Shakshuka – nordafrikanische Spezialität

Home » Shakshuka – nordafrikanische Spezialität

Shakshuka - nordafrikanische Spezialität

Shakshuka gilt hierzulande eigentlich als israelisches Nationalgericht, doch ursprünglich kommt diese Speise sehr wahrscheinlich aus dem nordafrikanischen Raum. Ebenfalls aus Nordafrika – besser gesagt aus Marokko – kommt Rim Nassef. Für espresso-Leser*innen stellt sie heute ihr Shakshuka-Rezept zur Verfügung.

Für Rim ist Shakshuka ein Stück Kindheitserinnerung. Aufgewachsen ist sie nämlich in Casablanca, der größten Stadt Marokkos, gelegen direkt an der Atlantikküste. Seit einigen Jahren lebt sie in Ingolstadt. „Diese Leckerei wird zum Frühstück oder Abendessen serviert. Oft wird das Gericht direkt aus der Pfanne gegessen und mit frischem Weißbrot gereicht“, sagt Rim. In eine klassische Shakshuka gehören Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, orientalische Gewürze wie Kurkuma und Kreuzkümmel und natürlich Eier.

Für alle, denen bei pochierten Eiern in einer würzigen Tomatensoße das Wasser im Mund zusammenläuft, präsentiert Rim an dieser Stelle ihr Rezept. Sie können aber auch ins The Golden (Kupferstraße 28, IN) gehen und sich dort verwöhnen lassen. Rim bereichert hier mit ihren Kochkünsten seit kurzem u.a. das Frühstücksangebot am Wochenende.

Rezept: Shakshuka - nordafrikanische Köstlichkeit

Zubereitung:

Die Paprika entkernen und grob würfeln. Das Olivenöl in kleiner Pfanne erhitzen und Paprika, Knoblauch, Harissa, Tomatenmark und Kreuzkümmel darin ca. 6-8 min anschwitzen, bis die Paprika weich ist.

Die Tomaten unterrühren, mit Salz abschmecken und ca. 10 min weiterköcheln lassen, bis die Sauce sämig geworden ist.

Mit dem Kochlöffel zwei Vertiefungen in die Sauce drücken. Die Eier aufschlagen und vorsichtig in die Vertiefungen gleiten lassen. Mit einer Gabel das Eiweiß vorsichtig ein wenig mit der Sauce verquirrlen, ohne dabei die Eigelbe auslaufen zu lassen.

Das Shakshuka weitere 8-10 min köcheln lassen, bis die Eier den gewünschten Gargrad erreicht haben. Dafür ggf. die Pfanne mit einem Deckel verschließen.

Die frisch gehackte Petersilie über das fertige Shakshuka geben und mit Labneh oder etwas Brot servieren.

Guten Appetit!

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Rote Paprika
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Dosentomaten
  • 1 EL Harissa
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 2 Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • Salz

Mehr von Rim auf Instagram @sahaatlasfood und in der Fotostrecke in unserer Mai-Ausgabe 2022.

Rim Nassef (Foto: Anna Badouin)
Passt ebenfalls bestens zu Shakshuka: Zucchini, Aubergine, Koriander, Feta, Harissa
Weitere Themen

Was wollen wir uns leisten?

Die Stimme bricht, die Tränen steigen ihr in die Augen. Beate Diao steht an einem Freitagabend verloren auf der Bühne in der Harderbastei und blickt in die Menge. In diesen Tagen feiert sie mit ihrer Kunst- und Kulturbastei 20-jähriges Jubiläum. Eigentlich ein Grund zu strahlen, doch die Sparmaßnahmen der Stadt könnten das Aus für den Verein bedeuten. Was für Kinder und Jugendliche dadurch verloren ginge, wird an diesem Tag so sichtbar wie selten.

Weiterlesen »

Fotogalerie: Halbmarathon Ingolstadt 2026

Bei der Jubiläumsausgabe des Ingolstädter Halbmarathons gingen bei bestem Wetter tausende Läuferinnen und Läufer an den Start. Cornelia Griesche verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr, bei den Männern siegte Chris Göltl. Doppelsieg für den MTV Ingolstadt.

Weiterlesen »

Bei Anruf Liebe

Umarmen. Küssen. Streicheln. Dinge, die so selbstverständlich wirken – und doch für viele unerreichbar sind. Maria hat daraus ihren Beruf gemacht. Sie arbeitet als Girlfriend-Escort in Berlin. Ihr Versprechen: Für einen Moment Nähe schenken, das Gefühl vermitteln, gesehen, gewollt und gehalten zu werden. Und das, obwohl sie selbst in einer festen Beziehung lebt. Von Anfang an war klar: Monogamie ist für beide kein erstrebenswertes Zukunftsmodell. Eifersucht kennt sie nicht. Auf Ehrlichkeit und Offenheit dagegen legt sie Wert.

Weiterlesen »

Das Stadttheater feiert den Wonnemonat

Der Mai zeigt sich von seiner schönsten Seite – und das Stadttheater lädt am 15. Mai ab 18 Uhr dazu ein, den Wonnemonat gemeinsam zu feiern: mit Musik, Tanz und einem Hauch Wiener Lebensgefühl. Unter dem Motto „Alles Walzer!“ verwandelt sich der Theaterplatz in eine beschwingte Open-Air-Tanzfläche.

Weiterlesen »

Muss man das Bäumchen biegen, solange es jung ist?

„Man muss das Bäumchen biegen, solange es jung ist“ – Ein Zitat, das man gelegentlich auf Hochzeiten heranzieht. Auch auf meiner. Eigentlich ist damit immer die Frau gemeint. Absurderweise ist dieses Zitat aus der Traurede von mir und meinem Mann das Einzige, woran ich mich textlich noch genau erinnere.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen