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Bastionsgarten startet in Sommersaison
Die Bayerische Schlösserverwaltung freut sich, dass der Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt nach der Winterpause ab sofort wieder geöffnet ist. Seit Kurzem bietet ein detailreiches Tastmodell allen Gästen – insbesondere Menschen mit Sehbehinderung – eine umfassende Orientierungshilfe auf dem weitläufigen Burggelände.
Neues Tastmodell
Mithilfe des neuen Tastmodells im Maßstab von etwa 1:500 lässt sich die imposante Burganlage erstmals in ihrer gesamten Dimension mit den Händen erfassen. Das rund 140 x 90 cm große Modell ist auf einem Sockel aus Faserbeton angebracht, der in seiner Höhe auch für Kinder und Rollstuhlnutzende geeignet ist.
Das Modell der historischen Burganlage wurde aus patinierter Bronze gefertigt und kontrastiert mit dem umliegenden Geländerelief aus Feinbeton. Neue Gebäudeteile wie das Kassenhaus bestehen aus Edelstahl – ebenso wie die Legendenplatte mit erläuternder Beschriftung. Das Modell zeigt nicht nur die Burgarchitektur, sondern auch zentrale Nutzungseinheiten wie das Jura-Museum, das Museum für Ur- und Frühgeschichte, das neue Kassen- und Informationsgebäude, die Gastronomie »Das Willibald«, das Staatsarchiv sowie weitere markante Bereiche wie Zeughaus, Spitalhof und Bastionsgarten.
Mittels einer Spende in Höhe von 2.000 Euro trägt der Historische Verein Eichstätt e. V. zur Realisierung des Tastmodells bei, wofür sich die Schlösserverwaltung herzlich bedankt. Mit dem neuen Modell wird die Willibaldsburg nicht nur zugänglicher, sondern bietet allen Gästen eine wertvolle Möglichkeit zur Orientierung und zur vertieften Auseinandersetzung mit der Geschichte und Struktur des herausragenden Baudenkmals.
Die Bayerische Schlösserverwaltung hat im Jahr 1998 auf der Schmiedebastion der Willibaldsburg in Eichstätt den Bastionsgarten eröffnet, der sich seither zum Besuchermagneten entwickelt hat. Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern lädt er Gartenfreunde und botanisch Interessierte als Anziehungspunkt im Altmühltal zum Verweilen ein. Der Garten zeigt in schmalen, langgestreckten Beeten etwa die Hälfte derjenigen Pflanzen, die 1613 in dem prachtvollen Kupferstichwerk „Hortus Eystettensis“ abgedruckt worden sind.
Der Bastionsgarten ist dienstags bis sonntags von 9 Uhr bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Ein Besuch des Bastionsgartens lässt sich gut durch einen Spaziergang über die Wander- und Spazierwege rund um die Burg und zum Frauenberg ergänzen.
Auch das Jura-Museum oder das Museum für Ur- und Frühgeschichte laden ein, spannende Exponate zu entdecken.

Walk & Talk für Frauen
Ein neues Bewegungs- und Begegnungsangebot des Bürgerhauses richtet sich an Mädchen und Frauen, die in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen möchten: Unter dem Titel „Walk & Talk – Begegnung mit Bewegung“ werden gemeinsame Spaziergänge mit offenem Austausch in der Natur verbunden.

Eine kleine Rarität
„Das Haus verliert nix“, lautet ein alter Grundsatz. Besonders erfreulich ist das jetzt in diesem Fall: Der Neffe von Marieluise Fleißer hat einen sehr seltenen Buchumschlag zur Erstausgabe ihres Romans „Mehlreisende Frieda Geier“ aufgetrieben. Gestern wurde die Rarität ans Fleißer-Archiv übergeben.

33. Literaturtage: Büchner-Preisträgerin liest in Ingolstadt
Die Ingolstädter Literaturtage finden heuer vom 16. bis 28. April statt. Nachdem im vergangenen Jahr die Gewinnerin des Deutschen Buchpreises Martina Hefter zu Gast war, dürfen wir uns heuer auf die Georg-Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel freuen. Sie liest aus ihrem Roman „Sehr geehrte Frau Ministerin“.

Neue Vorführungen von „4471 Tage“
Die Volkshochschule Ingolstadt zeigt erneut die Dokumentationsreihe „4471 Tage – Ingolstadt im Dritten Reich“ von Florian Schiekofer.

„Demokratie braucht immer wieder neue Aufmerksamkeit“
Mit dem „Tag der Demokratiegeschichte 2026“ wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals mit einem bundesweiten Aktionstag die Geschichte der Demokratie hervorgehoben. Ingolstadts Oberbürgermeister Michael Kern würdigt diesen Tag als ein starkes Signal für die Bedeutung unserer demokratischen Tradition.

Versaut es uns nicht
Gerade ist das Renaturierungsprojekt am Donauufer fertig geworden, schon liegt der Müll herum.