reicht. Mehr Informationen und die aktuelle Pflanzenliste findet man auf der Website des Museums unter www.dmm-ingolstadt.de/shop oder hier (Stand 09.03.21):

Samentütchen je 2,50 € (zzgl. 2 € Versandkostenpauschale)

Fotos: Alant: Von Autor unbekannt - Köhlers Medizinalpflanzen., Gemeinfrei, Link | Fingerhut: Von Franz Eugen Köhler, Köhler's Medizinal-Pflanzen - List of Koehler Images, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=255324 | Steinklee: Von Jan Kops - www.BioLib.de, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18892514 | Weinraute: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9144 | Nelkenwurz: Von GreenFavorit at de.wikiversity - Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7666442

Weitere Themen

Fotogalerie: Wiener Ball 2026

Mit rund 700 Ballgästen ging im Stadttheater Ingolstadt am Samstagabend die Jubiläumsausgabe der Wiener Ballnacht über die Bühne. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt präsentierte im Festsaal zum 25-Jahr-Jubiläum Tanzmusik aus 150 Jahren unter der Leitung von Dirigent Walter Kiesbauer.

Weiterlesen »

An uns denkt doch kein Mensch!

Vielen kleinen Kommunen fehlt das Geld für notwendige Investitionen. Der Frust steigt mit jedem Schlagloch, jedem Tropfen durch das undichte Schuldach. Abhilfe könnte ausgerechnet die umkämpfte Vermögensteuer schaffen. Da sind sich zwei Wissenschaftler der KU Eichstätt einig. Ein Interview über die »Politik der 1.000 Fördertöpfe« und Wege aus der Misere – und warum wir mehr investieren müssen, um die Demokratie zu schützen.

Weiterlesen »

Mit Neustart-Feeling in die Rückrunde

Mit viel Dritt- und sogar Zweitligaerfahrung im Gepäck kam der gebürtige Friesenheimer Kai Eisele zu Beginn der Saison zum FC Ingolstadt. Der 30-Jährige Keeper hütet seit der Verletzung seines Kollegen Markus Ponath das Tor der Schanzer und will in der restlichen Saison ein starker Rückhalt für seine Mannschaft sein.

Weiterlesen »

Schanzer Nacht

Am vergangenen Wochenende fand der beliebte Schwarz-Weiß-Ball, die Schanzer Nacht, im Ingolstädter Stadttheater statt.
Unser Fotograf Kajt Kastl hat Impressionen eingefangen.

Weiterlesen »

Ingolstadt sterben die Clubs weg

Ingolstadt entwickelt sich immer mehr zur „No Club Zone“. Ende 2015 schloss das Maki, Ende 2024 das Suxul. Seit Oktober ist nun auch das B1 Geschichte – zumindest in Ingolstadt. Der Inhaber zieht mit seinem Club nach Regensburg. In der Ingolstädter Innenstadt bleibt damit nur noch der Eiskeller als „echter“ Club übrig. Zu wenig für eine Großstadt mit 140.000 Einwohnern.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen