Traumhaft schön

Phantastische Sicht: Die Fischerbastei in Buda (Foto: Adobe_Stock_zgphotography)

Die Ingolstädter Innenarchitektin Daniela Meier hat mit ihrer Familie zwei Jahre in Györ gelebt – immer auf der Suche nach neuer Inspiration, zog es sie in dieser Zeit oft nach Budapest. Hier verrät sie uns die besten Hot Spots und Must-sees der
ungarischen Hauptstadt.

Buda und Pest, links und rechts der schönen Donau gelegen, sind definitiv eine Reise wert. Gut sieben Autostunden von Ingolstadt entfernt, konnte Daniela Meier zwei Jahre lang alle Vorzüge der ungarischen Hauptstadt entdecken und genießen.

Für Budapest-Neulinge empfiehlt…

…sie zuerst einen Spaziergang durch das Burgviertel: Der Burgpalast, die Fischerbastei, das Höhlenkrankenhaus, das Labyrinth und die Matthiaskirche bieten viel Geschichte und Architektur der letzten Jahrhunderte. Auch der unübertroffene Blick über die Donau und Pest auf der gegenüberliegenden Seite ist den Aufstieg oder auch die Fahrt mit der Budapester Standseilbahn wert (Tipp: Mit der Standseilbahn runter fahren! Nach oben bildet sich oft eine Schlange, nach unten kommt man jedoch meist ganz leicht).

Großartiges Mittagessen auf dem Berg gibt es, fern der Massen, übrigens im Balthazaar Grill. Am Fuß des Burgbergs geht Dany am liebsten in die Rooftopbar Leo. Man sollte reservieren, dafür erhält man bei einem leckeren Aperetif nochmal eine großartige Aussicht auf die Kettenbrücke und das ungarische Parlament.
Für Eltern mit Kindern empfiehlt sich die Margareteninsel. Hier gibt es Musik, Tretfahrzeuge, einen Springbrunnen, uvm..

Pest ist…

…die vergnügungsreichere Seite der Stadt. Hier findet man neben dem Budapest Eye auch die Budapester Shoppingmeile und zahlreiche Bars und Restaurants. Zum Beispiel die Davino Bar. Wer mag, trinkt gemütlich einen Frösz, die beliebte ungarische Weißweinschorle. Besonders in Pest ist das jüdische Viertel. In der Nähe der großen Synagoge (einen Besuch wert!), sind viele Studenten und junge Leute unterwegs – Street Art und nächtliches Treiben erinnern an Berlin. Kein Wunder, dass sich hier viele Start Ups ansiedeln.

Nicht verpassen sollte man die kultigen Ruinenbars der Stadt. Vor allem die erste ihrer Art, Szimpla Kert, sollte man gesehen haben!

Der Pester-Entdeckerhunger stillt sich bestens im Restaurant Mazel Tov, hier gibt es Falafel, gemischte Hummus Vorspeisen und mehr – Mhhh. Wer es jedoch deftig und ungarisch mag, isst im Gettó Gulyás in stylischem Umfeld traditionell, etwas modern interpretiert. Oder man schlendert durch die Bar Passage Goszdu Udvar, hier reiht sich Bar an Bar wie die Hotsy totsy bar. Ganz neu und ebenfalls in der Nähe ist das Twentysix Budapest. Hier gibt es Frühstück, Yoga, einen kleinen Shop und bis spätabends Essen.
Ob Kunst, Kultur, Architektur, Shopping oder Kulinarik – Liebhaber von Städtetrips kommen in der ungarischen Hauptstadt absolut auf ihre Kosten.

Fotos: Standseilbahn: © Adobe_Stock_cesar | 360° Bar: © Adobe_Stock_geza | restl. Fotos: © Daniela Meier

Projekte und ihren tollen Budapest-Plan als PDF gibt es auf Danys Homepage unter www.innenarchitektur-meier.de/unterwegs. Den Plan findet ihr außerdem in unserer August-Ausgabe zum Herausschneiden!

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