Lasst Bilder sprechen!

Home » Lasst Bilder sprechen!

Lasst Bilder sprechen!

Foto: Adobe Stock / FollowTheFlow

Anregungen & Tipps zum Einrichten von Vanessa Jasmin Panné

Es ist meist das Letzte, dem man sich nach einem Einzug oder einer Renovierung widmet, die Gestaltung der Wände. Sie sind das i-Tüpfelchen, der Ausdruck der Menschen, die die Räume beleben, die entscheidende persönliche Note. Wer es sich leisten kann, engagiert einen Art-Buyer oder fachkundigen Interior Designer. Die meisten unter uns gehen es aber in der Regel ganz persönlich und individuell an.

Im Folgenden ein paar Tipps, die es Ihnen erleichtern, Ihre Werke zu präsentieren:

Was soll ich hängen?

Fotos, Grafikdrucke, Gemälde oder die süßen Kinderzeichnungen? Antwort: alles geht, sogar gemischt! Stilrichtungen kann man gut kombinieren. Also, das alte Gemälde von Oma in barockem Rahmen passt womöglich sogar besonders gut neben die moderne Schwarzweiß-Fotografie.

Wie soll ich hängen?

Das Thema wurde bereits schon mal ausführlich in der espresso-Ausgabe 03/2022 besprochen. Kurz und knapp: Eine gemischte Petersburger Hängung  sieht leicht aus, Bedarf aber Fingerspitzengefühl, damit am Ende die Einzelteile wie ein großes Ganzes wirken. Minimalisten hängen im Raster oder nach dem Wäscheklammer-Prinzip – alles auf einer Höhe. Tipp: Achten Sie auf kleine Nischen oder Ecken in der Wohnung, die durch ein Bild auf einmal große Wirkung erzielen.

Private Fotos ggf. mit Passepartout rahmen lassen | Foto: Adobe Stock / baitong333

Rahmen – Ja!

Auch wenn ich da sogar selbst manchmal etwas nachlässig bin, aber der Rahmen des Bildes ist wie das richtige paar Schuhe. Er wertet alles auf oder eben auch ab. Nehmen Sie die Zeit und das Geld in die Hand und bringen Sie Ihr Bild ins Fachgeschäft oder suchen Sie zumindest selbst nach einem hochwertigen Rahmen. Ob Passepartout oder nicht hängt von der Komposition des Bildes ab. Fehlt Ihnen dafür das Auge, hilft auch der Fachmann.

No go!

Private, selbstgemachte Fotos bitte nie auf Leinwand drucken. Das wirkt wirklich immer billig. Überlassen Sie die Leinwand dem Pinsel. Lieber ein Aluminiumdruck oder gleich ordentlich mit Rahmen versehen. Ansonsten machen sich private Fotos seriell meistens besser als einzeln. Es muss auch nicht immer Schwarzweiß sein, aber die Fotos, die nebeneinander hängen, sollten die gleichen Tonwerte haben.

Haben Sie Mut zum eigene | Foto: Adobe Stock / FollowTheFlow

Wie kaufe ich echte Kunst?

Wenn man sich noch nie damit befasst hat, kostet es meist etwas Überwindung, aber nicht wenige werden süchtig. Gerade in Ingolstadt gibt es immer wieder interessante Ausstellungen ansässiger Künstler. Gehen Sie auch mal auf eine Vernissage und lassen sich ganz von Ihrem Geschmack leiten. Fangen Sie mit einem kleinen Holzdruck oder Ähnlichem an. Sie werden merken, wie schön es sich anfühlt, ein Original an seinen eigenen Wänden zu zeigen.

Von 10. bis 12. Juni findet in Ingolstadt übrigens eine Kunstmesse statt.

Unsicher?

Schneiden Sie ein Papier in entsprechender Größe aus und kleben Sie es an die gewünschte Stelle. Das hilft der Vorstellungskraft.

Viel Spaß beim Umgestalten!

Vanessa Jasmin Panné

Vanessa Jasmin Panné berät im Kleinen wie im Großen, wenn es ums Einrichten geht. Als diplomierte Designerin entwickelte sie Farbkonzepte, Materialvorschläge, Raumkonzepte - von der Dekoration bin hin zu aufwendigen Renovierungsarbeiten.
Weitere Themen

Über Lebenslust und neue Denkmuster

Sasa Hanten ist Autorin, Rechtsanwältin, Kunst-Theoretikerin, Expertin für bildende und zeitgenössische Kunst. Am 20. November liest sie bei der Lesebühne in Pfaffenhofen aus ihrem druckfrischen Roman „Talent zum Glück“. Im Interview erzählt sie davon, wie sie als junges Mädchen zur Kunst kam, wie unterschiedlich Frauen und Männer sammeln und gibt einen kleinen Einblick in ihren neuen Roman.

Weiterlesen »

Nur zwei Männer

Für Peter Praunsmändtl und seinen Lebensgefährten René Siepen sind Tradition und Vielfalt keine Gegensätze.

Weiterlesen »

It’s all about the birds​

Rund 31,5 Milliarden Euro-Banknoten sind aktuell im Umlauf. Seien wir ehrlich: Seit der Einführung haben wir uns an der Optik längst sattgesehen. Da kommt es ganz gelegen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen Wettbewerb ins Leben gerufen hat, um den Scheinen ein moderneres Aussehen zu verleihen. Zehn Designs standen bis 21. September zur Wahl. Eines davon, Variante H, stammt vom Regensburger Künstlerpaar Gisela Goppel und Florian Topernpong.

Weiterlesen »

Nur ein Mann

Bis vor wenigen Monaten hatte Felix Brüste, eine Gebärmutter und Eierstöcke. Der 22-Jährige ist trans. Mit espresso spricht er über seinen Weg.

Weiterlesen »

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Nach oben scrollen