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NAHREISEN
Fernweh? Manchmal ist der perfekte Urlaub nicht weit – in und um den Kurort Bad Gögging in der Hallertau begeistern Wanderwege, Wellness, Natur und Historie
Von Bad Gögging aus gibt es jeden Tag ein neues Abenteuer zu entdecken. Von den flachen Fluss-Auen von Donau und Abens, über das hügelige Hinterland der Hallertau bis hin zum berühmten Donaudurchbruch bei Weltenburg – in der abwechslungsreichen Landschaft rund um den Kurort findet sich für jeden Anspruch ein passender Wanderweg. Diese führen nicht nur durch die malerische Hallertau und das Altmühltal, sondern auch zu einzigartigen Ausflugszielen.
Zu Fuß den Römern auf der Spur
Die 14 Kilometer lange Tour „Römerschlaufe am Jurasteig“ z. B. führt Wanderer zu den vielen Spuren die die Römer in der Region hinterlassen haben. Der Weg führt entlang von Weiden und Wiesenlandschaften, über einen schwefelhaltigen Bach, parallel zu Abens und Donau, bis zum Römerkastell Abusina in Eining. Die Überreste des ehemaligen Kohortenkastell Abusina sind Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes Limes und dienen das ganze Jahr über als Freilichtmuseum für Geschichtsinteressierte. Nach einem weiteren Kilometer an der Donau entlang führt der Weg leicht ansteigend zum Sandberg mit Resten eines römischen Legionslagers. Auf dem Rückweg nach Bad Gögging führt die Tour vorbei an den für die Hallertau typischen Hopfengärten. Als Abschluss empfiehlt sich ein Besuch der romanischen St. Andreaskirche im alten Ortskern. Das Kirchenschiff birgt heute das Römische Museum für Kur- und Badewesen, in dem die Überreste der wahrscheinlich größten Heiltherme nördlich der Alpen bestaunt werden können.
Kurze Touren – tolle Erlebnisse
Aber auch die Spazierwege in und um den Kurort bieten besondere Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten zum Entdecken. Es geht entlang sanfter Auenlandschaften, zu Moorlagerstätten, an die Schwefelquellen oder vorbei an Spargel- und Hopfenfeldern. Einer dieser kurzen Spazierwege ist der „Auen-Weg“. Er führt durch das neue Kurzentrum von Bad Gögging zur grünen Kulisse des Kurparks. Mehrere Wasserläufe, gepflegte Wege und kleine Brücken durchziehen den Park. Zahlreiche Ruhebänke laden an den beiden idyllischen Seen zum Verweilen ein. Über die freie Flur und entlang eines Eichenhains geht es weiter in Richtung Norden, wo man nach wenigen Minuten auf ein Feldkreuz an der naturnah dahinfließenden Abens trifft.
Weiter geht es in den Abens-Auen – zwischen moorigen Wiesen und an glücklichen Weide-Kühen vorbei. Nach einem kleinen Brücklein im Schatten bachbegleitender Bäume, erreicht man gute hundert Meter weiter einen Auwald mit naturnaher Vegetation, die die einstige Wildnis der Abens-Auen erahnen lässt. Eine moderne Metallbrücke führt aus dem Feuchtwäldchen direkt in den alten Kurpark mit einem attraktiven Kinderspielplatz hinein. Quer durch den Park erreicht man schließlich den Gehweg an der Neustädter Straße, der nach wenigen Metern in die Heiligenstädter Straße einmündet. An der Tourist- Information vorbei, hat man kurz darauf den Ausgangspunkt dieses kleinen Spaziergangs wieder erreicht.
Entspannen und Genießen
Nach einem langen Tag auf den Beinen genießen Wanderer alle Vorzüge, die ein Kurort zu bieten hat. In der Limes-Therme können sich müde Muskeln im heilsamen Mineral-Thermalwasser wunderbar entspannen und regenerieren. Und für die nächste Tour stärkt es sich wunderbar mit regionalen Spezialitäten in einem der zahlreichen Restaurants in Bad Gögging.
Mehr Details und weitere Touren: www.bad-goegging.de/Tourenplaner

IOC verkaufte T-Shirt mit „Hitlergruß“-Motiv
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Weltberühmte Tanzkompanie kommt nach Ingolstadt
Im Februar kommt Gauthier Dance als Gastspiel mit dem Tanztheater „FireWorks.“ ins Große Haus des Ingolstädter Stadttheaters. Noch gibt es Tickets für die Vorstellungen der weltberühmten Tanzkompanie.

Fotogalerie: Wiener Ball 2026
Mit rund 700 Ballgästen ging im Stadttheater Ingolstadt am Samstagabend die Jubiläumsausgabe der Wiener Ballnacht über die Bühne. Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt präsentierte im Festsaal zum 25-Jahr-Jubiläum Tanzmusik aus 150 Jahren unter der Leitung von Dirigent Walter Kiesbauer.

An uns denkt doch kein Mensch!
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